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Die unteren Seen (Donja jezera)

 

Für die unteren Seen gibt es unterschiedliche Vorgehensweisen wie man sie am besten erkundet. Entweder man parkt wieder an Eingang 2 und geht hinunter zum Pendelboot. Dort setzt man dann von P1 nach P2 über, wechselt das Boot und fährt dann rüber von P2 nach P3. Von dort kann man dann wählen: Entweder man geht die unteren Seen oben herum und landet schließlich am Vidikovac Sightseeing Point (der schönste Aussichtspunkt im gesamten Park). Von dort geht es serpentinenmässig nach unten zum Fuße des höchsten Wasserfalls, dem 78m hohen veliki Slap. Jeder der früher Winnetou geschaut hat kennt die Szenerie, hier hat der Endkampf stattgefunden!

 

Wir haben uns jedoch für Variante 2 entschieden. Hierbei parkt man am Parkplatz 1 und geht dementsprechend auch durch Eingang 1, unmittelbar dahinter eröffnet sich einem bereits ein Blick hinunter auf die unteren Seen und auf Veliki Slap. Die Runde läuft man dann im Prinzip entgegen gesetzt zur Variante 1, der anstrengendste Teil dabei ist der Aufstieg mit etlichen U-Turns. Doch beginnen wir am Anfang, der Aussichtspunkt hinter dem Eingangsbereich.

 

Ausblick vom Scenic Point am Eingang 1

 

Durch ausreichend Schatten im unteren Bereich lässt sich aber wenigstens das ein oder andere Motiv MIT Fließwasser heranzoomen ... mehr schlecht als recht zumindest.

 

 

Zugegeben, die Lichtverhältnisse am frühen Morgen sind wirklich nicht die Besten und die recht dürftigen Wasserfälle hauen einen jetzt auch nicht gleich vom Hocker wenn man hier oben an dem Punkt steht, trotzdem ist es schon ein beeindruckender Anblick. Ich denke mal es ist genau DAS was diesen Ort aber auch ausmacht - selbst jetzt im Hochsommer ist es schön, obwohl es der ungünstigste Reisezeitpunkt zu sein scheint.

Die anschließende Wanderung hinunter zu den Seen ist anfangs recht entspannend, hier und da lassen sich durch Gebüsche und Bäume erste Blicke auf Slap Plitvice bzw.Veliki Slap erhaschen ...

 

Blick auf Slap Plitvice

 

Der Weg führt uns in großzügig angelegten Serpentinen hinab zum ersten Brettersteg. Überquert man diesen kann bzw.muss man sich am Ende entscheiden wie es nun weitergeht. Entweder man geht nach links, dann würde man die unteren Seen quasi bis zum Pendelboot nach oben laufen. Oder aber man geht nach rechts, dann gelangt man zu Veliki Slap und dreht dort entweder wieder um oder aber geht die scharfen U-Turns steil nach oben zur anderen Tal-Seite. Genau DAS haben wir vor.

 

Von dem kurzen Stück wenn man rechts abbiegt bis zum höchsten Wasserfall hier vor Ort hatte ich im Vorfeld beängstigende Bilder bei Isabell und Steffen gesehen *klick* Heute sah das ganze jedoch völlig anders aus, solche leeren Stege machen die Wanderung hier zu einem richtigen Genuss!

 

Zum Glueck ohne Stau ... das Teilstueck zum Slap Plitvice

 

Sobald man hinten um die Ecke biegt eröffnet sich einem der Blick auf den 78m hohen Slap Plitvice. Wie schon von weitem heute morgen zu erkennen war besteht der Wasserfall im Moment aber leider nur aus ein paar dünnen Rinnsalen ... kein Vergleich dazu wenn man sich Bilder oder Bericht aus dem Frühling oder Herbst ansieht. Trotzdem scheint diese Stelle hier Anlaufpunkt Nummer 1 im gesamten Nationalpark zu sein, nirgendwo sonst versammeln sich soviele Menschen gleichzeitig - mal abgesehen von den Rastplätzen oder der Höhle.

 

Slap Plitvice

 

Durch die ganzen Menschen ist es wieder einmal nicht so ganz leicht überhaupt brauchbare Fotos zu machen. Zwar sind hier keine störenden schwankenden Bretterstege, irgendeinen Kopf von einem mit Armen rumfuchtelnden Spasskeks hat man aber immer mit vor der Linse. Es gibt deshalb eigentlich nur eine Möglichkeit - man muss ganz nach vorne bis zur Absperrung gehen. Nachteil für viele Leute an dieser Stelle: Es wird ein Weitwinkel benötigt, je kleiner desto hui! 10mm sind optimal.

 

 

Nachdem wir uns sattgesehen haben kommt der anstrengendste Teil des heutigen Tages, die Switchbacks bzw. engen U-Turns hinauf zum Canyonrand. Ein bisschen erinnern sie an die Passage mit U-Turns auf der Wanderung im Zion NP nach Angels Landing ... Vorteil hier in Plitvice ist aber eindeutig das man noch fitter ist als im Zion wenn sie beginnen, denn dort hat man bereits einige Kilometer bergauf hinter sich. Oben angekommen gelangt man dann zu einem hübschen Scenic Point von welchem man einen guten Blick auf den Wasserfall hat.

 

Switchbacks

 

Blick von oben auf Slap Plitvice

 

An dieser Stelle gabelt sich der Weg wieder. Würde man nach links gehen folgt man dem Rim Trail entlang des Canyons, geht man nach rechts gelangt man zum schönsten Aussichtspunkt im gesamten Park, dem Vidikovac - Sightseeing Point.

 

Früh Morgens hat man hier allerdings noch mit Gegenlicht zu kämpfen, es war deshalb klar das wir zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal hierher zurückkommen müssen. Irgendwo hatte ich gelesen das man den Vidikovac-Point auch mit dem Auto erreichen soll bzw.in der Nähe parken kann und dann nach wenigen Metern bereits dort ist ... genau zu DIESEN Punkt fahren wir dann nachmittags noch einmal. Da offenbar bei einigen Leuten Unklarheit darüber herrscht WIE man überhaupt mit dem Auto dorthin kommt (viele wissen glaube ich gar nicht das dies überhaupt möglich ist) will ich mal versuchen etwas Licht ins Dunkel zu bringen.

Als erstes kommt hier deshalb eine kleine Karte, die blaue Anfahrt beginnt oben am Abzweig in Seliste Dreznicko auf die Route 42 und endet quasi am Parkplatz zum Trail ...

 

 

Vom Örtchen Seleste Dresnicko kommend biegt man rechts ab und fährt immer die enge Serpentinenstrasse bergauf durch ein Waldgebiet bis man an folgende Stelle unten links auf dem Foto kommt. Hier, am House Katica Bicanic, teilt sich die Strasse und man biegt vor dem grünen Haus nach links ab. Im Prinzip fährt man dann immer weiter ...

 

Anfahrt Vidikovac Sightseeing Point

An dem großen und Schatten spendenden Baum parkt man sein Auto, man kann die Stelle ganz gut daran erkennen das unmittelbar DAHINTER links eine Art kleine Holzbrücke über die Strasse führt. Würde man hier noch weiter fahren gelangt man irgendwann zu Parkplatz 3, hier könnte man theoretisch kostebnlos den Wagen abstellen. Ob das so gewollt ist weiss ich nicht, es gab aber weder einen Kassenautomaten noch eine Schranke oder ähnliches.

 

Unter der oben genannten Brücke befindet sich der Zufluss vom Wasserfall. Mit etwas Glück versüßen zwei junge kroatische Gitarrenspieler unter dem Schatten spendenen Baum die paar Minuten hier vor Ort. Beim überqueren der Strasse markiert nun ein schlichtes Holzschild den Beginn des kurzen Trails hinunter zum Scenic Point ... zum ERSTEN Scenic Point wohlgemerkt, Gerüchten zu Folge soll es weiter unten noch einen zweiten geben - das hab ich aber selber erst beim schreiben des Berichtes in Erfahrung bringen können.

 

Vidikovac Scenic Point

 

Der eigentliche Aussichtspunkt hält jedenfalls das was man auch auf einigen Bildern im Internet so sieht ... er ist einfach unbeschreiblich schön. Und obwohl so wenig Wasser vor dem untersten See den Sastavci-Hang hinunter tröpfelt, man keine Fernsicht von 30km oder mehr hat und man keinen gewaltigen Arch oder eine lustige Gruppe Hoodoos sieht fehlen einem fast die Worte. Es gibt glaube ich wenige Stellen die ähnlich Eindruck bisher auf den ganzen Reisen gemacht haben. Es ist einfach das "Gesamtpaket" hier was stimmt, nicht nur an genau diesem Punkt sondern auch im gesamten Park! Beste Tageszeit für einen Abstecher hier zum Sightseeing Point scheint im übrigen - wie weiter oben bereits kurz angedeutet - der Nachmittag zu sein. Dann steht die Sonne so das weite Teile des Tals ausgeleuchtet sind. Bei unserem Besuch am frühen Vormitttag waren die Bedingungen bei weitem nicht so gut, größtenteils hat man mit Gegenlicht zu kämpfen und selbst trotz Sonnenblende hatte ich den ungewollten Lens Flare - Effekt auf der Linse!

Im Hintergrund kann man bei näherem hinsehen die Höhle im Fels erkennen welche bei Karl Mays' Schatz im Silbersee vorgekommen ist ... Eine kurze Berührung mit der Maus bringt dich näher heran.

 

Höhle

 

Zu der Höhle kommen wir dann aber im weiteren Verlauf noch, jetzt gehen wir erst einmal weiter ... weg vom Vidikovac Sightseeing Point und entlang des Rim Trails (zumindest nennen wir ihn einfach mal so). Menschenmassen sucht man hier oben vergeblich, anscheinend scheuen die meisten den anstrengenden Aufstieg und begnügen sich mit dem Blick von unten nach oben ... wenn sie wüssten was sie verpassen *zwinker*

 

Rim Trail

 

Rim Trail

 

Rim Trail

 

Es ist nicht nur die fantastische Aussicht auf die unglaublichsten Farben des Wassers welche man immer wieder durch den Wald schimmern sieht, der naturbelassene Rim Trail bringt einen auch zu einem zweiten Aussichtspunkt der ebenfalls seines gleichen sucht. Ich habe keine Ahnung ob dieser Punkt überhaupt einen Namen hat, meine mich aber erinnern zu können das ich nirgendwo ein Schild oder dergleichen gesehen habe. Trotzdem muss es ein offizieller Aussichtspunkt sein da es eine kleine asphaltierte Plattform gibt und ein Gitter vor dem Abgrund schützt.

 

Scenic Point mit Blick auf Jezero Anovac

 

Scenic Point mit Blick auf Jezero Anovac

 

Wäre mehr Wasser vorhanden würde man vermutlich auch noch kräftigere Wasserfälle des Lanovacki Slap unten am Rand des Jezero Anovac sehen, so aber sind diese wieder recht spärlich. Bei dem großen See im Hintergrund handelt es sich übrigens wieder um den Jezero Kozjac ... das ist DER See den man im Zweifelsfalle mit dem Pendelboot überquert. Nachdem wir uns hier an diesem Punkt wieder an den unglaublichen Farben der Natur sattgesehen haben, dadurch aber nicht wirklich gesättigt sind, machen wir uns wieder auf den Weg. Dieser geht im weiteren Verlauf leicht bergab, ein Anzeichen dafür das der Rastplatz bald erreicht sein muss. Wenige Minuten später sind wir dann bereits dort, es ist noch recht leer und wir suchen und ein schattiges Plätzchen unter einem der riesigen Sonnenschirme und holen uns erst einmal Kuchen und Snacks im Restaurant.

 

Der Rastplatz am Jezero Kozjac

 

Während wir hier sitzen und es uns gemütlich machen kann man quasi dabei zugucken wie es voller wird. Noch ist es zwar nicht allzu spät, trotzdem setzen immer mehr Besucher mit dem Pendelboot zu uns herüber. Trotzdem bleiben wir gut eine Stunde hier, wer weiss wann es das nächste Mal etwas zu essen gibt *hüstel*

Als wir aufbrechen ist der Rastplatz gut gefüllt, aaaaaber man würde auch jetzt noch freie Tische bekommen. Der idyllische Blick auf den vermeintlich leeren Jezero Kozjak täuscht trotzdem ein wenig ...

 

Jezero Kozjak

 

... und langsam werde ich wibbelig das wir später nicht noch irgendwo im "Brettersteg-Stau" stecken bleiben. Verlässt man den Rastplatz überquert man als erstes den See auf einem der Bretterstege und gelangt so wieder auf die gegenüber liegende Seite - eigentlich ein Glück, denn dies ist die Schattenseite. In Anbetracht der heutigen Temperaturen von wieder einmal knapp 38°C kann man darüber fast schon froh sein! Kurz bevor wir die andere Seite erreichen werfen wir noch einen Blick zurück übers Schilf zum Jezero Kozjak.

 

Steg mit Blick auf Jezero Kozjak

 

Drüben angekommen läuft man im Prinzip wieder die ganze Zeit leicht bergab, ich bin auch heute am zweiten Tag der Meinung das dies die bessere Variante ist - wobei das natürlich jeder für sich selbst entscheiden muss. Erster Anlaufpunkt ist der Bereich am Lanovacki Slap beim Jezero Anovac. Hier kann man wieder sehr gut den Leichtsinn einiger Besucher beobachten welche auf den rutschigen und mit Moos bewachsenen Steinen der Wasserkaskaden rum turnen um irgendwelche hirnrissigen Krampfbilder zu verwirklichen. Trotzdem gelingt mir aus der Hüfte heraus ein paar Fotos ohne Irre drauf zu schießen.

 

Lanovacki Slap

 

Am Lanovacki Slap

 

Der eigentliche kleine Wasserfall am Übergang zu Kozjak See hat zum Glück einen "unverbaubaren Blick" wie es im Wohnungsjargon so schön heisst.

 

Am Lanovacki Slap

 

Am Lanovacki Slap

 

Wieder einmal beeindruckend finde ich die Farben des Wassers. Oben am Aussichtspunkt meint man noch das es hier unten unmöglich genauso aussehen kann ... und dann steht man hier und es ist tatsächlich so. Und auch wenn ich mich vielleicht wiederhole - ich habe selten schöneres Wass...okay, lassen wir das *grins*

Der Weg, welcher hier auf dieser Seite die meiste Zeit bis zur Höhle ausnahmsweise mal NICHT aus Bretterstegen besteht, führt uns weiter zum nächst tiefergelegenen See ... dem Jezero Novac. Hier befinden sich die kleineren Veliki-Kaskaden, die allerdings nicht minder fotogen daherkommen.

 

Jezero Novac

 

Jezero Novac

 

Jezero Novac

 

Passiert man diese Kaskaden läuft man noch einige hundert Meter entlang einer Felswand mit schönem "Spiegel"-Blick auf den See ...

 

Spiegel-Bild

 

... bevor es sich langsam anfängt zu stauen - sicheres Indiz dafür das man sich langsam der Höhle nähert. Noch ein letzter leerer Blick auf die unteren Seen ...

 

Untere Seen

 

... dann geht man eine enge Holztreppe hinab und befindet sich fortan wieder auf einem Brettersteg. Linke Hand würde es weiter gehen auf die andere Seite in Richtung restliche unterer Seen, rechte Hand steht man quasi erst einmal Schlange. Es geht hinauf in die Höhle Supljara pecina, der legendären Höhle vom Schatz am Silbersee. Erst aber ist einmal warten angesagt, auf den - für mein Empfinden - sehr engen Bretterstegen hier ist an ein vorankommen kaum zu denken. Erst nach ein paar Minuten lichtet sich der Andrang etwas.

 

Der Steg zur Höhle Supljara pecina/

 

Grotte Modra Pecina, die blaue Grotte

 

Die blaue Grotte, Modra Oecina, konnte man früher mit dem Boot befahren. Set einigen Jahren ist dies aber wohl nicht mehr möglich. Schade! Der Aufstieg in die Höhle gestaltet sich schließlich abenteuerlich, immer wieder muss man anhalten um Leute vorbei zu lassen die uns entgegenkommen.

 

Supljara Pecina

 

Irgendwie merkwürdig das es auf den Bildern immer recht leer aussieht, ich glaube der Fotograf *hust* hat immer günstige Momente erwischt ... denn DAS täuscht wahrhaftig!!

 

Die Aussicht entschädigt aber für die lästige Kraxelei ...

 

Die Höhle vom Schatz am Silbersee ... Supljara Pecina

 

Die meisten Leute kehren an dieser Stelle wieder um, auch hier verpassen sie eigentlich das Beste. Wenn man nämlich weiter nach oben geht kommt man am Rim Trail dieser Seite an (auch hier ist der Name eine Erfindung meinerseits, ich habe keine Ahnung ob der Pfad hier oben überhaupt einen Namen hat) und hat eine grandiose Aussicht auf die unteren Seen samt Holzstege! Den etwas lästige Aufstieg vergisst man ganz schnell wieder ...

 

Aussicht auf die unteren Seen samt Holzstege

 

Aussicht auf die unteren Seen samt Holzstege

 

Man erkennt glaube ich ganz gut den leichten Andrang am Abzweig zur Höhle auf dem Bild unten ...

 

Aussicht auf die unteren Seen samt Holzstege

 

Von hier aus könnte man jetzt oben nach rechts gehen in Richtung Eingang 1, man wäre dann recht schnell wieder am Parkplatz. Wir gehen aber zurück nach unten und wollen auch noch den Rest erkunden. Zurück auf dem Brettersteg kommt man erstmals wieder in die Sonne, mittlerweile ist es nach Mittag und diese brennt erbarmungslos von einem wolkenlosen Himmel herab. Kleine Kaskaden plätschern links von uns hinab in den untersten der Seen ...

 

Kaskaden

 

Der untere See

 

... bevor man wieder auf der anderen Seite den rettenden Schatten erreicht. Entlang des Sees entschließen wir uns noch für eine kurze Rast auf einer der zahlreich vorhandenen Holzbänke, vermutlich stehen diese nicht umsonst hier an der Stelle. Da wir ja die kleine wasserdichte Kamera mit haben versuche ich mal mein Glück mit ein paar Unterwasserfotos, vielleicht kommt man ja so dem Geheimnis der tollen Farben auf die Schliche *lach* ... Die Ergebnisse sind aber eher mittelprächtiger Natur.

 

Unterwasserbild Plitvicer Seen

Unterwasserbild Plitvicer Seen

 

Anscheinend sind wasserdichte Kameras in Kroatien aber noch nicht angekommen, sämtliche Touristen die an mir vorbeigehen gucken mich ungläubig an als wenn ich Schnitzel an beiden Ohren hängen habe und fragen sich vermutlich warum ich meine Kamera denn da ins Wasser halte und gerade freiwillig schrotte. Ein gewisser Schmunzeleffekt bleibt da nicht aus *grins*

 

Am frühen Nachmittag und nach einer letzten kurzen Rast verlassen wir schließlich den Park wieder auf die gleiche Art und Weise wie wir heute Morgen gekommen sind ... über den serpentinenartig angelegten Aufstieg nach Eingang 1. Hinunter ging das irgendwie noch leichter, aber da war es ja auch noch ein paar Grad kühler. Theoretisch könnte man BEVOR man sich an den Aufstieg macht noch abbiegen und ein paar Meter in Richtung Korana Fluss laufen. Dieser Weg ist aber gesperrt, die Stege sind brüchig und zerfallen. Evtl.werden sie irgendwann wieder aufbereitet, unsere Vermieter wussten darüber aber leider nicht wirklich Bescheid. Die Ecke dort unten jenseits der Touristenpfade sieht jedenfalls recht interessant aus ...

 

Jenseits von ...

 

... und WENN irgendwann die Möglichkeit besteht auch hier unten wieder weiter zu laufen könnte man theoretisch am Fluß entlang bis in den Ort zurück wandern!

 

Was bleibt abschließend zu sagen? Im großen und ganzen haben mir persönlich die oberen Seen besser gefallen als die unteren, obwohl letztere von den ganzen Bustouren angesteuert werden - vermutlich aber auch nur wegen der Höhle und dem großen Wasserfall. Eigentlich ist das auch gut so, denn so hat man im oberen Teil wenigstens noch ETWAS mehr Luft zwischen den Besucherströmen ... wobei sich das vermutlich einfach nur besser verteilt weil die Wanderwege im gesamten länger sind.

 

Es war ein lohnenswerter Ausflug hierher und die Freiflüge hätten meiner Meinung nach nicht besser "investiert" werden können. Der Nationalpark braucht sich vor keinem Park in den USA zu verstecken und ich wüsste nicht WO man in Europa überhaupt noch vergleichbare - oder zumindest ähnlich schöne - Natur vorfindet ... man muss schon lange suchen glaube ich. Spontan fällt mir die niedersächsische Schweiz ein, evtl.könnte man DA ja auch mal hinfah...*ups*

 

Aber das ist dann eine andere Geschichte *zwinker*

 

Auf den nächsten beiden Seiten folgt dann noch eine 3D-Bildergalerie (rot/grün Brille erforderlich) sowie ein paar nützliche Links für die Reisevorbereitung.

 

 

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