Flagge USA
Tipps & Infos für den USA - Aufenthalt
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Im Restaurant
Allgemeines
 

 

 

 

 

Unterwegs mit dem Auto:

AUTOFAHREN ist in den USA generell entspannter und einfacher als bei uns in Deutschland oder auch z.B in vielen anderen europäischen Urlaubsländern. Ist hier bei vielen doch eine aggressive Fahrweise zu beobachten, so ist drüben genau das Gegenteil der Fall. Es wird eher defensiv und vorsichtig gefahren. Das liegt zum einen am meist fehlenden Versicherungsschutz der Amis ... zum anderen - und das ist meine Meinung - können viele Amis einfach schlicht und ergreifend nicht gut Autofahren. Das brauchen sie nämlich in der Regel auch nicht wirklich; die Strassen und Highways sind so breit, das man sich kaum ins Gehege kommen kann. Probleme beim einparken gibt es eigentlich auch nie. Die Parkplätze bei den Malls sind riesig. Und anders als hier gibt es nur in den seltensten Fällen Parkstreifen so wie wir sie kennen. Meistens wird schräg nach vorne eingeparkt, was ja kein rangieren voraussetzt. Das hängt aber wohl auch mit den riesigen Schlachtschiffen von Autos zusammen, dir dort schätzungsweise 75% aller Leute fahren - trotz stetig steigender Benzinpreise. Damit einen normalen Parkplatz zu bekommen ist fast ein Ding der Unmöglichkeit!

 

VERKEHRSREGELN - und ZEICHEN sind im Prinzip leichter zu verstehen als bei uns, da es oftmals einfach selbsterklärend ist. Vieles find ich logischer, so z.B die Anordnung der Ampeln, die man hier generell auf der gegenüberliegenden Strassenkreuzung findet. So braucht man sich nicht großartig zu recken und den Kopf zu verbiegen, damit man überhaupt erst einmal was sehen kann.

 

Die SCHILDER mit STRASSENNAMEN hängen in größeren Städten meistens auch in der Mitte der Kreuzung und stehen nicht an der Strassenecke wie bei uns. Man kann sie eigentlich nicht übersehen! Das Schild IN Fahrtrichtung kennzeichnet die Strasse auf der man sich gerade befindet, das Schild QUER zur Fahrtrichtung (auf das man also frontal blickt) bezeichnet die Querstrasse.

 

RECHTS ABBIEGEN an roten Ampeln ist nach kurzem Halten generell erlaubt! Es sei denn, es steht ein Schild an der Ampel, welches dies ausdrücklich verbietet (no turn on red). Ansonsten gilt hier aber - obwohl es nicht gekennzeichnet ist - das gleiche, wie beim grünen Pfeil in unseren Städten.

Achtung: AMPELN schalten immer sofort von ROT auf GRÜN! Eine GELBPHASE gibt es nur, wenn von Grün nach Rot umgeschaltet wird!

 

Die zulässige HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT Innerorts beträgt meist 35mp/h ... das ist zwar eher "gemütliches fahren", man sollte sich aber schon strikt dran halten, wenn man ein Ticket (also Knöllchen) vorbeugen möchte. Es wird oft streng kontrolliert, IN den Städten genau wie auf den Highways. Dazu ist sich die US-Polizei auch zu nichts zu schade: Versteckte Streifenwagen mit Meßpistolen hinter Gebüschen und Werbetafeln sind genauso an der Tagesordnung wie die Überwachung der Geschwindigkeit aus der Luft via Helikopter. Auf den grossen Highways ausserhalb geschlossener Ortschaften ist die zulässige Geschwindigkeit meistens 75 oder 65 mp/h. Das ist aber auch Bundesstaatenabhängig.

 

Auf den HIGHWAYS ist überholen generell auf allen Spuren erlaubt. Man muss also nicht zwingend links an einem langsameren Auto vorbeifahren. Diese Regel kennt man in Amerika nicht. Hier gilt das Prinzip "keep in Lane". Das ist am Anfang zwar etwas gewöhnungsbedürftig, generell finde ich diese Regelung aber besser als bei uns! Eigentlich ist es ja genau das, was man zu Hause auch gerne manchmal machen würde und sich dann meistens doch nicht traut.

 

In der Nähe von SCHULEN sind strikte 15mp/h erlaubt, auf keinen Fall mehr. Sollte man sich auf einer einspurigen Fahrbahn befinden und ein Schulbus am Strassenrand mit eingeschaltetem Warnblinklicht stehen, so hat man auf jeden Fall zu halten - ganz egal, ob der Bus auf der eigenen oder auf der gegenüberliegenden Fahrbahnseite hält! Das wird streng kontrolliert und bei Missachtung mit empfindlichen Geldstrafen geahndet!

 

Einige Autobahnen und Straßen sind MAUTPFLICHTIG (engl.: toll). Beachten Sie die Hinweise und fahren Sie nicht über die Taxi Spur durch die Mautstationen , da diese elektronisch registriert sind und durch keine Schranke aufgehalten werden. Falls man dort mit dem Mietwagen durchfährt wird es teuer.

 

Eine ganz eigene Sache für sich stellt das TANKEN dar. Hier ist einiges anders als bei uns. Und auch, wenn es im ersten Moment komplizierter erscheint, so macht es doch Sinn und ist eigentlich einfacher und kundenorientierter, da es schneller geht. Erster Unterschied: Man zahlt VOR dem tanken. Und zwar in der Regel nicht in einem Häuschen am Kassenschalter, sondern direkt an der Zapfsäule (engl.: pump). Dazu steckt man kurz seine Kreditkarte in den dafür vorgesehen Schlitz, wählt die Art des zu tankenden Benzins aus und kann DANN beginnen, den Zapfhahn in den Tank zu stecken. Dann fließt allerdings immer noch kein Benzin. Denn - und das ist der zweite Unterschied - man muss in den allermeisten Fällen erst den sogenannten "noozle" umlegen! Der befindet sich meistens an der Einhängevorrichtung des Zapfhahnes oder am Hahn selbst. Erst wenn dieser umgelegt wurde, kann man auch mit dem eigentlichen Tankvorgang beginnen. Wenn man das erfolgreich geschafft hat, legt man den noozle wieder zurück in die Ausgangsposition und hängt den Hahn wieder zurück. Dann erst wird die Kreditkarte belastet. Die Quittung (engl.: receipt) druckt man sich dann noch aus und das war's!

 

Sollte man an der Zapfsäule einen ZIP-Code eingeben müssen, nachdem man die Kreditkarte eingeschoben hat, so kann man ruhig mal den ZIP seines Hotels oder spasseshalber auch mal 90210 (wer kennt es nicht aus dem TV) eingeben. Oftmals funktioniert das problemlos. Wenn keine Möglichkeit der Kartenzahlung besteht, so bleibt einem nur, in das Kassenhäuschen zu gehen und in Bar zu bezahlen - und zwar ebenfalls VOR dem tanken! Das setzt natürlich voraus das man ungefähr weiss, für wieviel Dollar jetzt auch noch Sprit in den Tank passt. Es ist nämlich schon vorgekommen, das man zuviel bezahltes Geld hinterher nicht wieder zurückbekommen hat. Das Benzin wird übrigens in Gallonen berechnet (1 Gallone = ca. 3,75 L)

 

Das "pay at the pump"-Prinzip mag sich zwar etwas kompliziert anhören, ist es aber eigentlich nicht. Wenn man ein paar Mal getankt hat, ist es einem schon in Fleisch und Blut übergegangen. Im grossen und ganzen find ich persönlich das auch besser gelöst als bei uns. a) Der eigentlich Tankvorgang läuft schneller von der Hand und b) Benzinklau ist so gar nicht erst möglich. Wen wundert es, das bei uns immer wieder Leute tanken und wegfahren ohne zu zahlen!? So ein bescheuertes Prinzip "Erst Tanken - dann zahlen" !! Ich finde es besser wie es drüben ist und würde mir wünschen, das das hier irgendwann auch mal eingeführt wird.

Eine Übersicht über die aktuelle BENZINPREISE in den USA findet man übrigens bei Gasbuddy , besonders interessant auf dieser Seite ist auch die Gasmap! Eine weitere interessante Internetseite diesbezüglich ist auch gaspricewatch.com

 

Gute STRASSENKARTEN sind Pflicht, wenn man sich in Amerika als Fremder mit dem Auto fortbewegt. Kartenmaterial gibt es für ADAC-Mitglieder in jeder Filiale kostenlos. Ebenso wie einen AAA-Ausweis für Amerika.

 

AAA Card

 

Vor Ort bekommt man mit diesem Ausweis in jeder AAA-Filiale ebenfalls nochmal Kartenmaterial, welches in der Regel detaillierter ist als das von zu Hause. Ausserdem bekommt man durch die AAA-Karte diverse Vergünstigungen (u.a. in Freizeitparks, Hotels etc.)

 

Ein INTERNATIONALER FÜHRERSCHEIN ist übrigens (noch) nicht zwingend erforderlich! Er kann aber nützlich sein, wenn man zum Beispiel in eine Verkehrskontrolle hineingerät. *UPDATE 2014* In Florida wird inzwischen zu einem internationalem Führerschein geraten!

 

ALKOHOL gehört niemals ins Fahrzeug! Wenn man schon welchen im Auto transportieren möchte, so sollte man dieses im Kofferraum machen. Eigentlich gilt das nur für angebrochene Flaschen, ich würde aber sicherheitshalber dazu raten, auch ungeöffnete alkoholische Getränke dort zu verstauen. Im Zweifelsfall kann eine Zuwiederhandlung nämlich sogar mit Gefängnis bestraft werden.

 

Wenn Ihnen aus einem offiziellen POLIZEIWAGEN signalisiert wird anzuhalten, dann bringen Sie den Wagen vor dem Polizeifahrzeug zum stehen, bleiben im Auto sitzen, und warten auf Anweisungen der Polizisten. Die Hände bleiben dabei am Lenkrad, alles andere kann als Akt der Aggression gedeutet werden. Polizisten sollte man auch unter keinen Umständen berühren! Ausnahmen bestätigen natürlich aber auch hier wieder die Regel. Eigentlich sind die Cops nämlich immer recht freundlich zu Touristen und lassen sich mitunter sogar zusammen mit einem für ein Foto ablichten - wenn man freundlich fragt.

 

Sollte man sich irgendwo mal ein TICKET (also ein Knöllchen) eingefangen haben, so ist das auf jeden Fall auch zu begleichen. Andernfalls kann es bei einem erneuten USA-Besuch zu Problemen bei der Einreise kommen.

 

Einige Staaten verlangen, dass bei REGEN das FAHRLICHT eingeschaltet wird. Dieser Moment ist spätestens dann gekommen, wenn die Scheibenwischer eingeschaltet werden. Hinweisschilder am Streckenrand machen auf diese Vorschrift aufmerksam: "Light on when it’s raining“ oder auch "Light & wipers".

PARKEN AM STRASSENRAND innerhalb geschlossener Ortschaften ist auch nicht so ganz einfach. Dabei spielt die FARBE DES BORDSTEINS eine bestimmte Rolle. Hierbei bedeutet:

rot = absolutes Halteverbot,

weiss = 5 Minuten frei parken während der Geschäftszeit,

grün = Kurzparken, Schilder oder eine Zahl auf dem Bordstein geben die Maximalzeit in Minuten an (meistens 10 – 25 Minuten),

blau = Behindertenparkplatz,

gelb/schwarz = Lkw-Ladezone bzw. Haltestellen für Notfahrzeuge,

gelb = Be - und Entladen bis maximal 20 Minuten; Fahrer von Privat-Fahrzeugen müssen beim Auto bleiben

An Feuerhydranten herrscht im übrigen auch absolut striktes Park - und Halteverbot !

 

MISSVERSTÄNDNISSE und ANFÄNGERFEHLER:

- An roten Ampeln darf man generell rechts abbiegen (s.oben)

- An einer Kreuzung ohne Ampeln gilt nicht rechts vor links, sondern wer zuerst da war darf auch zuerst weiterfahren.

- Nicht versuchen, die Kupplung zu treten - es gibt fast ausschließlich Automatikfahrzeuge!

- Tankstellen heissen Gas Station und nicht Filling Station oder ähnliches.

 

 

Im Restaurant:

Auch in den Restaurants geht es anders zu als bei uns. So steht in der Regel am EINGANG ein Schild mit der Aufschrift "Wait to be seated", was soviel bedeutet, das man sich nicht einfach irgendwo hinsetzt, sondern von der Bedienung zu einem Tisch geführt wird. Das hat einige Vorteile, so sitzt man nämlich hinterher bei Essen nicht mit anderen Gästen zusammen, sondern ist immer mit seiner "Party" alleine an einem Tisch. Dies hat weniger mit eventueller Ungastlichkeit der Amerikaner zu tun, sondern mit dem in den USA viel höher bewerteten Schutz des Privaten. Viele Geschäftsbesprechungen finden beim Mittagessen oder Abendessen statt und sollen privat bleiben. Auch die Familie wird sehr hoch bewertet und man möchte sich ungestört unterhalten. Trotzdem kann es sein, das man schnell mit den Leuten am Nachbartisch ins Gespräch kommt.

 

In vielen Restaurants bekommt man einen PIEPSER, wenn im Moment alle Tische belegt sind. Das ist in vielen Lokalen ganz normal, um den Wartenden anzu'piepsen', wenn sein Tisch frei ist. In der Zwischenzeit kann man an die Bar etwas trinken gehen oder man entfernt sich ein wenig vom Restaurant und geht nach draussen.

 

Die PORTIONEN in den Restaurants sind meistens überdimensioniert, so das man ausreichend satt wird. Wir haben z.B. beim allerersten Pizza Hut - Besuch jeder eine grosse Pizza bestellt ... und wunderten uns, warum der Kellner extra nochmal nachfragte, ob wir denn auch wirklich jeder eine wollen. Da wir aber beide den ganzen Tag noch nichts gegessen hatten, dachten wir, das wir die schon aufbekommen würden. Während wir auf unsere Bestellung warteten wunderten wir uns noch, wieso am Nebentisch eine ganze family mit 5 Personen an nur einer einzigen riesigen Pizza ißt. Das wird doch wohl nicht ... !? Na ganz so gross wie diese Familienpizza waren unsere XL-Pizzen dann zwar nicht, aber aufbekommen haben wir sie auf jeden Fall nicht. Eine hätte für uns beide gereicht, selbst dann wäre noch was übrig geblieben. So aber wurde der Rest in einer Box (Doggy Bag) verpackt (was in den USA im übrigen völlig normal ist) und wir wurden sogar einen Tag später - dank Mikrowelle auf dem Zimmer - nochmal satt davon. Deshalb reicht es in der Regel aus, im Restaurant immer eine normale oder gar kleine Portion eines Gerichtes auszuwählen.

 

Bei SOFTDRINKS gibt es in Restaurants generell "free refill". Man bezahlt also einmal für eine Cola zum Beispiel und bekommt diese immer wieder aufgefüllt wenn sie leer ist. Meistens sind das 0.5l Gläser. Zu beachten wäre, das man nicht zuviel Eis ins Glas bekommt. Sonst schmeckt das ganze schonmal "lecker" nach Chlor. Das sollte man generell überall beachten und direkt dabei sagen, egal ob's nun bei McDonalds oder in einem 3* Lokal ist.

 

Wenn man FERTIG ist MIT DEM ESSEN hat man auch meistens direkt die Rechnung auf dem Tisch liegen. Da passen die Bedienungen schon ganz genau auf. Es gehört sich nämlich nicht, nach dem Essen noch sitzen zu bleiben und nur noch etwas zu trinken. Wenn man das beabsichtigt steht man auf und geht zur Bar, damit die nächsten schon wieder essen können. Eigentlich vom Prinzip her gut gelöst wie ich finde.

 

DIE RECHNUNG an sich wird stets ohne Trinkgeld (engl.: Tip) präsentiert. Anders als bei uns, wo das Trinkgeld ja meistens nur ein eine Art "Zugabe" für die Kellner ist, müssen die Angestellten in den USA von diesem Geld leben. Die Stundenlöhne liegen weit unter dem Normalverdienst und kein Kellner könnte davon alleine seinen Lebensunterhalt finanzieren. Deshalb sind sie quasi auf dieses Geld angewiesen. Meistens sind das (so sagt man zumindest) 15% vom Rechnungsbetrag. Diese 15% gibt man allerdings auch gerne, da man eigentlich (fast) immer - im Gegensatz zu uns - gut gelauntes und freundliches Personal vorfindet. Mehr Detail zum Thema Trinkgeld gibt es hier. In einigen Touristenhochburgen kann es allerdings auch sein, das auf der Rechnung der Hinweis "Tips included" steht. Hier ist dann das Trinkgeld bereits im Rechnungspreis enthalten und braucht nicht extra nochmal separat bezahlt werden.

 

Etwas anders als bei uns ist auch das FRÜHSTÜCK. Brot/Brötchen, Wurst und Käse wird man vermutlich lange suchen. Dafür erwarten einen nette "süße" Überraschungen, die nicht unbedingt jedermanns Sache sind. Pan Cakes und French Toast mit Würstchen, Donuts, Bagles, Muffins und Waffeln sind an der Tagesordnung. Recht gewöhnungsbedürftig, aber nach ein paar Tagen kann man damit leben. Wir haben meistens nicht wirklich viel gefrühstückt, sondern immer erst gegen Mittag zum ersten Mal richtig was für den Magen getan. Unser Frühstück bestand eigentlich immer nur aus mehreren (wirklich grossen) Donuts und einem Kaffee/Frappucino ... entweder von Starbucks oder Dunkin' Donuts.

 

Um alle sprachlichen Unklarheiten aus dem Weg zu schaffen, gibt es das amerikanische Food-Lexikon. Hier kann man sämtliche Begriffe nachschlagen, die man eventuell mal irgendwo irgendwann auf irgendeiner Speisekarte finden könnte.

 

MISSVERSTÄNDNISSE und ANFÄNGERFEHLER:

- Nicht einfach an einen Tisch gehen, wenn man ein Restaurant betritt. Wait to be seated !! (s.oben)

- Cola Light kennt man unter diesem Namen nicht. Stattdessen heisst es Diet Coke.

- Menu bedeutet nicht Menü, sondern Speisekarte!

- Der Chef eines Restaurants heisst Manager ... und nicht Chef.

- Peperoni sind keine eben solchen, sondern damit ist Salami gemeint.

- Pepper ist kein Pfeffer, sondern Paprika.

- Pommes Frites heissen French fries.

- Will man die Rechnung haben, so ordert man den Check.

- Und ganz wichtig: Toiletten heissen Restroom - immer und überall, nicht nur im Restaurant !!

 

 

Entfernungen in den USA:

Sobald man drüben ins Auto gestiegen ist wird man merken, das die ENTFERNUNGEN zwischen einzelnen Orten hier riesig sind. Und auch wenn es auf der Land - oder Stadtkarte nicht weit aussieht, oftmals ist man innerhalb einer Großstadt mehrere Stunden unterwegs um sein Ziel zu erreichen (z.B. in Los Angeles). Deshalb gilt für die Reiseplanung: Lieber einen oder zwei Tage und ein paar Stops mehr einplanen und das ganze etwas gemütlicher angehen lassen! Es bringt nichts, wenn der Urlaub noch in Stress ausartet, nur weil man zu einer bestimmten Zeit im Hotel an einem bestimmten Ort sein muss, man sich aber mit der Entfernung verschätzt hat. Kurze Tagesetappen von 150 - 250 Meilen sollten das Maximum sein.

Man sollte sich auch darüber im klaren sein, das RASEN so gut wie unmöglich ist. Entweder man steht im Stau (in Großstädten) oder man muss ständig mit einer Verkehrskontrolle rechnen. Alleine deshalb ist eine rasches Vorankommen meistens ein Ding der Unmöglichkeit. Die Geschwindigkeit, in der man sich fortbewegt, würde ich mal eher als Gemütlich bezeichnen. 75mp/h auf dem Highway sind halt "nur" knappe 110km/h ... damit wird man hier bei uns ja fast schon von der Autobahn runtergehupt und als stehendes Hindernis beschimpft. Das sollte man also auf jeden Fall bei der Planung mit beachten!

Auf Travelnotes.org kann man sich vorab auch ohne Routenplaner über die Entfernungen vieler größerer US-Städte zueinander informieren. So kann man vielleicht einigen Missverständnissen vorbeugen!

 

 

 

In den Nationalparks:

Wenn man beabsichtigt mehrere Nationalparks zu besichtigen, lohnt sich in der Regeln bereits der National Park Pass. Er kostet z.Zt 50US$ für den Zeitraum von einem Jahr und ist gültig in allen Nationalparks Amerikas. In sogenannten Stateparks (z.B. Valley of Fire, Coral Pink Sand Dunes) gilt er jedoch nicht. Dort ist am Eingang jeweils eine Gebühr von z.Zt 7US$ in einem Umschlag zu hinterlegen.

 

*Update* Seit dem 1.Januar 2007 wurden der National Park Pass und der Golden Eagle Pass zum America the Beautiful - the National Parks and Federal Recreational Lands Pass zusammengelegt. Dieser kostet nun 80US$ und gilt für alle öffentlichen Gebiete folgender US-Bundesbehörden:

National Park Service

Fish and Wildlife Service

Bureau of Landmanagement and Reclamation

Department of Agriculture`s U.S. Forest Service

 

 

Diesen Pass muss man immer am Parkeingang am RANGERHÄUSCHEN vorzeigen, dort erhält man dann auch Kartenmaterial zum jeweiligen Park.

 

In den Parks selber geht es in der Regel recht entspannt zu. Das kommt meistens aber auch auf die Saison an. In der amerikanischen Hauptsaison, die von Ende Mai (nach dem Memorial Day Wochenende) bis September dauert, kann es natürlich auch recht voll sein. Oftmals verläuft sich das dann aber auch in den Parks und man sieht Menschentrauben immer nur an den "Haupt - Scenic Views" , den Hauptaussichtspunkten. Verlässt man diese jedoch und wandert ein Stück davon weg, kann man dem Trubel auch aus dem Weg gehen.

 

HOTELS IN DEN PARKS sollten mitunter schon lange im voraus gebucht werden. Beim Grand Canyon und im Death Valley gilt - je früher desto besser. Bereits ein Jahr im Vorfeld ist manchmal das Zimmerkontingent schon knapp an bestimmten Tagen. Die Preise schnellen an den Wochenenden und an amerikanischen Feier - und Brückentagen ebenfalls gewaltig nach oben, so das man versuchen sollte, die Besichtigung der bekanntesten Parks weitestgehend nicht auf solche Tage zu legen.

 

Da wir bis jetzt noch nicht mit einem WOHNMOBIL unterwegs waren, können wir zu der Situation auf den Campgrounds leider keine detaillierteren Angaben machen. Man hört aber ja doch immer wieder, das hier teilweise nach dem Prinzip "wer zuerst kommt malt zuerst" gehandelt wird. Also früh morgens vor Ort sein ist wohl absolutes "Muss". Natürlich kann man aber auch bereits (bis zu 6 Monate vorher) von zu Hause aus vorbuchen, die Adresse dafür lautet: www.recreation.gov

 

Die PREISE für Essen und Souvenirs sind meistens (leider) etwas teurer in den Parks. Allerdings hat man mangels Alternativen ja nicht wirklich eine Wahl. Das sollte einem die Sache allerdings wert sein, aufs Kleingeld achten kann man zu Hause noch genug.

 

MISSVERSTÄNDNISSE und ANFÄNGERFEHLER:

- Die meisten Leute knubbeln sich immer an den Hauptaussichtspunkten. Geht man auch nur ein paar hundert Meter nach rechts oder links, so ist man oftmals ganz alleine und kann den Park wesentlich mehr geniessen!

 

 

Info ESTA:

Seit dem 12.Januar 2009 müssen USA-Reisende bereits VOR Reiseantritt das neue ESTA-Formular online ausfüllen. Das Formular ersetzt das bisher im Flugzeug auszufüllende grüne I-94 Formular.

Was bedeutet ESTA? Das Kürzel steht für Electronic System for Travel Authorization.

Sinn ist es, bereits im Vorfeld zu Überprüfen welche Personen in die USA einreiseberechtigt sind und welche nicht. Besitzt man selbst keinen PC und hat die Möglichkeit das Formular auszufüllen, erledigt in der Regel jedes Reisebüro diese Aufgabe. Alternativ gibt es natürlich die Möglichkeit eines Internetcafes sofern man nicht in einem Reisebüro gebucht.

 

Link zum ESTA-Formular

 

Zum Online-Formular auf Deutscher Sprache klickst du einfach auf das Logo hier drüber .... oder es geht HIER ENTLANG !! Beide Links führen auf die selbe Seite.

 

WICHTIG: Seit dem 8.September 2010 ist ESTA nicht mehr kostenlos sondern es wird nun für den Antrag eine Gebühr von 14US$ erhoben ... je nach Umrechnungskurs sind das ungefähr 10,50€. Der Betrag muss mit einer gültigen Kreditkarte bezahlt werden und ist dann 2 Jahre lang gültig. Reist man innerhalb dieser Zeit öfters in die USA ein muss man nicht jedes Mal einen neuen Antrag ausfüllen, ebenso wenig muss die erste Adresse abgeändert werden zu welcher man reist!