26.Tag Valley of fire - Las Vegas
Nachdem der gestrige Tag ganz im Zeichen des Todes gestanden hat machen wir uns heute auf ins Feuertal. Nur eine knappe halbe Stunde nördlich von Las Vegas erreicht man eine andere Welt ... vorausgesetzt die Sonne ist aufgegangen bis dahin.
Die Reihenfolge der Bilder ist lose und folgt nicht unserem eigentlich Tagesablauf, da wir mehrmals hin - und her gefahren sind hab ich einfach mal die Bilder rausgesucht bei denen in dem Moment das beste Licht zum fotografieren geherrscht hat.
Eine Felsformation die mittlerweile ja fast jeder kennt ist der Elephant Rock. Erkennbar aber nur von der anderen Seite, steht man auf dem Trail bzw. an der Straße unten nimmt man ihn kaum als solchen wahr und zwei Amis haben mich auf dem Rückweg zum Auto gefragt wo denn nun der Felsen sei - obwohl sie unten fast unmittelbar davor gestanden haben *lach* Überhaupt gibt es jede Menge Ärche zu entdecken, irgendwo hab ich mal gelesen das es über 100 sein sollen ... naja, ganz so viele haben wir zwar nicht gefunden, aber es waren mehr als wir ursprünglich vermutet hatten. Hier mal ein paar Beispiele ...
Hinter den Beehives, beim Petrified Logs Trail, gehen wir knapp 250m querfeldein zu einem Felsen den wir nur von Steffen kannten bisher, dem Panorama Rock Window. "The Mask" - wie ich ihn liebevoll getauft habe - nimmt man ebenfalls kaum wahr, aus dem fahrenden Auto schon gar nicht, es sei denn man dreht im rechten Moment den Kopf zu dem Berg wo sich die Maske befindet. Dann, und nur dann, erkennt man sie aus einem bestimmten Winkel heraus. Da wir aber wissen worauf wir achten müssen springt er einem quasi fast ins Auge Der Aufstieg ist nicht ganz ohne, mit etwas Vorsicht aber problemlos zu bewältigen. Und er lohnt sich ...
Kleiner Höhepunkt für uns war der Windstone Arch, den wir eine knappe halbe Stunde lang gesucht und kurz vor der Frustrationsphase schließlich wirklich gefunden haben. Erfolg hat man hier aber glaube ich nur wenn man die GPS-Daten hat und ungefähr weiss wo man danach suchen muss ... er befindet sich auf jeden Fall auf dem Rundkurs beim Atlatl Rock.
Hier einer der schönsten Ausblicke auf's Rainbow Vista ... Bis zum frühen Nachmittag waren wir im Valley of Fire, mit einer Wanderung zum Ephemeral Arch wäre es bestimmt ein ganzer Tag geworden. Da ich blöderweise aber nicht ausgedruckt hatte wo der Trail abgeht und er auf dem offiziellen Parkplan nicht eingezeichnet gewesen ist mussten wir dieses Vorhaben leider canceln. Und dabei hatte ich eigentlich gedacht wir wären gut vorbereitet. Naja, so bleibt noch etwas für's nächste Mal ... die Story zum abschießenden Abstecher zum Lake Maed klemme ich mir, wir sind irgendwann umgedreht nachdem wir vergeblich versucht haben eine halbwegs fotogene Stelle zu finden *hüstel* Zurück in der Zivilisation gehen wir jetzt erst einmal in die Premium Outlets zum shoppen, auch DAS ist Urlaub und darf natürlich bei keinem Las Vegas - Aufenthalt fehlen.
Was macht man in Vegas wenn man nicht mehr weiss was man noch tun soll weil man sovieles bereits gemacht hat hier? Richtig, man fährt auf den Eiffelturm und betrachtet sich die ganze Sache von oben ...
Günstigerweise fährt man kurz vor Sonnenuntergang hoch, dann bezahlt man weniger und hat trotzdem die Möglichkeit Bilder bei Tag UND bei Nacht zu machen ... das rechte Foto oben wechselt wenn Ihr mit der Maus drüber fahrt. DIE Seite des Turmes, an der man auf die Fontänen vom Bellagio blickt, ist natürlich immer gut belegt und man muss schon einmal länger warten hier überhaupt einen Blick nach unten erhaschen zu können ...
Eben noch von oben, jetzt nochmal von unten ... die Fountains of Bellagio, kleiner Höhepunkt eines jeden Las Vegas - Aufenthaltes und für uns immer sicheres Zeichen das der Urlaub sich dem Ende neigt.
Morgen früh stehen wir schön zeitig auf um noch ein paar hübsche Eindrücke der Stadt in aller Herrgottsfrühe zu knipsen, danach geht irgendwann unser Flieger zurück. Macht's gut, bis morgen *wink*
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