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25. Dezember 2003: Ankunft Orlando. Da wir in der erste Woche keinen Mietwagen hatten werden wir vom Flughafen mit einem Transfershuttle abgeholt, welches uns zu unserem Hotel Comfort Inn Lake Buena Vista gebracht hat. Ein Lageplan des Hotels mit Informationen der einzelnen Entfernungen zu den Attraktionen findet Ihr hier. Natürlich hatten wir im Vorfeld auch überlegt, in einem der wirklich fantastischen Themenhotels von Disney zu übernachten (z.B dem Swan & Dolphin), auf Grund teilweise wirklich heftiger Preise in der Weihnachtszeit haben wir uns dann aber dagegen entschieden.
Fun, Fun, Fun war also jetzt angesagt. Morgens ging es immer mit dem Gratis-Shuttlebus vom Hotel zu einem der Parks. Als erstes haben wir Animal Kingdom besucht, welches im Prinzip eine Mischung aus Zoo und Themepark ist. Unterteil ist der Park in sechs Gebiete, als da wären Africa, Asia, DinoLand U.S.A, Camp Minnie-Mickey, Rafiki's Planet Watch und Discovery Island.
Animal Kingdom war damals der neueste der großen vier Disney-Themeparks in Orlando, eröffnet hat er nämlich erst 1998. Auch wenn es einem nicht so vorkommt wenn man ihn besucht, es ist tatsächlich mit rund 250ha der flächenmässig größte aller Parks hier.
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Einen Großteil nimmt dabei die Savanneh ein, in der viele Tierarten ein zu Hause gefunden haben und die man auch auf einer Art "Pirschfahrt" im offenen Gelände-Jeep erleben kann. Diese Kilimanjaro Safari ist auch eine der Hauptattraktionen hier. Hier laufen alle Tiere frei herum, die "Big 5" ebenso wie unzählige andere Savannenbewohner. Immer wieder hält man kurz für Fotostops an, aus dem Lautsprecher im Auto wird zusätzlich noch der Eindruck vermittelt, man sei auf einer Grosswildjagd. Schon ziemlich gut gemacht muss ich sagen. |
Das zentrale Thema, welches sich durch den gesamten Park zieht, ist hier Afrika. Der Mittelpunkt des gesamten Areals bildet der Tree of Life, ein riesiger Baum mit Schnitzerein in seinem dicken Stamm ... allerdings ist er auch der einzige unechte Baum im Park. Im inneren des Baum findet sich ein 4-D Kino wieder, It's tough to be a bug wird hier vorgeführt. Man bekommt eine 3-D Brille auf und setzt sich auf ziemlich fiesen Stühlen hin, um den Film zu geniessen. Fies deshalb, weil es die Stühle ziemlich in sich haben. Man kann mit Wasser vollgespritzt werden, es sind überall Luftdüsen angebracht, sie können vibrieren und Teile des Stuhls können sich bewegen. Hier ist man wirklich mittendrin im Film, echt gut gemacht.

Es gibt natürlich noch eine Vielzahl anderer Attraktionen, so z.B Dinosaur (ein Darkride der besonderen Art) und die Kali River Rapids, eine Fahrt mit einem riesigen Reifen, in dem man mit bis zu 12 anderen "Mitreisenden" durch einen Wildwasserkanal fährt. Regencape anziehen ist hier Pflicht, da man garantiert (!) nicht trocken wieder unten ankommt. Im Sommer ist so eine Erfrischung bestimmt ganz angenehm, aber hey - es war Dezember. Zwar nicht wirklich kalt hier in Orlando, aber warm ist auch was anderes. Eine zum damaligen Zeitpunkt noch nicht eröffnete Attraktionen ist Expedition Everest, mit Baukosten von 100.000US$ eine der teuersten Achterbahnen der Welt. Bilder (unter anderem vom Bau) gibt es hier.
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In Animal Kingdom haben wir dann auch unseren im Flexticket enthaltenen Gutschein für's Charakter Dining, einem Frühstück mit den Disnyfiguren, eingelöst. Das ist ganz witzig. Man geht quasi an ein riesiges Buffet, und mittendrin laufen die ganzen Disneycharaktere um einen herum und setzen sich mitunter auch zu einen an den Tisch. Diesen Gutschein kann man in jedem der Parks einlösen, wir haben uns halt für Animal Kingdom entschieden.
Einen Parkplan könnt Ihr Euch auch ansehen, und zwar hier!
Einzurechnender Zeitaufwand für einen Besuch des Parks: 1 Tag |
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Der nächste Park, den wir dann mal antesten wollten, war Magic Kingdom. Der Park steht ja für Mickey Maus schlechthin. Hin kommt man allerdings nur mit der Monorail oder mit einem Raddampfer, der über einen grossen Teich, der Seven Seas Lagoon, hin - und herpendelt. Zentraler Mittelpunkt im Park ist natürlich Cinderella's Castle, welches man von fast überall im Park sehen kann. Hier laufen alle Strassen und Rundwege wieder zusammen und enden auf der Main Street, auf der auch immer die grosse Share-a-Dream-come-true-Parade startet. Wenn man sich diese ansehen will sollte man bereits knapp eine Stunde vorher auf der Suche nach einem geeigneten Platz gehen, da der Straßenrand sich schon lange vor Beginn mit Schaulustigen füllt.
Es gibt natürlich hier auch wieder unzählige Attraktionen, einige von ihnen sind die Mountains. |
So gibt es z.b Splash Mountain, Big Thunder Mountain oder auch Space Mountain. Jeder einzelne von ihnen befindet sich jeweils in einem eigenen Themenland. Magic Kingdom ist in sieben solcher Themenländer unterteilt: Die Main Street, U.S.A., Fantasyland, Adventureland, das Westernland Frontierland, Tomorrowland, Mickey's Toontown Fair, in dem die Besucher u.a. das Haus von Mickey Mouse besichtigen können und Liberty Square.

Eine Haupattraktion ist aber natürlich auch noch das allabendliche Feuerwerk Wishes, welche über dem Cinderellaschloss stattfindet. Das Wort "Spektakel" wäre wohl besser dafür geeignet. Synchron zur Musik abgeschossen macht das ganze schon irre Eindruck auf einen. Getoppt wird das nur noch vom Epcot-Feuerwerk, doch dazu später mehr.
Was auf jeden Fall auch noch sehenswert ist und man sich auf gar keinen Fall entgehen lassen darf: Mickey's PhilharMagic im Fantasyland. Ein 3D-Show mit Gänsehauteffekt. DIE bekommt man allerdings auch , wenn die US-Flagge zur Dämmerung eingeholt wird und spontan alle Amis im Umkreis stehenbleiben und Ihre Hand aufs Herz legen. So etwas macht mich echt sprachlos ...
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Den Parkplan könnt Ihr Euch hier ansehen, ganz gut um sich vorher zu orientieren. Einzurechnender Zeitaufwand für einen Besuch des Parks: 1 Tag
Weiter geht's nach EPCOT, was soviel bedeutet wie "Experimental Prototype Community Of Tomorrow" (Experimentelle Prototyp-Gemeinschaft von Morgen). Im Nachhinein glaube ich allerdings, die inoffizielle Übersetzung passt besser. Die lautet nämlich "Every Person Comes Out Tired", wegen dem vielen Umherlaufen im Park. Dieser teilt sich übrigens überraschenderweise nur in zwei Bereiche auf, Future World und World Showcase. Letzterer besteht aus elf Themenländern, die verschiedene Staaten der Erde nachstellen: Die USA (natürlich), Mexiko, Japan, China, Frankreich, Marokko das vereinigte Königreich, Norwegen, Kanada, Italien und auch Deutschland, in dem man durch eine im bayrischen Stil nachempfundene Kulisse wandert. Hier gibt es sogar Weisswürschtl und Weizenbier.
Aber so hat jedes einzelne Land seine Spezialitäten, die hier nachgebaut wurden und einem präsentiert werden. In Japan kann man Sushi essen, beim Italiener halt Pizza, es existiert sogar die Rialto Brücke mit einer Gondel. Zwar alles natürlich in einem etwas kleinerem Format im Vergleich zum original, aber immerhin ...
Den Parkplan von EPCOT findet Ihr hier ...
Nach der Wanderung durch elf verschiedene Länder, die alle um die "World Showcase Lagoon" angelegt sind, haben wir uns dann auf nach Future World gemacht.
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Unübersehbar hier ist dabei Spaceship Earth, die riesige Kugel in deren innern man mit einem Endlosgefährt die Geschichte der Kommunikation miterleben darf.
Zwar nicht wirklich aufregend, dafür aber recht informativ wenn man versteht, was aus den teilweise doch recht kratzigen Lautsprechern kommt. Jeder der schonmal am McDonalds Drive-In Schalter was bestellen wollte, kennt das *knirsch* ... ansonsten ist diese Attraktion eher was zum einschlafen ... äääh, sry ... zum entspannen natürlich. Man merkt halt, das es eines der ersten Fahrgeschäfte überhaupt hier im Park gewesen ist.
Einige andere Attraktionen sind da schon wesentlich spektakulärer und nervenaufreibender, so zum Beispiel Testtrack oder das neuere Mission:Space, eine Marsmission auf der man selber seines Glückes Schmied ist. |
Letzteres musste vor einiger Zeit vorrübergehend wegen einem Unfall sogar geschlossen werden, ist aber mittlerweile wieder in Betrieb. Ein kleiner Junge hatte wohl Probleme mit dem Herzen bekommen während des "Trips" zum Mars. Neu, und leider bei unserem Aufenthalt damals noch nicht eröffnet, ist Soarin.

Unbestrittener Höhepunkt ist aber das allabendliche IllumiNations: Reflection of Earth !! Eine Licht-Laser-Feuerwerksshow die Ihresgleichen sucht. Wir hatten das Glück, das wir an zwei Tagen in EPCOT waren. Einmal an einem normalen Tag und einmal am Sylvesterabend. An diesem Abend war die Show gleich auch noch um einiges länger, da jedes einzelne Themenland um den See herum mit involviert wurde. Das ganze lief so ab, das erst jedes Land nacheinander für sich ein Feuerwerk gemacht hat. Anschliessend gab es dann die Illuminations-Show, die mit einem Countdown endete. Unter riesigem Jubel fing dann um 12h das eigentliche Neujahrsfeuerwerk erst an. Das war einfach insgesamt ein unglaubliches Erlebnis. Fremde Menschen liegen sich in der Armen und schmeissen ihre Hüte in die Luft, wir wurden von Leuten gedrückt die wir gar nicht kannten. Das war glaube ich so ziemlich mit das schönste Sylvester was wir beide je erleben durften. Danke dafür nochmal im nachhinein!
Den Parkplan findet Ihr hier ... Zeitaufwand für einen Besuch hier: Ebenfalls 1 Tag |
Der vierte und letzte der "grossen" Disney Parks sind die MGM Studios. Hier dreht sich alles um das Thema Film und Kino. Es gibt unzählige bekannte Filmkulissen und Shows, so z.B die Indiana Jones Adventure Show, in welcher der damalige Stuntman von Harrison Ford die Rolle des Indy übernimmt.

Natürlich darf Star Wars hier auch nicht fehlen. Seinen Adrenalin kann man dann noch auf dem Tower of Terror oder bei der Aerosmith-Achterbahn Rock'n'Rollercoaster in die Höhe treiben. Bei letzterem handelt es sich um eine Indoorachterbahn, bei der während der Fahrt ein satter Aerosmith-Sound aus Lautsprechern in jedem Wagen ertönt.
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Wenn man das alles heil überstanden hat, muss man sich natürlich noch die Parade und die Backlot Tour ansehen, bei der man mit einem langen Wagen durch verschiedene Specialeffekt-Szenarien fährt und mal hinter die Kulissen schauen darf. Abends ist dann auf jeden Fall noch Fantasmic ein Must-See! Eine Licht/Laser/Wassershow, auf der zwischendurch immer wieder auf riesigen Vorhängen aus Wasserfontänen eine Geschichte weitererzählt wird, die gerade im Hintergrund durch die ganzen Disneycharaktere nachgespielt wird. Irre gemacht und durch die passende hammer Musik sträuben sich einem echt die Nackenhaare - natürlich im positiven Sinn!

Den Parkplan könnt Ihr Euch wieder hier ansehen ... zu rechnender Zeitaufwand: Auch hier wieder 1 Tag !!
Kleiner Tipp am Rande, der übrigsens für alle Disney - und Universal - Themeparks gilt: Um lange Wartezeiten VOR den Attraktionen zu vermeiden, hat man sich das FastPass - System ausgedacht. Hierbei kann man sich an mehreren Stellen im Park an dort jeweils aufgestellten Automaten ein "Ticket" zu seiner Wunschattraktion ziehen, auf dem ein gewisser Zeitraum angegeben ist. Kommt man dann mit dem Ticket in eben diesem Zeitraum zur Attraktion, so umgeht man fast völlig jede Warterei. Die Warteschlange ist meist nur sehr kurz und so kommt man fast ohne anzustehen zu seinem Ride. Einen guten Link mit einer Übersicht zu den Attraktionen bei denen FastPass gilt findet man hier !
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Nach so vielen aufregenden Tagen steht dann irgendwann auch einmal ein Erholungstag in einem der Wasserparks auf dem Tagesprogramm. Wir haben uns für Blizzard Beach entschieden, ein Funpark mit Rutschen und Reifen im Wasser, der komplett in einer Winterkulisse aufgebaut wurde. Selbst hier gibt es einige Nervenkitzle-Attraktionen, wie z.B Summit Plummet, bei der man mit bis zu 97km/h - mir kam es fast senkrecht vor - nach unten rutscht. Dann gibt es z.B auch noch den Slush Gusher, oder den Downhill Double Dipper. Ich frage mich, wer sich eigentlich solche Namen für eine Rutsche ausdenkt !?
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Insgesamt ein recht entspannender Tag, auch wenn das Wetter leider nicht so mitgespielt hatte wie wir uns das für einen "Strandtag" eigentlich gewünscht hätten. Egal, warm ist es trotz Sonnenmangel doch irgendwie gewesen. |
Abends kann man dann das Disney-Erlebnis vervollständigen und nach Downtown Disney fahren, einem offenen Shoppingkomplex mit vielen Geschäften, Restaurants und dem angrenzenden Pleasure Island, auf dem man bis spät in die Nacht in diversen Clubs abfeiern kann. Neben "PI" geht's weiter nach Downtown Disney WestSide, wo es u.a. das Planet Hollywood, eine Cirque de Soleil - Show und die Disney Quest gibt, in der wir dank Flexticket auch freien Eintritt hatten. Zum Abendessen sind wir meistens im Rainforest Cafe gelandet ... warum muss das Essen auch so verdammt lecker dort sein !?
Natürlich gibt es neben den ganzen Disneyattraktionen aber auch noch andere Dinge die man in Orlando und Umgebung unternehmen kann. Mehr dazu aber auf der nächsten Seite.
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