Island im März 2017 – Winter-Tour im Süden

“Erklimme die Berge und spüre die gute Energie! Der Friede in der Natur wird in dich fließen wie der Sonnenschein, der die Bäume nährt. Der Wind wird Dich erfrischen, der Sturm dich mit Kraft erfüllen und alle Deine Sorgen werden abfallen von Dir, wie Herbstblätter” … John Muir. Willkommen auf Island im März!

Island … schon wieder! SCHON wieder? Ja, schon wieder! Entschleunige dich Selbst – Teil 4 *grins* Trotzdem dürfte dieses Mal einiges anders sein als auf den bisherigen Reisen. Das dies so ist, dafür sorgt alleine schon die Reisezeit – die Wahl ist nämlich auf Anfang März gefallen und somit in den tiefen Winter. Der Grund dafür ist recht einfach und lautet: Eishöhle! Seit ich zum ersten Mal Bilder bei Localguide gesehen hatte war ich fasziniert davon und es stand eigentlich relativ schnell fest das ich so etwas auch einmal live und in (blauer) Farbe sehen möchte. Haken an der Sache: Die Eishöhlen-Saison fängt irgendwann im November an und endet bereits wieder Mitte/Ende März, abhängig von den Temperaturen. Irgendwann wird es dann halt zu gefährlich und man darf keine Höhlen mehr betreten. Das Zeitfenster ist also recht klein und da ich wenigstens schon wieder etwas längere Tage haben wollte (im Dezember und Januar ist es nur 4-5 Stunden hell) war relativ schnell klar das es der März werden muss. Resturlaub ist auch noch vorhanden, alles so wie es sein muss also.

Wieder bin ich nicht alleine unterwegs gewesen … Robert, ein alter Kumpel von mir den ich schon seit Ewigkeiten kenne und der inzwischen in die Schweiz ausgewandert ist, hat mich samt seiner Frau Krisztina begleitet. Wir fotografieren jeder leidenschaftlich gerne und sind zudem gerne draußen unterwegs, er wollte zudem schon länger einmal nach Island … den Rest kann man sich denken 🙂 Außerdem musste sein neues Kameramonster (er hat sich eine Nikon D810 zugelegt) ja mal auf Herz und Nieren getestet werden. Und wo würde das besser gehen als hier auf Island. Auf Herz und Nieren getestet habe ich dann auch mal meinen aktuellen Kopter, inzwischen bin ich nämlich mit einer Phantom 4 Pro unterwegs nachdem ich bereits von der normalen Version völlig überzeugt gewesen bin. Der größere Sensor war jedoch ein deutliches Kaufargument.

Bedingt durch die Jahreszeit haben wir uns auf den südlichen Teil der Insel beschränkt und lediglich zwischen Snaefellsnes und Stokksnes fortbewegt. NATÜRLICH habe ich auch wieder bei Martina & Jon in Vik zwei Übernachtungen gebucht und natürlich habe ich es mir auch nicht nehmen lassen einfach mal das Eröffnungsangebot des Fosshotels Glacier Lagoon zu buchen für zwei Tage … demnächst dürfte diese Bude kaum noch bezahlbar sein, aktuell wurden die Zimmer aber für um die 100€/Nacht „verramscht“.

Letzten Endes waren wir uns bewusst das dieses Mal – noch mehr als sonst – alles, aber auch wirklich ALLES, vom Wetter abhängen würde. Sitzt man einmal 2 oder 3 Tage an einem Ort fest dann ist das eben so. Ärgern gilt nicht, man hat es sich schließlich selber so ausgesucht. Aber alles kam völlig anders, wir hatten nämlich überwiegend extremes Glück da viel Sonne mit dabei gewesen ist. Einige Locations musste trotzdem ausfallen, da man schneebedingt ganz einfach gar nicht hingekommen ist.

Beim Mietwagen haben wir uns für einen Skoda Octavia 4×4 (plus Spikes) vom Anbieter Enterprise entschieden, welcher uns ohne irgendwelche Probleme die ganze Zeit von A nach B gebracht hat.

Zum anwärmen gibt es einen kurzen winterlichen Trailer mit Aufnahmen, welche ich mit der Phantom 4 Pro während dieser Woche aufgenommen habe. Solltest du einen 4K-Monitor oder Fernseher besitzen kannst du das Ganze in voller Auflösung genießen. Enjoy …

Reiseverlauf
Seljalandsfoss – Gljufurarfoss – Skógafoss – Kvernufoss – Kap Dyrhólaey – Reynisdrangar – Vik – Fjaðrárgljúfur Canyon – Stjornafoss – Dverghamrar – Núpsstaður – Skaftafell NP – Svínafellsjökull – Fjallsárlón – Jökulsárlón – Diamond Beach – Stokksness – Kerið – Thingvellir – Bruarfoss – Gullfoss – Geysir – Kirkjufell – Budir – Arnarstapi – Lóndrangar – Djúpalónssandur – Straumur – Rückflug

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