Flagge Spanien
Andalusien Kompakt 2k10
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Andalusien Kompakt 2k10
O weh, Olé


Juni 2010, ein bisher urlaubloses Jahr neigt sich dem Ende ... zumindest für ein paar Tage. Ein Billigflug nach Andalusien weckt das Interesse. Zielflughafen: Malaga. Da ich weder wusste, wo genau der Ort überhaupt liegt noch was man dort in der Region so anstellen bzw. sich ansehen kann arteten die nächsten Tage in eine Art „Blitzplanung“ aus. Schnell war klar, auch wenn man nur wenige Kilometer insgesamt fährt kann man verhältnismäßig viel dafür sehen. Anders als auf vielen Reisen in die USA würde man hier auf nur rund 800km Fahrtstrecke quasi eine Menge Möglichkeiten haben um in die Natur und Kultur Andalusiens einzutauchen.

Zugegeben, nach Spanien hat es mich persönlich ja in den letzten Jahren aus einem ganz bestimmten Grund NICHT mehr gezogen. Ohne groß um den heißen Brei herum zu reden - es ist für mich eigentlich ein reines Abzockerland ... daher auch der Untertitel "o weh, Olé". Als Tourist wird man mehr oder weniger nur noch geduldet, Freundlichkeit Fehlanzeige. Preise Reisenden gegenüber sind oftmals Willkür und häufig hat man das Gefühl wenn einem Einheimischen die Nase des Touristen nicht passt sind die Dinge auf einmal gleich doppelt so teuer als üblich. Außerdem kommt man für wenige Euros mehr in der Regel auch schon außerhalb Europas in den Urlaub, wozu also hier bleiben? Aber das nur am Rande.

 

3 Tage waren nun Zeit (An – und Abreisetag sind davon ausgenommen und rechne ich mal nicht mit), um eine kleine Rundreise zusammenzustellen die man im Katalog vermutlich unter dem Begriff „Andalusien kompakt“ wiederfinden würde. Da ich für die Kürze der Zeit nicht wirklich tageweise einen Bericht schreiben wollte findet sich dementsprechend der komplette Reiseverlauf hier auf dieser Seite wieder.


Unweit von Malaga, nach etwas über 100km Fahrt durch eine kurvige Hügellandschaft, befindet sich der Ort Ronda. Immer wieder konnte ich im Vorfeld lesen das bereits die Anfahrt hier hin ein Erlebnis sei und der Ort so plötzlich vor einem auftaucht das es einem den Atem raubt. Das ich noch lebe scheint also ein reiner Glücksfall zu sein. Okay, die Anfahrt ist wirklich schön, aber auf Grund der zahlreichen Vorberichte erwartet man dann wohl doch einfach ZU viel. Nichtsdestotrotz, der Ort zählt zu einem der bekannten weissen Dörfer Andalusiens und liegt  723m über dem Meeresspiegel am Rande eines knapp 100m steil abfallenden Felsplateaus. Die Schlucht, welche die alten Teile der Stadt (La Ciudad) von den neuen (El Mercadillo) trennt wird überspannt von der Puente Nuevo, der „neuen Brücke“. An dieser Stelle geht es fast 160m steil nach unten in die Schlucht El Tajo! Die Puente Nuevo ist es auch, die man immer wieder auf zahlreichen bekannten Fotomotiven zu sehen bekommt. Sie ist fototechnisch das interessanteste Motiv von Ronda und die mit Ihr verbundene Geschichte liest sich teilweise wie ein Schauermärchen. So hat sich Ihr Erbauer zum Beispiel nach Fertigstellung von seiner eigenen Brücke in die Tiefe gestürzt. Grund: Die Brücke ist so perfekt, er könne eh nie mehr etwas besseres erschaffen, seine Aufgabe sei somit erfüllt. Tss, komischer Kauz!

 

Die Puente Nuevo

 

Den mit Abstand besten Blick auf die Brücke hat man von einer Stelle unterhalb Rondas. Ein kleiner steiler Weg beginnt am Palacio Mondragon und führt knapp 500m in die Tiefe. Achtung, der Weg ist in der Tat so steil wie er aussieht und auch wenn die Strecke bergab noch relativ harmlos und schnell von statten geht wird es auf dem Rückweg ungleich anstrengender. Ungeübte Frohnaturen sollten das ganze also schön gemütlich angehen lassen. Beste Tageszeit für ein Foto von hier unten: Früher Nachmittag bis abends, optimal vermutlich zur Golden Hour! Dann steht die Sonne genau auf der gegenüberliegenden Seite und alles wird schön angestrahlt bzw. in ein warmes Licht getaucht.

 

Das Foto hier ist am Vormittag und bei Schleierwolken entstanden, das Ergebnis ist also eher suboptimal. Fahrtechnisch hat sich das ganze allerdings nicht anders realisieren lassen, immerhin soll es heute ja noch nach Antequera gehen und so ein Tag hat leider nur 24 Stunden. Später war dann klar, auch eine Abfahrt in Ronda erst gegen Mittag hätte von der Strecke her locker gereicht um frühzeitig am Zielort anzukommen. Gut, hinterher ist man ja immer schlauer.

 

Gebaut am Abgrund ... das alte Ronda

 

Die historische Geschichte Rondas geht zurück bis vor Christi, viele Gebäude zeigen maurischen und römischen Einfluss. Heute ist der Ort bei vielen Spaniern vor allem wegen seiner Stierkampfarena bekannt. Vollkommen aus Stein gebaut, zählt sie mit Ihrem 66m Rondell zu einer der ältesten und schönsten (?) Spaniens und befindet sich von der Lage her gesehen irgendwie fast mittig in Ronda am Plaza de Torros de Ronda ... man kann sie quasi nicht verfehlen und wenn man auf der üblichen Route in den Ort hineinfährt kommt kann auch unmittelbar an ihr vorbei.

 

 Puente Nuevo bei Nacht
Plaza de Torros de Ronda am Abend

 

Besichtigen kann man sie für 6€ p. Person, mir persönlich liegt das jedoch fern und ehrlich gesagt freue ich mir über jeden verletzten oder toten Torrero. Aber das ist ein völlig anderes Thema.

Ein Art Arch (linkes Foto) und Überreste längst vergangener Kulturen lassen sich hier auch entdecken ....

 

Arch in Ronda
Alter Tonkrug

 

Es ist auf jeden Fall schon recht spektakulär anzusehen wie das Dorf an den Rand des Felsplateaus gebaut worden ist, selbst das teuerste Hotel im Ort befindet sích unmittelbar am Abrund ...

 

Hotel am Abgrund ...

 

Eine ganz gute Bildergalerie von Ronda gibt es auf der offiziellen Tourismusseite ...

Viele Berühmtheiten der Vergangenheit haben in Ronda Ruhe gesucht, so zum Beispiel auch Frank Sinatra und Ernest Hemingway (dem ist man ja irgendwie schon des Öfteren auf Reisen begegnet), Orson Wells fand es hier so schön das es sein Wunsch war das seine Asche hier nach dem Tot begraben wird. Zugegeben,  die Stadt hat schon was. Es macht Spaß durch die engen Gassen der Altstadt zu schlendern und immer wieder neue Fotomotive zu entdecken. Aber begraben sein möchte ICH hier nicht wirklich.

Zum Abschluss noch ein Panorama ... aufgenommen auf dem Weg zum unteren Aussichtspunkt auf die Brücke.

 

Ronda Panorama

 

Ganz in der Nähe von Ronda befinden sich die Überreste einer alten Siedlung die auf dem Namen Bobastro hört ... auf den Schildern ist das ganze ausgewiesen als Ruinas de Bobastro. Die Zufahrt führt serpentinenartig und steil nach oben, teilweise ist die Straße waschbrettartig und in einem schlechten Zustand! Um die Anlage zu besichtigen werden 3€ p.Person fällig. Die kurze Wanderung zur Ruine aus dem 9.Jhd. dauert knappe 20 Minuten, ob der Schweiß den Weg wert ist könnt Ihr selber beurteilen.

 

Ruinas de Bobastro
Ruinas de Bobastro

 

Viel zu sehen gibt es eigentlich nicht, die Anlage ist recht überschaubar ... die meiste Zeit benötigt man für den Hin - und Rückweg. Hätte man den Parkplatz für die Autos geschickter platziert wäre man vermutlich nach fünf Minuten wieder zurück am Fahrzeug.

 

Ruinas de Bobastro

 

Fährt man noch den Weg von der Ruine aus noch ein Stück weiter nach oben kommt man schließlich vorbei am Mountain Top Reservoir (einer Art riesigem Auffangbecken für Regen) und zu einem Aussichtspunkt der sich gewaschen hat. Man hat eine wahnsinnige Aussicht, leider ist es etwas diesig an dem Tag, bei klarem Wetter soll man von hier aus bis zur Küste gucken können.

 

Scenic Point am Mountain Top Reservoir

 

Die Reise geht weiter in Richtung Osten und bereits kurze Zeit später befindet man sich in der Gegend um El Chorro. Das Gebiet um diese Schlucht herum gilt als eines der besten Kletterareale weltweit und beherbergt – so ganz nebenbei – den El Caminito del Rey, den sogenannten Königspfad. Über 100 Jahre ist er alt und gilt gemeinhin als gefährlichster Wanderweg der Welt, auf einer Gesamtlänge von 3km und einer Breite von oftmals nur 1m ist er inzwischen so zerfallen das an vielen Stellen nur noch die blossen Stahlträger erhalten sind. 200m geht es vom Pfad aus senkrecht nach unten, steht man unten an der Straße auf der gegenüber liegenden Seite wirkt der Weg regelrecht wie an die Felswand getackert. Unvorstellbar das man sich dort hoch trauen soll !!

 

El Chorro

 

Ich bin wahrlich schwindelfrei und hab keine Höhenangst, aber ich möchte mir nicht vorstellen dort oben zu stehen. Inzwischen scheint der ehemals einzige Zugang zum Pfad (es führt nur über Eisenbahnschienen ein Weg dorthin) absichtlich auf einem breiten Teilstück zerstört worden zu sein.

 

Das weggebrochene bzw.abmontierte Teilstück des Königspfades

 

Mehrere Meter sind weggebrochen ... oder weggebrochen bzw.“abgebaut“ WORDEN. So soll wohl verhindert werden das immer wieder einige Extremsportler, Mutige oder Verrückte die Wanderung in Angriff nehmen. Zuwiederhandlungen werden mit empfindlichen Bußgeldern bis zu 30.000 EUR bestraft.

 

Der Königspfad ...

 

Der Königspfad ...

 

Auf einigen Video im Netz kann man die Wanderung von der anderen Seite der Schlucht betrachten, von hier sieht es erst einmal gar nicht so gefährlich aus und alleine die Schlucht selbst, die wie ein überdimensionaler Slotcaynon anmutet, wäre schon den Weg auf die andere Seite und ein Foto wert. Aber nicht heute, nicht hier und nicht jetzt. Hier und heute gibt es jetzt erst einmal das inzwischen zum Kult gewordene Video der Jungs von youclimb.de ... mittlerweile in HD.

 


Sollte hier nur ein leeres Feld mit einem roten X in der linken oberen Ecke erscheinen benutzt Du anscheinend den Internet Explorer und NICHT Firefox, wieso es mit letzterem funktioniert und mit ersterem nicht hab ich bisher nicht herausfinden können. Wenn du Dir das Video tortzdem anschauen möchtest (lohnt sich !!) klickst du am besten einfach hier.

 

Auf Wikipedia gibt es noch einiges über den Königsweg, der vermutlich niemals von einem König betreten wurde, nachzulesen ... und hier findet Ihr einen (sehr gut!) bebilderten Bericht im Outdoorforum von ein paar Kletteren.

 

Der nächste Ort, Antequera, wird oftmals als „Herz von Andalusien“ beschrieben. Grund dafür ist nicht etwa seine rein geographische Lage in Spanien, sondern seine optimale Lage an den Autobahnverbindungen einiger spanischer Großstädte, so zum Beispiel nach Cordoba, Granada, Malaga und Sevilla. Der Ort selbst ist wieder einmal recht „weiss“ anzusehen aus der Ferne und hat eine hübsch anmutende Burg, aber der Grund für die Fahrt hierher war ein anderer.

 

Antequera

 

Zum einen gibt es hier in einem Naturschutzgebiet wild lebende Flamingos (!), zum anderen bin ich bei der Recherche im Internet auf den Naturpark El Torcal aufmerksam geworden. Den Ort Antequera selber fand ich persönlich weniger sehenswert und in einer seiner extrem engen Gassen wäre ich fast mit dem Mietwagen förmlich steckengeblieben! Aber man lernt ja dazu und FALLS es jemals noch einmal Spanien werden sollte als Reiseziel wird der Mietwagen definitiv eine Nummer kleiner ausfallen als der Citroen.

 

CarDelMar - Ich fahr' im Urlaub!

 

Doch zurück zu den Flamingos! Niemals zuvor hab ich diese bisher wild lebend gesehen, weder in Florida noch irgendwo sonst auf der Welt. Umso überraschter war ich, als ich irgendwo lesen konnte das die größte Flamingo-Kolonie (bis zu 50.000 Tiere!) der iberischen Halbinsel hier anzutreffen ist - ausgerechnet hier in Europa. Auch die Reisezeit (Ende Februar bis August) soll angeblich optimal sein dafür. Auf geht es also zur Laguna de Fuente de Piedra. Ihren Namen hat die Lagune vom Ort Fuente de Piedra der sich in unmittelbarer  Nähe befindet und nur knapp 20km von Antequera entfernt ist. Die Salzwasserlagune ist ellipsenförmig und mit einer Länge von 6.5km und einer Breite von 2.5km die größte Andalusiens. Es gibt ein Besucherzentrum und Ferngläser für den Hobby-Ornitologen, der Eintritt ist kostenlos. Nur durch einen kleinen Zaun getrennt kommt man ziemlich nah an die Flamingos heran, je nachdem wo diese sich gerade aufhalten natürlich.

 

Fuente de Piedra

 

Einzelner Flamingo

 

Der Holzsteg

 

Ein kleiner Holzsteg führt ein Stück weit entlang des Sees, hier und da kann man mit etwas Glück die seltenen Tiere beim Anflug oder bei der Landung auf dem Wasser beobachten. Wie lange man für den Aufenthalt hier einplanen sollte lässt sich pauschal nicht sagen, der ein oder andere wird vielleicht gucken und nach ein paar Minuten wieder fahren, es soll aber auch Leute geben die mehrere Stunden hier verweilen können *hüstel* ...

Alleine wild lebende Flamingos zu sehen empfand ich schon als toll, das diese hier allerdings auch noch ziemlichen Spaß daran haben durch die Gegend zu fliegen war mehr als ich erhofft hatte. Es folgen also ein paar Versuche die Tierchen im Flug zu fotografieren ... keine Ahnung ob es gute oder schlechte Aufnahmen sind, das muss jeder für sich beurteilen.

 

Spread the wings ...

 

Ein Traum ...

 

Die beste Tageszeit für einen Besuch hier ist vermutlich der späte Nachmittag bis Sonnenuntergang, zwar steht die Sonne am frühen Nachmittag nicht hinderlich für Fotos am Himmel, trotzdem ist bekanntermaßen für Tierbeobachtungen ja der frühe Morgen oder Abend immer noch am besten geeignet. Bis zu 10.000 Jungtiere kommen hier jedes Jahr auf die Welt, interessant ist vielleicht auch das bei Flamingos IMMER die Weibchen das Männchen aussuchen wenn es ums Zeugen des Nachwuchses geht. Zustände sind das vielleicht !! *g*

 

Ein fliegender Flamingo

 

Mir persönlich hat der Abstecher hier zur Lagune gut gefallen, Voraussetzung ist natürlich das man sich ansatzweise für so etwas interessiert.

 

Wem das alles zu tierisch ist, der findet evtl. im Naturpark El Torcal das was er sucht. A propos "suchen", alleine die Suche nach der richtigen Straße aus Antequera heraus zum Naturpark gestaltet sich schon schwieriger als gedacht. Hat man die Stierkampfarena gefunden ist es allerdings recht einfach, denn hier und NUR hier steht ein Schild in Richtung El Torcal. Im Prinzip ist alles ganz einfach, man muss halt nur wissen wie und wo *zwinker*

 

Knapp 13km außerhalb der Stadt hat man sein Ziel dann erreicht, die steile Zufahrtstrasse zum Parque Natural El Torcal de Antequera (wie er vollständig heisst) ist alleine schon toll zu fahren, oben auf 1100m angekommen erreicht man einen großzügig angelegten Parkplatz samt Besucherzentrum. Die Kalksteinformationen hier im Park sind annähernd 150 Mio. Jahre alt, damals war das Gebiet hier noch von Wasser bedeckt ... eigentlich unvorstellbar wenn man bedenkt das man sich hier auf über 1000m Höhe befindet !? Damals lagerten sich abwechselnd Muschelkalk und Ton ab, welcher durch Erosion im Laufe der Jahrtausende ausgewaschen wurde - übrig blieben die heutigen Gesteinsformationen, die in Ihrer Art und Form und Anzahl einmalig in Europa sind, ähnliches findet man nur in Arizona im Chiricahua National Monument.

 

El Torcal

 

El Torcal

 

Zwei Wanderwege gehen vom Parkplatz ab, wobei man hier nur einen (mit der Farbe grün gekennzeichneten) nehmen kann. Der Zweite, gelbe gekennzeichnete Weg, spaltet sich erst nach ein paar Meter vom ersten ab. Der leichtere grüne Rundgang ist knappe 1.5km lang. Für ihn sollte man je nach Anzahl der Fotostopps knapp 60 - 90 Minuten einkalkulieren. Der längere Rundweg ist 2.5km lang und vom Schwierigkeitsgrad angeblich etwas unangenehmer zu laufen, ob das stimmt kann ich nicht beurteilen, der kürzere von beiden musste reichen an dem Tag. Der Parkplatz an diesem Tag ist menschenleer, einzig ein paar Holländer haben sich hierher verirrt - natürlich, die trifft man aber auch echt überall. An dieser Stelle einen Gruß an Mireille *zwinker*

 

El Torcal

El Torcal

 

Beim überfahren des rechten Bildes mit der Maus kann man den Arch besser erkennen.

Alternativ gibt es noch einen dritten Wanderweg, dieser ist rot markiert und darf auf Grund seiner gehobenen Schwierigkeit und weil man anscheinend Angst hat das die Hiker sich verirren nur mit einem Guide in Angriff genommen werden. Kostenpunkt: ca.90€. Ob sich das ganze lohnt kann ich nicht sagen, ich habe weder im Internet noch vor Ort irgendwelche Erfahrungsberichte ausfindig machen können.

 

El Torcal

 

Auch wenn die grüne Wanderung eher gemütlich und harmlos erscheint, in jedem Fall sollte man festes Schuhwerk dabei haben. Spitze und hochkantige Steinplatten müssen des Öfteren überquert, ich selber habe mir bei dem kurzen Abstecher zur bekannten Steinhäufchen-Formation den Fuß verknackst weil ich dachte die paar Meter mal eben kurz mit Flip Flops laufen zu können. Aber hinterher ist man ja immer schlauer, das war mir eine Lehre und wird nicht mehr vorkommen.

 

Die bekannteste Formation hier

 

Sehr nett anzusehen ist auch der Baum der scheinbar mitten aus einer Felsplatte herauswächst, ähnliches habe ich persönlich bisher nur im Zion NP gesehen ...

 

El Torcal Lonely Tree

 

Jeder der sich nur annähernd für Natur und/oder Steine begeistern kann wird hier auf jeden Fall voll auf seine Kosten kommen. Innerhalb Europas sucht man ähnliches vergeblich, dazu muss man schon über den großen Teich fliegen.


Im Visitor Center bekommt man Kartenmaterial und allerlei Infos zur Entstehung des Parks, hier laufen auch in regelmäßigen Abständen Filme die einem das ganze bildlich noch einmal darstellen.

Vorgegebener Zeitaufwand laut Infobroschüre für den Park:
grüner Wanderweg ~ 45 Min.
gelber Wanderweg: 1.5 Stunden
roter Wanderweg: Nur im Rahmen einer Führung ~ 3 Std.

Persönliche Einschätzung für den grünen Wanderweg: 90 Minuten sollte man einplanen, je nachdem wie gemütlich man geht und wie viele Bilder man macht kann das aber auch locker länger dauern. Bei dem ein oder anderen wird es vielleicht auch länger dauern weil er hier und dort merkwürdige Gebilde in den Steinen erkennen kann, so zum Beispiel ein Kamel oder einen Bären ... *zwinker*

 

El Torcal ... fast schon ein kleiner Canyon

 

Der Parkplatz bietet im übrigen kaum bis wenig Schatten und wenn man nach der Wanderung zurück zum Auto kommt kann selbiges unangenehm warm sein. Ausreichend Flüssigkeit ist deshalb mitzuführen, sowohl auf der Wanderung als auch für den Moment danach. Im Park selber gibt es kein Wasser, im Visitor Center kann man sich aber kühle Getränke an einem Automaten ziehen.

 

Die Fahrt geht weiter nach Granada, bekannt ist die Stadt natürlich in erster Linie wegen DEM maurischen Bauwerk schlechthin - der Festung Alhambra. Von ihren Erbauern Qala'at al- Hamra genannt, zählt sie mittlerweile zum Weltkulturerbe der UNESCO und es heisst, nirgendwo sonst in Europa pilgern so viele Touristen im Jahr hin wie hier ... nicht einmal nach Rom! Ob das stimmt wird sich dann bald zeigen, ein ganzer Nachmittag in der Festung ist immerhin geplant. Zugegeben, Bauwerke interessieren mich persönlich eigentlich recht wenig, es gibt aber welche die ich immer schon einmal sehen wollte. Der Taj Mahal in Indien oder Petra in Jordanien zum Beispiel ... und auch die Alhambra gehörte auf jeden Fall dazu.

 

Die Fahrt geht weiter nach Granada, bekannt ist die Stadt natürlich in erster Linie wegen DEM maurischen Bauwerk schlechthin - der Festung Alhambra. Von ihren Erbauern Qala'at al- Hamra genannt, zählt sie mittlerweile zum Weltkulturerbe der UNESCO und es heisst, nirgendwo sonst in Europa pilgern so viele Touristen im Jahr hin wie hier ... nicht einmal nach Rom! Ob das stimmt wird sich dann bald zeigen, ein ganzer Nachmittag in der Festung ist immerhin geplant. Zugegeben, Bauwerke interessieren mich persönlich eigentlich recht wenig, es gibt aber welche die ich immer schon einmal sehen wollte. Der Taj Mahal in Indien oder Petra in Jordanien zum Beispiel ... und auch die Alhambra gehörte auf jeden Fall dazu.



Die Fahrt auf Granada zu verläuft über die Autobahn von Westen kommend leider recht unspektakulär, ich hatte im Vorfeld viele tolle Bilder im Internet gesehen die etwas völlig anderes vermuten lassen ... leider ist das aber nicht der Fall. Will man also die berühmte Perspektive erhaschen auf dem man die Alhambra im Vordergrund der Sierra Nevada auf einem Felsen thronen sieht ist dafür ein Abstecher ins Stadtviertel Albayzín nötig. Von dort hat man angeblich die beste Sicht überhaupt ... speziell vom Plaza San Nicolas. Leider wurde ich erst NACH dem Aufenthalt hierauf aufmerksam, da sieht man einmal wie wichtig eine vernünftige Planung im Vorfeld ist.

 

Gerade ein Besuch der Alhambra fängt bereits lange im Vorfeld an, nämlich dann wenn es darum geht sich Tickets zu besorgen. Diese sind streng limitiert pro Tag und fast immer lange im Voraus ausgebucht, sobald man also das Datum weiss wann man genau in Granada ist und die Festung besichtigen möchte sollte man nicht zögern die Tickets im Internet zu reservieren. Das ganze hat mehrere Vorteile. Zum einen umgeht man so die langen Warteschlangen, zum anderen kann man sich online vermutlich noch die Zeit aussuchen wann man sich den Nasridenpalast ansehen möchte. Der Nasridenpalast ist der schönste Teil der Alhambra, für ihn gibt es noch einmal separate Einlasszeiten in stündlichen Abständen. Das heisst: Zu allererst muss man sich darüber im Klaren sein ob man diesen Teil lieber morgens, Nachmittags oder evtl. abends besichtigen möchte. Der Morgen geht hierbei bis 14 Uhr, alles spätere zählt zum Nachmittag. Der Abend beginnt um 19h. Alle Zeiträume sind stundenweise aufgeteilt und reservierbar, d.h. man kann beispielsweise sein Ticket für Mittags um 12 Uhr buchen und MUSS dann zwischen 12 - 12.30h den Palast betreten haben ... ansonsten verfällt die Karte! Egal zu welcher Zeit man den Besuch einplant, man hat immer ein Zeitfernster von einer halben Stunde um den Nasridenpalast zu betreten. Hört sich aber alles komplizierter an als es ist!

 

Der Rundgang durch die Alhambra beginnt üblicherweise im Gartenbereich ... vorausgesetzt man hat den richtigen Eingang gefunden und landet nicht direkt am Königspalast. Auch das ist möglich, einer der Hauptwege von Granada hinauf zur Alhambra, der Puerta de la Justicia, endet nämlich genau dort. Nachteil: Man hat kein Ticket in der Hand, ist aber trotzdem schon drin. Wieso ich diesen Weg kenne? 3x dürft Ihr raten *hüstel* ... Und damit der "Umweg" nicht umsonst war kommt hier wenigstens das passende Bild zum falschen Eingang -->

Kein Kommentar

 

Jetzt werden sich einige vielleicht fragen wieso dieser Weg ein Nachteil ist, immerhin hat man dann ja nix bezahlt !? Ganz einfach, in verschiedene Bereiche (wie z.B der Alcazaba) gelangt man nur durch vorzeigen und scannen lassen seiner Eintrittskarte. Also muss man in diesem Fall erst einmal wieder komplett zurück bzw. einen anderen Weg zum "Haupteingang" einschlagen. Hat man sein Ticket im Vorfeld via Internet reserviert benötigt man zum abholen lediglich seine Kreditkarte. Diese zieht man einmal durch einen der Ticketautomaten, an Hand der KK-Nummer wird dann umgehend das Ticket ausgedruckt ... und man hat keine Sekunde anstehen müssen. Hat man keine Möglichkeit sich Karten übers Internet vorab zu reservieren bleibt einem nur die Möglichkeit sich früh morgens noch vor Öffnung der Kassenhäuschen am Eingang in die Schlange derer einzureihen die noch auf Tagestickets hoffen - oftmals ist dies aber vergeblich! Unbedingt mitnehmen sollte man sich im Eingangsbereich einen Plan der Alhambra. Ohne ihn ist man fast hoffnungslos verloren und die Orientierung fällt gerade am Anfang recht schwer. Immerhin ist die Alhambra im Gesamten 13 Hektar groß, alleine die umlaufende Mauer hat eine Gesamtlänge von 4km!

 

Beginnen wird man den Rundgang in aller Regel nun im Generalife, der Gartenanlage. Zugegeben, ich bin eigentlich kein Fan von solch akkurat gestutzten Hecken und mit Nagelscheren in Form gebrachten Bäumen, aber was hier veranstaltet wurde grenzt schon an Irrsinn. Ich weiss zwar nicht wer das heutzutage hier alles in Ordnung hält, aber vermutlich ähnelt die Pflege der Gartenanlage hier der Instandhaltung bzw. dem streichen der Golden Gate Bridge oder dem Eifelturm ...

 

Generalife

Generalife

 

... Ist man hinten fertig kann man vorne wieder neu beginnen. Gärtner möchte ich hier auf jeden Fall nicht sein und das Team von Andrea Göpel und "RTL Mein Garten" würde vermutlich weinend durch die Gegend laufen hier ob der ganzen Arbeit die hier drin steckt.

 

Generalife
Generalife

 

Anzuschauen ist es trotzdem ganz nett und eine Stunde vergeht hier schneller als man denkt.

Generalife

 

Hat man genug über der grünen Daumen der Erbauer gestaunt oder philosophiert und verlässt den Generalife sollte der erste bzw. nächste Stopp das Infohäuschen gegenüber dem Palast Karl V sein. Der Palast wirkt bereits von außen sehr beeindruckend mit seinen dicken Eisenverzierungen.

 

Der Palast
Verzierung am Palast

 

Das oben angesprochene Infohäuschen kann man trotz dem wuchtigen Palast eigentlich nicht übersehen, der Platz davor ist zentraler Anlauf - und Treffpunkt für fast alle größeren Gruppen. Hier gibt es Toiletten, gekühlte Getränke und man bekommt, wenn man Bluetooth an seinem Handy aktiviert hat, einen Plan der Alhambra samt allerlei Infos auf sein Handy überspielt. Praktische Sache, muss man halt nur wissen.

 

Der Rundgang geht für die meisten Besucher vermutlich weiter in Richtung Alcazaba, der Festungsanlage des Areals. Viel zu laufen gibt es hier wieder, steile Treppen und große Stufen führen einen hinauf in zwei der Türme.

Alcazaba

 

Alcazaba

 

Von hier oben hat man eine grandiose Aussicht auf die weissen Häuser des Stadtviertels Albayzín.

 

Blick auf Stadtviertel Albayzín

 

Und auch in Richtung Sierra Nevada kann man einige fantastische Ausblicke erhaschen ...

 

Blick in Richtung Sierra Nevada

 

Erster Anlaufpunkt im Nasridenpalast ist das Gebäude rund um den Myrtenhof und der Myrtenhof selbst. Alleine die Decken - und Wandverzierungen sind schon beeindruckend!

 

Wandverzierung
Im Nasridenpalast - der "Sala de las dos Hermanas"

 

Der Wasserzulauf des Brunnens im Myrtenhof am jeweiligen Ende des kleinen Teiches wurde exakt SO angelegt das das einfliessende Wasser absolut KEINE noch so kleine Welle auf dem Teich hinterlässt. Nur so kann es auch wirklich immer die perfekte Spiegelung im Wasser geben. Einzig und alleine der Wind kann einem hier einen Strich durch die Rechnung machen.

 

Myrtenhof
Myrtenhof

 

Eine kurze Ernüchterung kam dann im nächsten Teil des Nasridenpalastes! Eigentlich gelangt man hier in den schönsten Teil, dem Löwenhof. Dieser wurde jedoch vollständig renoviert, der verzierte Brunnen in der Mitte des Hofes war somit einfach nicht mehr vorhanden. An seiner Stelle thronte nun ein tolles Gerüst samt Planen. Keine Ahnung aus welchen Jahrhundert DAS gewesen sein mag, es hat stimmungsmässig bei mir aber für einen Dämpfer gesorgt weil ich mich auf den Löwenhof eigentlich ganz besonders gefreut hatte. Dementsprechend gibt es also auch kein Foto, eine Baustelle ist nicht wirklich so fotogen *aufreg*

 

Wir machen deshalb weiter mit dem Partal-Palast, die blöden Löwen können mich doch mal *lach* ... Dieser Teil des Nasridenpalastes wurde von Mohammed III. errichtet und zählt zum ältesten Teil der Alhambra überhaupt. Auch hier gibt es wieder tolle Spiegelungen in den Teichen ...

Partal-Palast

 

Der Garten dieses Bereiches ist ideal für eine kurze Pause nach dem ganzen Gelatsche hier ... oh, Entschuldigung ... ich meinte natürlich: Der Garten dieses Bereiches hier ist ideal um seinen müden Füßen nach einem langen Alhambra-Besuch etwas Erholung zu gönnen.

 

Garten beim Partal-Palast

 

Gartenbereich

 

Abschließend eine kurze persönliche Meinung ... es gibt ja ein Buch mit dem Namen "1000 places to see before you die". Die Alhambra befindet sich dort drin. Es gibt aber auch ein Buch mit dem Titel "100 places not worth to go". Auch hier findet sich die Alhambra wieder. Und es ist schon irgendwie komisch - einerseits ist das ganze Bauwerk schon recht beeindruckend, andererseits war ich selten so froh das ein Tag zu Ende ging. Zum einen hab ich selten solche Blasen an den Füßen gehabt (okay, selber Schuld, FlipFlops sind nicht wirklich ideal für solch einen Tag), zum anderen hinterlassen regelrechte Massen von Touristen bei mir immer einen faden Beigeschmack. Aber das ist nun egal, noch einmal hin muss ich jedenfalls nicht unbedingt.

Ein abschließendes Foto gibt es noch vom abendlichen Granada, aufgenommen von einer Hotelterrasse auf die man auch gelangen konnte ohne dort im Hotel Gast zu sein *hüstel*

 

Das abendliche Granada

 

Die Fahrt geht in Richtung Nerja weiter. Eigentlich ein typischer Urlaubsort in dieser Region, doch der Grund für den Abstecher hier her ist ein anderer. Es gibt nämlich eine Tropfsteinhöhle, die Cueva de Nerja. Sie gehört angeblich zu den beeindruckendsten für die Öffentlichkeit zu begehenden Höhlen Spaniens. Entdeckt wurden sie 1959 durch ein paar spielende Kinder. Ursprünglich wollten diese in einer ganz kleinen Höhle Fledermäuse fangen, bis einer von ihnen aus einem Spalt einen Luftstrom bemerkte. Ein erster kleiner Zugang zu Höhle war somit entdeckt. Ein weiterkommen war durch verkeilte Stalaktiten jedoch unmöglich, also kamen die Kinder wenige Tage später mit "Verstärkung" wieder und zerbrachen die Stalaktiten. Der Zugang war nun möglich.

Die 4.823 m lange Höhle hat heutzutage drei Bereiche von denen nur der vordere, etwa ein Viertel der gesamten Höhle, allgemein zugänglich ist. Die höhere "Galerie" der Höhle und die beiden (erst 1969 entdeckten) neuen Galerien sind nur für Höhlenforscher offen. Wenn man durch den Tunnel nach unten in die Höhle gelangt befindet man sich zu allererst im so genannten "Veranstaltungssaal". Hier wurden einige Reihen mit Stühlen feste verankert und von Zeit zu Zeit finden Konzerte in diesem Saal statt, bedingt durch die tolle Akustik sind Karten hierzu immer lange im Vorfeld ausverkauft. Von dieser Stelle aus blickt man fast 200m tief hinein in die Höhle und man erhält ein fast unwirkliches Bild. Stalaktiten wohin man sieht!

 

Bis zu 200m weit kann man hier gucken

 

Über einen asphaltierten Weg gelangt man von hier aus tiefer in die Höhle. Man passiert den "Saal der Gespenster" mit bis zu 25 Meter hohen Stalaktiten und erreicht anschließend den beeindruckendsten Teil der Höhle - den "Saal der Kataklysmen". In der Mitte dieses Saales befindet sich eine 60m hohe und 18m breite Stalagmiten/Stalagtiten-Säule. 

 

Im Saal der Kataklysmen
Gute ausgebaute Wege führen durch die Höhle

 

Ihr Alter wird auf 15.000 Jahre geschätzt. Die weiteren Räume haben so aussagekräftige Namen wie "Saal der Überschwemmung" (weil für die Bildung der Säulen hier 1000 Milliarden Wassertropfen nötig waren)" oder der "Saal des Wasserfalls", warum der so heisst ist eine 50€-Frage bei "Wer wird Millionär". Nebenbei gibt es auch noch einige prähistorische Malereien zu sehen, ich hab allerdings keine Ahnung wie die Leute in dieser Epoche bis hierhin vordringen konnten ... und anscheinend haben auch sämtliche Höhlenforscher keine Ahnung, denn der "natürliche" Zugang wurde bis heute nicht gefunden. Der aktuell in den Fels gehauene Tunnel wurde komplett künstlich angelegt und ist quasi eine Notlösung weil es keinen anderen Weg hinein gab und immer noch gibt.

 

Im Inneren der Höhle

 

Preis für ein Höhlenticket: 7€, benötigter Zeitaufwand für einen Abstecher hierher inkl.An - und Abfahrt: circa 2 Stunden würde ich mal schätzen, je nachdem wie ausgiebig man fotografiert. Videokamera und auch ein Stativ darf man nicht mit in die Höhle hinein nehmen, ebensowenig darf man nicht MIT Blitz fotografieren. Den einzigen Grund darin sehe ich, das so Geld mit den Fotos gemacht werden soll die der hauseigene Fotograf von einem im Inneren der Höhle macht. Diese können dann am Ausgang erworben werden. Preis für ein Foto: 15€ *hüstel* ...

 

Lohnt sich ein Abstecher hierher? JA! Auch nach diversen inzwischen besuchten Höhlen ist diese auf Grund der Größe der einzelnen "Sääle" alleine schon recht beeindruckend.

 

Auf dem Weg ZUR oder wieder weg VON der Höhle kommt man noch an einem recht beeindruckenden Bauwerk vorbei, dem Acueducto del Aguila. Diese Bogenbrücke wurde im 19 Jhd. von den Römern erbaut und lässt sich am besten am späten Vormittag fotografieren, dann steht die Sonne gut und leuchtet die kleine Schlucht samt Brücke komplett aus. Das Foto hier ist leider etwas zu früh entstanden, dennoch lässt sich vielleicht erahnen das ein kurzer Stopp auf dem eigens dafür angelegten Parkplatz lohnt! Für alle Interessierten: Ein Trampelpfad lässt erahnen das man auch hinab steigen und das ganze von unten ablichten kann!

 

Acueducto del Aguila

 

Ein Abstecher am Urlaubsort Torremolinos rundet den Kurztrip nach Andalusien ab. Die Rückfahrt zur Mietwagenstation am Airport verläuft stress - und staufrei, auch wenn Malaga auf den ersten Blick mehr als unübersichtlich ist wenn man unterwegs mit dem Auto ist und quasi von einem in den nächsten Kreisverkehr gelangt.

 

Was bleibt abschließend festzuhalten?

 

Andalusien hat mich etwas überrascht und hat - so zumindest mein subjektiver Eindruck - nichts oder nur wenig mit den typisch deutschen Urlaubszielen Balearen/Kanaren gemeinsam. Wer Einsamkeit sucht wird sie abseits der Städte und Dörfer auf den kurvigen Landstrassen schnell finden. Und eine mehr als facettenreiche Landschaft sowie 3 völlig unterschiedliche und kontrastreiche Tage machen den Kurztrip durchaus lohnenswert. Zumal es oft genug Flüge für 49€ und weniger nach Malaga von vielen deutschen Flughäfen aus gibt. Bei der TUIfly kann man auch Billigflüge nach Spanien buchen. Man sollte sich vorher über das zulässige Gewicht für Gepäck und Handgepäck informieren, damit das Schnäppchen ein Schnäppchen bleibt. Auf der entsprechenden Website findet man alle Informationen. Zeitsparend ist die Möglichkeit des Online-Check-ins, auch darüber kann man sich auf den Internetseiten informieren – alles also ganz einfach! Wieso also zur Abwechslung nicht mal wieder in Europa bleiben? ... Auch hier lassen sich immer wieder wirklich gute Reiseschnäppchen buchen!

 

Als nächstes geht es jetzt allerdings erst einmal wieder etwas weiter weg nach Dubai. Was man dort so anstellen kann ist im Bericht Do-buy – 1001 Arabian Nerds nachzulesen *zwinker*

 

Bis denn ... *wink*

 

 

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