4.Tag (16.Mai 2005) Typhoon Lagoon
Heute war "Erholung" angesagt ...eigentlich viel zu früh in diesem Urlaub, aber sowas schadet ja nie. Als erstes ging es deshalb relativ früh schon nach Downtown Disney. Alle Geschäfte hatten noch geschlossen, wir mussten uns also mit extrem sightseeing begnügen.
Da das nicht wirklich adrenalinfördernd gewesen ist lassen wir unser Auto auf dem Parkplatz bei Downton Disney stehen und fahren wir mit einem der Disney Shuttles zur Typhoon Lagoon, einen der beiden Disney-Wasserparks in Orlando. Blizzard Beach hatten wir letztes Mal schon besucht, somit war dieses der letzte Themenparks von Disney, den wir noch nicht gesehen hatten.
Typhoon Lagoon ist ein typischer US-Wasserfunpark. Bis auf ein paar Ausnahmen: So kann man z.B. in einem separaten Becken mit Haien und Stachelrochen schnorcheln. Und im Hauptschwimmbecken wird alle paar Minuten eine riesige Surfwelle ausgelöst, auf der man gut und gerne sein Brett ausprobieren könnte - sofern man denn eins hat. Von Zeit zu Zeit sieht man aber tatsächlich vereinzelt Leute mit einem Brett im Wasser. Zu bestimmten Zeiten gibt es sogar Competitions und das Becken ist nur für Surfer geöffnet ... allerhand so etwas!
Ein weiterer Höhepunkt ist definitiv die Attraktion Slush'n Gusher. Beschrieben wird das ganze als Watercoaster, was durchaus nicht untertrieben ist! Die Bahn rutscht man auf einen Gummireifen runter, wobei man hier nicht nur runter sondern auch HOCH rutscht. Man wird regelrecht nach oben geschossen. Das ganze funktioniert durch Wasserdruck der an bestimmten Stellen auf den Reifen geschossen wird. Das ganze macht einen Heidenspaß - ist allerdings nichts für schwache Nerven!
Wem das alles zu aufregend ist der schnappt sich einen der Relax-Gummireifen und lässt sich auf dem Castaway Creek treiben. Diese gemütlich vor sich hintreibende Wasserstraße umrundet fast den gesamten Park.
Das sind natürlich nur einige der Sachen die man hier machen kann, langweilig wird einem auf jeden Fall nicht. Egal ob man nun Action oder Erholung sucht - hier findet man beides. Kleiner Tipp: Für den Spind muss ein kleiner Pfand hinterlegt werden. Diesen kann man sich hinterher entweder wieder ausbezahlen lassen oder dafür einen Souvenir-Cup mitnehmen. Letzterer ist deutlich teurer und zudem eine schöne Erinnerung an den Park. Eine Übersichtskarte zur Orientierung gibt es hier. Morgen geht es dann weiter nach Norden, wir steuern die angeblich romantischste Stadt der südöstlichen USA an ... das wollen wir doch erst einmal sehen!
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