Reisebericht USA Westküste [Rundreise 2004]

 

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1.Tag (06.September 2004)

Ankunft Los Angeles

 

 

Ankunft Los Angeles. Diesmal ist bereits bei der Einreiseprozedur allerdings einiges anders als noch vor einem Jahr in Orlando: Zum ersten Mal werden bei uns Fingerabdrücke genommen und ein Netzhautscan gemacht. Komisches Gefühl, aber Dank eines netten Beamten ging das eigentlich ganz reibungslos.

Draussen am Flughafen sind wir dann in das Alamo-Transfershuttle gestiegen und zur Mietwagenstation gefahren. Hat auch gar nicht lange gedauert, da konnten wir endlich unseren Wagen in Empfang nehmen. Dieses Mal war es ein Dodge Schlagmichtot, ich hab keine Ahnung mehr. Ist aber eigentlich auch zweitrangig. Das wichtigste für uns war, wir haben 4 Räder unterm Hintern und der lang ersehnte Trip kann endlich losgehen.

Unser erster kurzer Zwischenstop war natürlich unser vorgebuchtes Flughafenhotel Hacienda. Das sieht auf den ersten Blick gar nicht mal so übel aus und war sogar - trotz der Nähe zum Airport - recht ruhig. Hier bleiben wir für's erste nur diese eine Nacht, allerdings haben wir das gleiche Hotel für NACH der Rundreise noch einmal für 5 Tage gebucht.

Nach dem kurzen Hotel-Stopover beschlossen wir den angebrochenen Tag zu nutzen um ein wenig nach Venice Beach zu fahren. Dank der kleinen Karte, die man an der Hotelrezeption bekam, war das auch kein Problem. Praktischerweise haben wir nur eine Seitenstrasse vom Strand entfernt auch gleich einen gebührenfreien Parkplatz gefunden, womit ich eigentlich gar nicht gerechnet hatte. Aber gut, manchmal hat man halt das Glück des Tüchtigen.

 

Strand von Venice Beach
Muscle Beach

 

Ich glaube, Venice Beach kann man gar nicht in Worte fassen. Hier sind so viele Verrückte und Lebenskünstler unterwegs, das man ganz schnell vergißt wo man eigentlich ist. Am liebsten würde man glaube ich einfach direkt zu Hause seinen Job kündigen und hier an der Strandpromenade den Rest seines Lebens verbringen. Uns hat es auf jede Fall irgendwie gefallen. Wir sind dann vorbei an Muscle Beach, wo man unter freiem Himmel trainieren und sich natürlich auch ein bisschen zur Schau stellen kann. Ein Afroamerikaner, dessen Körper weiss angemalt war und der sich Engelsflügel auf den Rücken geschnallt hatte trainierte dort ebenso wie einige "normale" Leute. Hm, einfach nix bei denken und staunen.

 

Promenade bei Venice Beach

 

Wir sind dann die Strandpromenade weiter entlanggeschlendert, vorbei an einigen wirklich hübschen Häuschen. "Verdammt, so lässt es sich gut wohnen" denken wir. Hier eine schicke Zweitwohnung zu haben, direkt am Strand und am Meer, DAS wäre was. Da es hier anscheinend wirklich nur sehr selten regnet, stehen draussen auf den Balkonen und Terrassen sogar richtige Sofas mitsamt der kompletten Wohnzimmereinrichtung. Schon nicht schlecht.

Wir bleiben noch bis zum Sonnenuntergang hier, der sicherlich zu einem der schöneren gezählt werden darf ...

Venice Beach bei Sonnenuntergang

Auf der Rückfahrt zum Hotel gibt's noch kurz den ersten "Hungerstopp", mangels Alternativen und weil wir keine Lust hatten, extra noch gross rumzusuchen sind wir in einer Burgerbude gelandet. War aber auch wurscht, am ersten Tag ist einem eh egal wo man irgendwann mal ißt ... hauptsache, rein damit. Danach ging's zurück ins Hotel und wir schauen uns noch kurz die Route für Morgen an - es wird nach San Diego gehen!

 

Aktuelles Wetter in Venice Beach

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