Six Miles Cypress Slough Preserve – Ft.Myers

Für heute war eigentlich wieder nicht wirklich viel geplant, als kleines Zwischenziel für heute war lediglich das Six Miles Cypress Slough Preserve geplant und unser eigentliches Tagesziel lautet schließlich auch nur Ft.Myers Beach und das ist für amerikanische Verhältnisse gerade einmal um die Ecke. Ich hatte mich dort für’s Pink Shell Resort entschieden, angeblich ist es das beste Hotel vor Ort und wieder völlig auf Familien ausgerichtet – also genau richtig für uns. Daher wollten wir auch relativ zeitig am Hotel ankommen damit wir wenigstens etwas davon haben.

Als erstes geht es aber heute via Anna Maria Island und Longbot Key zum Sarasota Bayfront Park. Im Prinzip nix besonderes, ich hatte für die Fahrt nach Ft.Myers lediglich spontan nach ein paar Sachen gesucht die für die Kids unterwegs eventuell ganz nett wären … der Park war von daher nicht wirklich schwierig herauszufinden. Es gibt ein paar Rutschen und was zu klettern, für uns gäbe es theoretisch eine nett ausschauende Cocktailbar – aber ich muss ja noch fahren und wir haben gerade mal 10 Uhr oder so. Zugegeben, der eigentlich Grund für mich hier kurz zu halten war folgendes Motiv …

 

 

Der Kissing Soldier vom V-J Day steht ja unter anderem auch am Times Square in Manhattan, jeder der schon einmal dort gewesen ist wird das Motiv sofort wieder erkennen. Wieso es gerade auch hier in Sarasota steht weiß ich ehrlich gesagt nicht.

Nächster Stopp um die Fahrt ein wenig aufzulockern war das Six Miles Cypress Slough Preserve. Gefunden hatte ich das Ding indem ich einfach die Fahrtstrecke bei googlemaps verfolgt und mir sämtliche Bilder entlang der Route angesehen habe … heraus kam diese Location hier. Das Sumpfgebiet kostet keinen Eintritt, das man so etwas auch nochmal erleben darf im sonst so ausgeklügelten Geld-aus-den-Taschen-zieh-System hier drüben ist schon fast wie ein Sechser im Lotto. Lediglich eine Gebühr für’s parken wird fällig, 1$ pro Stunde sind aber ebenfalls recht überschaubar.

 

Boardwalk im Six Miles Cypress Slough Preserve

 

 

Was aber findet man nun hier? Im Prinzip handelt es sich um ein Sumpfgebiet mit einigen hübsch anzusehenden Zypressen, einen etwas größeren See und einen 1.4 Meilen langen hölzernen Boardwalk. Das hat man so oder so ähnlich alles schon einmal gesehen wenn man hier in Florida seine Runden dreht, trotzdem ist es immer wieder schön anzusehen und zahlreichen Fotografen die Ihre Kanonenrohre nach oben in die Baumwipfel richten lassen darauf schließen das es mit etwas Geduld hier bestimmt auch einiges zu fotografieren gibt. Unsere Ausbeute beschränkt sich auf einen einzigen Alligator und eine Schildkröte heute, immerhin besser als nix.

Wir machen hier ein kurzes Picknick am Parkplatz an einem der vorhandenen Tische, versuchen einige wenige Mücken mit gekonnten Bruce-Lee-Gedächtnisschlägen außer Gefecht zu setzen und drehen eine kurze Runde über den Boardwalk, bevor wir schließlich wieder weiter fahren in Richtung Fort Myers. Irgendwie will ich endlich an dem Hotel ankommen von dem überall zu lesen ist das es so toll sein soll.

Endlich sind wir da, das Pink Shell !!! Der Check-In verläuft shell … äh, schnell und reibungslos, wir bekommen eine Familiensuite mit kompletter Küchenzeile und Balkon samt Liegen und Blick auf den Strand und Pool. Einziger Wermutstropfen: Es ist sehr stark bewölkt und fängt schon leicht an zu tröpfeln, trotzdem ziehen wir uns erst einmal um und gehen an den Pool. Nass wird man da ja eh und alles andere ist auch nur Wasser. Bilder gibt es keine wirklich brauchbaren, daher müsst ihr einfach mal glauben das wir jede Menge Spaß hatten … vor allen Dingen Fin, dem haben wir nämlich versucht „schwimmen“ beizubringen – was natürlich noch nicht wirklich funktioniert mit zweieinhalb Jahren *lach* Eine gute Stunde bleiben wir unten, dann fängt es allerdings dermaßen stark an zu regnen das wir doch zurück auf’s Zimmer gehen. Es vergeht einige Zeit und Rätselraten macht sich breit … was tun ??

Da es heute anscheinend nicht mehr aufhören will zu regnen beschließen wir nur noch den Westcoast Surf Shop aufzusuchen und danach etwas essen zu gehen – die Wahl fällt schließlich auf einen Italiener, also bzw.eine Pizzeria (unter einem „Italiener“ stellt man sich dann doch ein bisschen was anderes vor) und wieder einmal merkt man das der Begriff „groß“ hier drüben immer wieder neu erfunden wird! Laura hat eine Pizza diesen Außmasses jedenfalls zum ersten Mal gesehen und wäre sie eine Comicfigur wären die Augen vermutlich mit einer Sprungfeder aus dem Gesicht heraus geschnellt beim ersten Anblick der Pizza. Leider war ich mit dem Foto ein bisschen zu langsam …

 

Pizza Exzess

 

Der restlichen Abend verbringen wir anschließend gemütlich im Hotel. Schade, Sunset am Pier hätte schon was gehabt hier in Ft.Myers, aber bei strömenden Regen (auch wenn man es auf dem Foto gar nicht wirklich erkennen kann) hat den dafür bestimmt auch noch niemand fotografiert *lach*

 

Fort Myers Beach Pier

 

Morgen geht es wieder tiefenentspannt weiter, ein Mini-Step nach Naples steht auf dem Plan. Es geht ins zweit teuerste Hotel der Rundreise – wir sind gespannt.

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