USA Südwesten im Februar – Catching the light

… „eigentlich könnte man aus all den ausgefallenen Sachen fast schon wieder eine neue Route basteln“. Ein Satz aus dem letzten Reisebericht vom März 2012. Zeitsprung, neun Monate später! Air Berlin haut eine Happy Hour Aktion raus mit einem schön günstigem Preis für die Flugstrecke DUS – LAX. Wer den Bericht von letztem Jahr kennt hat ja mitbekommen das noch einige „Rechnungen offen“ sind. Was läge also näher, als mal kurz rüber zu fliegen und diese zu begleichen? Rein zufällig schlummert auch noch ein Air Berlin Fluggutschein in der Schublade vor sich hin … das kann man natürlich nicht länger mit ansehen! So kommt es, das unterm Strich ein Flugpreis von gerade mal 347€ übrig bleibt – nonstop von Düsseldorf aus. Was will man mehr ?! Nix, richtig, und somit gibt es plötzlich einen Trip in den Südwesten im Februar!

Nachdem der Flieger gegen Mittag gelandet war habe ich sofort die Flucht aus Los Angeles in Richtung Joshua Tree NP angetreten. Dort war ich das letzte Mal 2009, allerdings habe ich im gesamten bisher nicht wirklich viel gesehen von dem Park. Das wollte ich auf jeden Fall ändern. Geplant war dann ursprünglich in Richtung Yuma zu fahren, nach eingehender Recherche und mangels Interesse habe ich aber darauf verzichtet und bin nun einen Tag länger in Twentynine Palms geblieben. Von dort aus ging es dann nach Scottsdale. Bei Sedona habe ich diese Ecke wieder verlassen und einige Rechnungen dort beglichen vom letzten Urlaub! Im Großraum Page habe ich zwar online an der Wave-Lotterie teilgenommen, diesbezüglich aber leider kein Glück gehabt. Also habe ich anderthalb Tage lang in Page einfach alles ganz langsam angehen lassen und „Urlaub“ gemacht, so etwas kommt ja immer viel zu kurz im Urlaub. Ein kleiner Traum von mir, den Bryce Canyon oder auch Zion NP einmal im Schnee zu erleben, hat sich leider nur teilweise erfüllt. Bei St.George war ich noch einmal im Snow Canyon und bei der Red Hills Recreation Site, einiges geplante war leider auf Grund der Jahreszeit nicht wirklich möglich dort. Via Vegas ging es dann ins Death Valley, wo ich – entgegen meiner ursprünglichen Planung – doch nicht übernachtet habe. Wieder einmal kam mir ein Sandsturm in die Quere und der Sunset dort wäre diesem zum Opfer gefallen. Also habe ich spontan umgeplant und bin direkt weiter gefahren nach Lone Pine. Zum Abschluss hatte ich noch einen Abstecher zum Mono Lake geplant, das ich dafür fast Skier benötigen würde war mir allerdings nicht bewusst.

Ich hatte im Vorfeld hier und da einige Hotels lose über booking.com erstmal geblockt, so das ich dort zwar übernachten konnte … oder aber auch jederzeit bis zum Anreisetag wieder stornieren – je nach Wetter und Gemütslage halt. Zwei Mal habe ich von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht. Da ich zum allerersten Mal überhaupt alleine unterwegs gewesen bin war alles recht flexibel und ich habe versucht den Schwerpunkt auf’s fotografieren zu legen dieses Mal – bisher war das eigentlich immer nur „Beiwerk“, auch wenn ich selbst eigentlich mein größter Kritiker bin und gerne ein und das selbe Motiv schonmal x-fach knipse bis es mir dann auch gefällt.

Enjoy … *wink*

Reiseverlauf

Hinflug – Joshua Tree NP – Apache Trail – Watson Lake – Prescott Area – Tuzigoot National Monument – Sedona Area – Slide Rock State Park – Walnut Canyon – Grand Falls of the little Colorado – Hermits Rest Road – Upper Coalmine Canyon – New Wave – The Nautilus – Horseshoe Bend – Lower Antelope Canyon – Toadstool Hoodoos – Coral Pink Sand Dunes – Zion National Park – Red Cliffs Recreation Area – Snow Canyon – Yant Flat – Cathedral Gorge State Park – Valley of fire – Springs Mountains – Red Rock Canyon – Las Vegas – Death Valley – Alabama Hills – Mono Lake – Fossil Falls – Red Canyon – Vasquez Roxx – Manhattan Beach

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