DomRep 2004 Iberostar Hacienda Dominicus

Mai 2004 … Dieses Mal sollte es zum zweiten Mal in die Dominikanische Republik gehen. Der erster Urlaub hier hatte sich ja lediglich auf einen ausgedehnten Hotel/Strandaufenthalt beschränkt. Jetzt wollten wir aber auch ein wenig von der Insel selbst sehen. Unser Hotel für den 2-wöchigen Aufenthalt sollte das Iberostar Hacienda Dominicus sein, eines von insgesamt 5 Hotels der spanischen Iberostar-Kette in der „DomRep“. Da wir bis jetzt schon im Iberostar Bavaro und im Iberostar Playa Paraiso immer absolut zufrieden waren, sollten wir auch dieses Mal nicht enttäuscht werden. Der Name Iberostar steht halt schon für Qualität. Buchbar ist das Hotel im übrigen über Neckermann oder Thomas Cook.
Unser Hotel lag im Südosten der Insel, nahe dem kleinen Fischerort Bayahibe. Ausser diesem kleinen Örtchen und dem Parque National del Este gibt es dann auch nicht wirklich viel in der Umgebung. Braucht es aber auch nicht, wie sich bald herausstellen sollte. Die pompöse Eingangshalle und der wirklich riesige Gartenbereich sind typisch für ein Iberostar-Hotel … irgendwie fühlt man sich sofort wohl hier. Nach dem obligatorischen Empfangsdrink und dem etwas nervigen, aber treuen Begleiter für die nächsten 2 Wochen – dem AI-Bändchen am Handgelenk – haben wir dann ein Zimmer in einem der Wohnblöcke direkt am Meer und mit Poolblick bekommen. Was will man mehr?

Hochzeit im Iberostar Hacienda

 

Wedding-Pavillon

 

Das erste was uns sofort aufgefallen ist auf dem Weg zum Zimmer: Hier kann man ganz nett heiraten, so richtig mit Hochzeitspavillion und so … und tatsächlich haben wir während unseres Aufenthaltes dann auch mehrere Hochzeiten live miterleben dürfen. Und auch wenn es sich für den ein oder anderen vielleicht schnulzig anhören mag – irgendwie war das doch ganz schön romantisch!

Das Hotel besteht aus insgesamt sieben 2 – 3stöckigen Gebäuden. Unser Zimmer lag – wie gesagt – fast direkt am Strand und hatte zudem noch einen Blick auf die recht großzügig angelegte Poollandschaft. Es verfügt über eine Art Ruhepool und einen Animationspool, in dem die sportlichen Aktivitäten und die Animation (welche im übrigen absolut NICHT aufdringlich ist!) ausgetragen wird. Beide sind groß genug, so daß es so gut wie nie voll wird im Wasser. Ein Yacuzzi und eine Swimup-Bar runden das ganze nochmals positiv ab

 

Animationspool

 

Blick vom Zimmer auf den Hotelpool ...

 

Liegen und Sonnenschirme gibt es am Strand und am Pool haufenweise. Selbst wenn man wirklich zu den Spätaufstehern zählen sollte, bekommt man so gut wie immer einen guten Liegeplatz und braucht nicht – wie oftmals in Europa ja nötig – schon früh morgens die Liegen reservieren. Ich versteh eh nicht, was das soll !! Manch einer macht sich das anscheinend zum Hobby, im Urlaub morgens früh aufzustehen und sein Handtuch irgendwo zu platzieren … Hallo? Geht’s noch??

 

Pool-Panorama

 

Der Strand lies natürlich auch absolut keine Wünsch offen und hat die Bezeichnung Traumstrand wirklich verdient. Aber wozu viele Worte? Ich lass einfach mal Bilder sprechen …

 

Blick vom Zimmer auf den Hotelstrand

 

Hotelstrand vom Iberostar Hacienda Dominicus

 

DAS ist ein Sonnenuntergang !!

 

Einer unsere Ausflüge führte uns dann quer über die Insel Richtung Norden zur Bucht von Samana. Auf unserem Weg besuchten wir eine kleine Zuckerfabrik und fuhren danach mit einem Pick-Up zu einem Aussichtspunkt in ca. 600m Höhe. Von dort oben hatte man einen grandiosen Blick auf die Halbinsel Samana und die umliegenden Berge. Vor Samana könnte man theoretisch Wale beobachten – wenn man zur richtigen Jahreszeit hier ist. Leider war das bei uns nicht der Fall.

 

Küste von Samana

 

Sehr skuril ist uns diese Schaukel oben auf dem Berg vorgekommen, keine Ahnung wer hier so etwas platziert … oder ist das etwa nur für die Touristen gedacht?

 

Schaukel auf dem Berg

 

Hinterland

 

 

Hahnenkampf

Unsere Reise ging weiter zu einem Schauplatz, den ich mir auch gerne hätte schenken können … und zwar zu einer Hahnenkampf-Arena. In der Dominikanischen Republik wird das ernsthaft als „Sport“ angesehen und viel Geld drauf gesetzt. Naja, ich finde das zwar nicht okay, aber muss man wohl so akzeptieren. Andere Länder, andere Sitten eben.

Wir haben zwar „nur“ einen Trainingskampf gesehen, aber selbst DER hatte es meiner Meinung nach schon ganz schön in sich …
Weiter ging es durch viele kleine Dörfer und über zig Schlaglöcher in den Strassen zu einem Schweizer, der vor etlichen Jahren hierher ausgewandert ist und sich mitten im Dschungel ein Häuschen gebaut hat. Dort haben wir zu Mittag gegessen, selber Zigarren gedreht und neue Kräfte gesammelt für die nächste „Etappe“ … einem Strandausritt zu Pferd.

 

Strandausritt

 

Strandausritt

 

Da mir Pferde nicht so recht geheuer sind, hab ich mich auf den Ritt ZUM Strand beschränkt. Am Strand selbst konnte man dann galoppieren wie man lustig war (wenn man wusste, wie sowas geht). Mel war natürlich Feuer und Flamme, ich konnte mir allerdings nur ein müdes lächeln abringen und war froh, als ich endlich wieder von dem Pferd runterkam.

 

Naturstrand

 

Nach einem kurzen Aufenthalt an diesem Naturstrand ging es dann weiter zu ein paar kleinen Booten. Damit fuhren wir über eine riesigen See zurück zum Shuttlebus, der auf der anderen Seite schon auf uns wartete. Der Rückweg zum Hotel ging dann wieder über viele kleine Dörfer, einzig Higüey sticht da etwas heraus, da der Ort etwas größer ist und ein ziemliches Verkehrschaos dort herrscht. Immerhin leben hier über 100.000 Menschen … und ich möchte wetten, 95% davon hat den Führerschein zu Hause selbst ausgedruckt!

 

Eine Zuckerfabrik
Bude am Wegesrand

 

Alles in Allem ein recht lohnenswerter Ausflug, der sein Geld wirklich wert ist und bei dem man auch viel von der Insel sieht. Ist zwar mit viel Busfahrerei verbunden, aber es wird auch immer wieder mal angehalten wenn man will. Als ein paar Leute zum Beispiel mal kurz auf die Toilette mussten, wurde kurzerhand einfach im nächsten Dorf angehalten und irgendwo an einer Hütte geklopft. So kommt man dann auch mit den Einheimischen ins Gespräch, was sich als wirklich interessant herausstellt. Kleiner Tipp: Eine Handvoll Bonbons oder ähnliches lässt hier Kinderaugen in der Tat noch glänzen!

 

s/w Palm

 

Wir sind bei dem Ausflug damals übrigens früh morgens los und waren pünktlich zum Abendessen wieder im Hotel. Ein optimaler Tag eigentlich. A propos Abendessen (und Essen im allgemeinen): Das lies natürlich ebenfalls keine Wünsche offen. Mehrmals die Woche gab es Themenabende, bei denen immer Spezialitäten eines bestimmten Landes am Büfett aufgetischt wurden, so unter anderem Mexikanisch und Italienisch. Zusätzlich gibt es noch eine Reihe von eigenen Spezilitätenrestaurants (einen Japaner, einen Brasilianer, ein Steakhouse und ein Gourmet Restaurant), in denen man natürlich auch (Vorabreservierung erforderlich) umsonst speisen kann. Absolut zu empfehlen!! Denn wer hat im seinem Leben schonmal Affenfleisch gegessen (gibt es beim Brasilianer zum Beispiel) !? Das japanische Restaurant bietet zudem etwas besonderes: Die Speisen werden an einem grossen eckigen Tisch zubereitet, an dem man mit mehreren Personen zusammensitzt. Showcooking der etwas anderen Art also!

 

Beim Japaner

 

Restaurant

 

Nach dem Abendessen sieht man sich meistens die Abendanimation an. Diese kann wirklich überzeugen und ist auch akrobatisch nicht ganz ohne an bestimmten Themenabenden. Das Show-Programm wechselt erst nach 14 Tagen wieder, so daß man in der Regel jeden Abend etwas anderes geboten bekommt, wenn man nicht länger als 2 Wochen vor Ort ist. Vom Musical über eine Comedy bis hin zur – wie bereits gesagt – Akrobatenshow ist alles dabei. Karaoke gibt es ebenso wie diverse „Funabende“, bei denen Mr. oder Miss Iberostar gesucht werden

 

 

Fazit

Iberostar hat uns ein weiteres Mal absolut überzeugt und zufrieden gestellt. Nach Mexiko und davor Punta Cana, sind wir also bereits zum dritten Mal mit der Entscheidung, diese Hotelkette zu wählen, vollkommen zufrieden gewesen. Und um es Mal kurz zu machen: Klasse Urlaub, alles super, gerne wieder.

Zum Abschluß gibt es nochmal ein paar der schönsten Sonnenuntergänge während unseres Aufenthaltes. Denn DER ist hier wirklich einmalig und steht Kult-Locations – wie zum Beispiel Key West – in nichts nach!

 

Sunset

 

Sunset

 

Sunset

 

Sunset

 

Bis zum nächsten Mal, Adios … *wink*

 

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