Da wir schön früh gegen Mittags hier waren, gingen wir erstmal im Rubys was essen und fuhren danach endlich hinein zum Canyon. Da der Parkplatz etwas hinter einer Bergkuppe lag, konnte man den Canyon selbst gar nicht vom Auto aus sehen. Umso überraschter waren wir wohl beide bei dem Anblick, der sich uns dann bot. Wir hatten zwar einige Bilder zuvor in Katalogen und im Internet gesehen, aber wenn man selber davor steht ist das natürlich umso unglaublicher und ein vielfaches schöner.
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Das faszinierende für uns war glaube ich im ersten Moment, das man ja nicht nur am Rand stehen bleiben muss und nur gucken "darf", sondern man kann ja ohne Probleme eine der zahlreichen Trails nehmen und in den Canyon hinunterwandern. Da es allerdings ziemlich heiss war, haben wir dieses Vorhaben nach wenigen Kilometern wieder gecancelt und sind stattdessen lieber noch ein paar andere Scenic Views mit dem Auto angefahren.
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Zwischendurch haben wir uns dann noch das Visitor Center angesehen, welches man generell eigentlich immer in jedem National Park ruhig einmal machen sollte. Hier gibt es viele nützliche Infos und natürlich auch einen Parkplan, sofern man noch keinen hat. Irgendwann ist mir mal die Sonnenbrille hingefallen und eines der beiden Gläser sprang aus der Fassung. Eigentlich dachte ich ja, das war's für die Brille ... aber da zeigte sich, das es nicht umsonst heisst, Oakley sei den Preis wert. Nicht ein Kratzer, hätte ich eigentlich nicht gedacht. Naja, Glück gehabt.

Gegen Abend sind wir dann noch zum Sunset Point gefahren, wo wir eigentlich einen unvergesslichen Sonnenuntergang vermutet hätten. Leider gab es denn aber nur eingeschränkt, was wohl auf die Jahreszeit zurückzuführen sein dürfte. Im September steht die Sonne halt schon nicht mehr ganz so hoch am Firnament. Schade eigentlich, aber kann man halt nichts machen.

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Auf der Rückfahrt zum Motel gab es dann noch einen kurzen TSKS... oder auch "T-Shirt-Kauf-Stop" im Ruby's. Mittlerweile kann man glaube ich sagen, hab ich mehr Shirts als sonstige Andenken aus Urlauben *g
Infos zum Bryce Canyon findet man hier, hier und hier. |
13.Mai: Heute war wieder einer dieser Tage, auf die wir uns wie kleine Kinder gefreut haben. Es sollte nach Las Vegas gehen. Auf dem Weg dorthin machten wir aber noch einen längeren Stop im Zion National Park. Ersteinmal fuhren wir aber wieder zurück durch den Dixie National Forest , welcher uns auch immer wieder zu einigen Stops zwang, da die Natur einfach zu schön war, um einfach so weiterzufahren. Dieses Forstgebiet hier erstreckt sich auf mehr als 8.100 Quadratkilometer quer über den gesamten Südwesten des Staates Utah.

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Kurze Zeit später erreichten wir dann auch bald den 1919 gegründeten Zion NP. Ich muss sagen, auch dieser Park hat uns glaube ich mehr beeindruckt, als wir vorher geahnt hätten. Der biblische Name kommt anscheinend nicht von ungefähr. Selten haben wir vorher solch eine Natur gesehen. Man fragt sich wirklich, wieso sich nicht mehr Leute für sowas begeistern können. Kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen.
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Wir waren kurze Zeit im Park, da tauchte plötzlich eine Ampel vor uns auf. "Hö? Was'n jetzt los?" dachte ich. Wie sich herausstellte, waren wir kurz vor dem Tunnel, der nur einspurig befahrbar ist. Nach einer kurzen Wartezeit ging es dann aber auch weiter und wir sind ins eigentliche Tal gefahren. Leider waren wir wohl beide so geschockt, das wir bzw. ich ganz vergessen habe, wenigstens mal kurz anzuhalten und ein wenig den Anblick zu geniessen, der sich bei der Ausfahrt aus dem Tunnel bot. Das war mal wieder einfach zuviel auf einmal. Soviele unglaubliche Eindrücke, die auf einen niederprasseln ... das kann man so schnell gar nicht alles verarbeiten.
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Wir hielten wieder am Visitor Center -an dem man zwangsweise irgendwann vorbeikommt, wenn man durch den Park fährt - und haben erstmal gefrühstückt. Eine genaue Vorstellung WAS wir uns eigentlich heute ansehen wollen haben wir beide nicht, wir lassen also einfach mal alles auf uns zukommen. Der Scenic Drive ist mittlerweile nur noch mit einem Shuttle zu benutzen, vor Jahren konnte man hier wohl auch noch selbst durchfahren mit dem eigenen PKW, der Natur zu Liebe wurde das aber (zum Glück!) geändert. Wir fuhren ein paar Stationen und stiegen aus, um ein wenig zu wandern. Die genauen Station weiss ich ehrlich gesagt gar nicht mehr, irgendwie hatten wir uns wohl zu wenig im Vorfeld damit beschäftigt.
Na egal, beim nächsten Mal sind wir auf jeden Fall schlauer. Hier gibt es soviel zu sehen, das sowieso mindestens ein ganzer Tag oder mehr dafür nötig wäre. Inzwischen waren wir noch zwei weitere Male hier im Zion, nämlich 2006 und 2007. Wenn du wissen willst was wir so gemacht haben bei den anderen Aufenthalten kannst du das hier (für 2006) oder hier (für 2007) nachlesen ...
Ein paar Infos zum Zion NP gibt's hier, hier und hier. Einen Parkplan gibt es hier.
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Nach sovielen bleibenden, wirklich erschlagenden Eindrücken und dem obligatorischen TSKS, machten wir uns dann - vorbei am Lake Mead - auf den Weg zum 1931 erbauten Hoover Damm, den wir unbedingt noch sehen wollten, bevor wir dann letztendlich nach Las Vegas selber fuhren. Die Sicherheitsvorkehrungen hier sind gigantisch und man kommt sich irgendwie vor, als wenn man ein Schwerverbrecher ist.
Lohnt ein Besuch hier überhaupt? Nun, als "Must-see" würde ich es nicht unbedingt bezeichnen und ein erneuter Besuch wird wohl nur bei extreeeeemer Langeweile nochmal stattfinden ... wenn man also das erste Mal hier in der Gegend ist und nix besseres weiss - okay. Aber erwartet nicht zuviel!
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Zurück in Las Vegas machen wir uns auf die Suche nach unserem Hotel. Das Best Western Mardi Gras lag zwar nicht direkt am Strip, war dafür aber natürlich auch ein wenig preisgünstiger. Mit dem Auto machten wir uns nach dem einchecken aber erstmal auf dem Weg zur Outlet Mall, die nicht weit entfernt lag. Shoppen zu gehen nach sovielen Tagen Natur und "extrem Felsenwatching" hatte auf einmal irgendwas fremdartiges.

Fröhlich gelaunt kamen wir anschließend zurück zum Auto. Aus ein paar Metern Entfernung kam mir allerdings irgendetwas merkwürdig vor. Wieso hat die Karre denn so eine komische Schräglage hinten? ... Na toll, ein Platten *grummel* Wir hatten unsere Gedanken noch nicht vollständig neu sortiert, da sprach uns auch schon ein Ami an, der unsere Lage wohl mitbekommen hatte. Er sah sich den Platten an und ... was dann passierte, werd ich wohl mein Lebtag nicht mehr vergessen. Ohne zu zögern wechselte ER uns den Reifen. Ich fragte immer wieder, ob ich denn nicht irgendwas helfen könne. Er lehnte aber dankend ab, fluchte immer wieder über die amerikanischen Mistautos und war auch sonst kaum zu bremsen, als er mit uns redete. Als er fertig war, sagte er uns noch, wo die Mietwagenstation hier in Vegas ist und wünschte uns noch viel Spass weiterhin. Als er weg war, guckten wir uns nur beide an und wussten erstmal gar nicht, was wir dazu sagen sollten. Das ist doch gerade nicht wirklich passiert, oder? Aber am schlafen waren wir nicht, also konnte es kein Traum sein.
Unser nächster Weg führte uns also notgedrungen zur Mietwagenstation, wo der Umtausch des Fahrzeuges gegen ein neues eigentlich auch recht reibungslos funktioniert hat. Mittlerweile war es dunkel, und da wir beide den Magen auf den Schuhsohlen hängen hatten, haben wir ersteinmal was gegessen. Danach schnell den Wagen auf dem riesigen Parkplatz am Mandalay Bay abgestellen und einmal den kompletten Strip rauf und runterlaufen. Ist ja bestimmt gar nicht sooo weit. Ja Pustekuchen! Zwischenzeitlich hab ich mir gewünscht, ein Fussbad zu nehmen ... das die Entfernungen hier SO gross sind, das haben wir nun doch nicht geahnt.
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Aber ganz egal, alleine das Erlebnis hier zu sein, lässt die Schmerzen wieder verschwinden.
Ich muss sagen, wir hatten uns Las Vegas ja schon irgendwie irre vorgestellt; aber diese Vorstellung wurde glaube ich um ein Vielfaches übertroffen. Was die Amis hier mitten in der Wüste aus dem Boden gestampft haben ist schlicht und ergreifend unglaublich. Das sind einfach Superlativen, die man SO nirgends bei uns findet und auch niemals finden wird.
Da wir noch 2 volle Tage hie sein würden, begnügten wir uns für heute lediglich mit Hotel-Sightseeing von aussen. Selbst DAS ist teilweise schon der Hammer. Als da wären z.B die Fontänenshow vorm Bellagio, bei der abends im Viertelstundentakt 1200 Wasserdüsen das kühle Naß bis zu 152m hoch mit Musikuntermalung in den Himmel schiessen. Gänsehaut pur!

Oder der Vulkan vorm Mirage, der allabendlich ausbricht und seine Lava bis zu 40m hoch in die Luft schiesst. Oder die Sirens of TI Show, die regelmäßig vorm Treasure Island präsentiert wird. Hier ist einfach alles sehenswert.
Das einzige, was uns beiden irgendwie übel aufstösst, ist das Lions Habitat im MGM Grand. Wenn DAS keine Tierquälerei ist, weiss ich auch nicht mehr weiter. Zwei Löwen werden in einem Minigehege hinter dicken Glasscheiben "präsentiert" .... Pffft, da könnt ich reinschlagen!
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14.Mai: Nach einem kuren Süßgebäck-Frühstück im Hotel am nächste Morgen machten wir uns auch gleich wieder auf den Weg zurück zum Strip. Schließlich ist man ja zu gucken hier. Und da das Wetter auch mitzuspielen schien, fing der Tag schonmal gut an. |
Im Tageslicht sieht das Ganze hier irgendwie total anders aus. Der stahlblaue Himmel, von dem unermüdlich die Sonne scheint, tut das übrige dazu. Wir fahren erst zum einen Ende vom Strip, wo wir uns (allerdings nur von unten) den Stratosphere Tower ansehen. Zurück am anderen Ende des Strips, wollen wir die Wanderung von gestern Abend (inkl. Begehung der Hotels diesmal natürlich) heute nochmal am Tage wiederholen. Wird schon gutgehen. Die Füsse machen das schon mit. Das erste Hotel ist dann das das Mandalay Bay. Kaum drin, haben wir uns auch schon verlaufen, so riesengroß und verwinkelt ist hier alles. Ich weiss nicht, wie lange es letztendlich gedauert hat, irgendwann sahen wir dann aber doch wieder Tageslicht.
Als nächstes kommt dann das Luxor, welches vollständig im ägyptischen Stil nachgebaut worden ist. Komplett mit Monolithen und Sphinx davor. Abends leuchtet ein gewaltiger Strahler aus der Spitze der Pyramide, von dem es heisst, er wäre sogar noch aus dem All zu sehen. Ob's stimmt, keine Ahnung. Aber unmöglich ist hier glaube ich gar nix.
Das nächste Hotel ist dann das Excalibur; ein Märchenschloss, an dem man abends an einer langen Rittertafel speisen kann ... wenn man am Themenbuffet teilnimmt. Im Jahr 2006 haben wir bei unserem Aufenthalt in Vegas übrigens hier 3 Tage übernachtet und waren sehr zufrieden damit! Die nächste Strassenkreuzung teilen sich auf der einen Seite das New YorkNew York und auf der anderen Seite das MGM Grand, eines der größten Hotels der Welt. Danach geht unser "Walk" weiter zum Monte Carlo, Aladdin, Paris, Ballys, Bellagio, Caesars Palace, Mirage, Venetian und abschließend zum Treasure Island, wo wir uns noch die Piratenshow ansehen. Auf dem Rückweg gehen wir schließlich ins Rainforest Cafe essen, welches man hier im MGM Grand wiederfindet. Schnell noch ein T-Shirt besorgen, damit war der Tag auch schon wieder vorbei. Hätte nicht gedacht, das Hotels angucken soviel Spass macht und vor allen Dingen so lange dauern kann.
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15.Sept: Am nächsten Tag war etws Erholung angesagt. So haben wir uns erst ein wenig an den Hotelpool gelegt und sind danach noch ein wenig mit dem Auto herum gefahren. Nach einem kurzen Stop am Hardrock Hotel und am Hofbräuhaus sind wir anschließend noch ins Mirage gegangen, wo wir uns den Secret Garden von Sigfried & Roy mal ansehen wollten. Zwar kein "Must see" wenn man hier ist, wie ich im Nachhinein finde, aber an dem Tag war es trotzdem ganz nett. Abends waren wir dann nochmal im Rainforest Cafe essen. Schmeckt halt einfach zu gut, und ist von der Atmosphäre her genial gemacht ... in einer Rainforest-Umgebung zu speisen hat halt schon das gewisse Etwas.
Infos über Vegas gibt es übrigens hier, hier, hier, hier und hier. Eine Übersicht über den Strip gibt es hier. Und hier auf dieser Internetseite bekommt man diverse Coupons, bei denen man in einigen Hotels/Restaurants Vergünstigungen bekommt. Einfach ausdrucken und vorzeigen.
Am nächsten Tag mussten wir dann Las Vegas wieder den Rücken kehren, die leider schon letzte größere Etappe auf unserer Rundreise stand an. Es ging wieder zurück nach Los Angeles. Wie schnell die Zeit hier umgeht merkt man leider erst immer, wenn es bereits zu spät ist. Wieviel andere Dinge hätten wir gerne noch gesehen und gemacht (Valley of Fire zum Beispiel). Aber wir kommen wieder, gar keine Frage. Und da man sich bei zweiten Mal ja bereits ein wenig auskennt, packt man die Planung solch eines Trips ja meistens eh schon ganz anders an als beim ersten Mal.
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16.Sept: Hatte ich bei der Teilstrecke auf der Route 66 schon gedacht, es gäbe nichts langweiligeres mehr was das Autofahren angeht, so sollten wir jetzt eines besseren belehrt werden. Der Begriff "Einöde" bekam eine neue Bedeutung für uns, selten haben wir uns beim Autofahren auf der gesamten Strecke mehr gelangweilt als jetzt. Das verlockende Schild mit der Aufschrift Death Valley mussten wir aus Zeitmangel leider auch links liegen lassen. Wir wären zwar beide zu gerne ins Tal des Todes gefahren, aber ... heute ist nicht aller Tage. Nachgeholt haben wird das dann bei unserem zweiten Trip an die Westküste im Mai 2006 - hier kommst du direkt zum passenden Bericht.
Wir fuhren einen kleine Umweg und über das Surfmekka Huntington Beach und über Newport, was man ja mittlerweile aus O.C. California kennt, ging es schließlich nach Hollywood, um den legendären Walk of Fame mal zu sehen.
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Der erste Eindruck war allerdings eher ernüchternd. Das hatte man sich ja doch anders vorgestellt, prunkvoller und abgelegener irgendwie. Ist ja alles mitten in der Stadt. Naja, dafür haben wir sofort eine Parkplatz gefunden, auf dem man 2 Stunden gratis parken konnte. Hat ja auch was.
Nach dem obligatorischen TSKS fuhren wir dann noch weiter zum Griffith Park, den man ja auch irgendwie aus dem Fernehen schon kennt. Mit 1.600ha ist er der größte Stadtpark der gesamten USA. Leider wurde das Observatorium zu unserer Zeit damals saniert, so daß ein Besuch nicht möglich war. War aber nicht weiter schlimm, da alleine die Aussicht auf LA von hier oben aus schon einen Besuch wert ist. Nach ein paar kurzen Eindrücken der Stadt und der untergehenden Sonne am Horizont, sind wir dann abschließend zum Flughafenhotel Hacienda zurückgefahren, wo unsere Reise ja auch begonnen hat. |
17.Sept: Heute wollten wir mal eine Fun-Tag einlegen und haben beschlossen, die Universal Studios zu besuchen. Einen kleinen Rabatt gab es dank AAA auch noch, prima. Wir kannten den Park ja schon aus Orlando, mit dem Unterschied, das HIER halt wirklich noch aktuelle Filme gedreht werden.
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In den Studios selbst gibt es natürlich jede Menge Attraktionen und Sehenswürdigkeiten aus diversen Filmen für Gross und Klein. Ist eigentlich für jeden was dabei; neueste Attraktion war zu unserer Zeit Revenge of the Mummy, eine Indoor-Achterbahn die es wirklich in sich hat! Was man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte, ist die Studio Tour, bei der man mit einem langen Wagen durch die Filmhallen und durch verschiedene Original-Filmkulissen fährt, die eigentlich mittlerweile jeder aus Film und Fernsehen kennt. So ist z.B. der Platz mit der Kirchturmuhr aus "Zurück in die Zukunft" ebenso dabei, wie ein Szenario vom "Grinch", vom "weissen Hai" oder aus "Psycho".
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Unser Aufenthalt dauerte bis zum späten Nachmittag, man kann aber durchaus auch bis abends hierbleibenund somit einen ganzen Tag hier verbringen - das sollte man bei der Vorbereitung und Planung eines Besuchs hier ruhig in Betracht ziehen. Anschließend waren wir noch kurz auf dem City Walk und haben danach was im Hardrock Cafe gegessen. Spontan sind anschliessend noch den Highway entlang zu einer nahegelegenen Outlet Mall gefahren. Danach ging's zurück ins Hotel.
18. Sept : Heute war eine Stadtrundfahrt angesagt. Diese hatten wir schon von zu Hause aus gebucht und wurde von einem in L.A lebenden Österreicher (nein, es war nicht Arnie *g) durchgeführt. Im Prinzip gab es allerdings dabei nicht wirklich sooooviel mehr zu sehen als das, was wir vorher schon auf eigene Faust entdeckt und gesehen hatten. Okay, wir sind ein wenig den Rodeo Drive entlanggeschlendert und konnten auch das Regent Hotel aus Pretty Woman auf dem Wilshire Boulevard mal aus der Nähe sehen, aber das wars dann auch. Gut, man kam sich zwar irgendwie "sicherer" vor und einiges wurde natürlich auch erklärt, worauf man so wahrscheinlich nicht direkt gekommen wäre, im grossen und ganzen denke ich aber, würde ich die Tour nicht unbedingt nochmal wiederholen oder empfehlen. Lieber selber losziehen und die Stadt für sich entdecken. |
Nach der Stadtrundfahrt sind wir dann nochmal ein wenig mit dem Auto rumgecruist. Marina del Ray, Santa Monica (der berühmte Pier) und nochmal Venice Beach standen auf dem Programm, wo wir dann auch ganz in der Nähe im mittlerweile berühmten "Schatzis on Main" (3110 Main Street
Santa Monica, CA 90405) zu abend gegessen haben. Das Restaurant gehört Arnold Schwarzenegger, der sich hier angeblich - neben einigen anderen bekannten Hollywoodstars - auch ab und zu noch sehen lässt. Heute war allerdings keiner da, schade. Die Preise für Essen und Trinken sind - für das eigentlich recht populäre Restaurant - übrigens durchweg human!
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19.Sept: Heute wollten wir ein Stück den legendären Mulholland Drive entlangfahren, der sich auf der Kuppe der Hollywood Hills entlang des San Fernando Valleys entlangschlängelt. Die Fahrt war wirklich einmalig und endete in unserem Falle an einem Aussichtspunkt, von dem aus man das Hollywood-Schild sehen konnte und einen fantastischen Blick auf einen Grossteil der Stadt hat.

Der Drive ist übrigens benannt nach William Mulholland, der die Wasserentwicklung für Los Angeles seinerzeit entwickelte. Er beginnt an der North Highland Avenue und endet in Santa Monica. Insgesamt ist er 77 Meilen (124km) lang und man sollte zum abfahren eine Zeit von 3 - 5 Stunden einplanen. Wir machen hier kurz Pause und frühstückten erstmal in Ruhe die unterwegs gekauften Muffins.
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Danach ging es in entgegengesetzter Richtung wieder zurück bis zum anderen Ende des Mulholland Drives am Pacific Coast Highway, den wir dann Richtung Malibu weitergefahren sind. Nach einem kurzen Strandaufenthalt dort machten wir kehrt und fuhren noch einmal nach Santa Monica, wo es uns der Pier gestern echt angetan hatte.
Nach einem erneutem Abendessen im Schatzis ging es dann zurück ins Hotel, wo wir unsere Sachen für den morgigen Rückflug schonmal alle zusammenpackten. Die letzte - bis dahin eigentlich ruhige - Nacht war dann plötzlich um 2h zu Ende. FEUERALARM!! "Scheisse, was nu 'los?", sind wir beide gleichzeitig aus dem Bett hochgesprungen. Also raus auf den Flur, mal gucken. Neben uns stand schon ein Ami im Schlafanzug, verstanden was er zu uns rübergemurmelt hat, haben wir allerdings nicht; aber das er auch keine Plan hatte was los ist, war irgendwie schon rauszuhören. Schlaftrunken wankte er zurück ins Zimmer. Sicherheitshalber sind wir dann die neun Etagen zu Fuß runter zur Rezeption (Aufzugfahren ist ja verboten im Brandfall), wo sich das ganze dann allerdings als Probealarm herausstellte. Na toll, können die nicht proben wenn wir gerade mal NICHT hier wohnen? Also wieder zurück zum Zimmer, diesmal mit dem Aufzug und schnell weiterschlafen.
Ein paar Infos über die Stadt der Engel findet Ihr hier, hier und hier. |
20.Sept und Schlusswort: Unser letzter Tag. Mit Wehmut geben wir unseren inzwischen lieb gewonnen Mietwagen wieder zurück und checken für den Rückflug ein. Das durchlaufen sämtlicher Kontrollen verlief reibungslos und die Zeit bis zum Abflug verging dann eigentlich auch recht flott.
Schlafen konnten wir beide auf dem Flug dann nicht wirklich. Zuviele Erinnerungen an die vergangenen Tage schwirren uns im Kopf herum. Wir fangen so ganz allmählich an zu begreifen, was man eigentlich gerade erlebt hat. Diese "Verarbeitung" der Erlebnisse dauerte noch eine ganze Zeit nach dem Urlaub an. Wir können glaube ich sagen, das von all unseren - bis zu diesem Zeitpunkt - getätigten Reisen dieser Urlaub mit Abstand DER war, über den man sich am allerliebsten unterhält und dran zurückerinnert. Nirgendwo sonst prallen soviele Eindrücke in so kurzer Zeit auf einen ein wie im Westen der USA. Und mal ehrlich, mir ist es egal, WER gerade drüben an der der Regierung ist, die Natur kann ja nichts dafür. Deshalb werden wir wiederkommen. Und bestimmt nicht nur einmal ... in den Jahren 2006 und 2007 war es dann auf jeden Fall schonmal wieder soweit.
Zu diesem Urlaub gibt es - natürlich - auch wieder eine Fotoslideshow mit vielen Eindrücken und Musikuntermalung. Die Show dauert 17 Minuten und ist unter anderem mit der Reflections of Earth - Musik hinterlegt, welche für mich zu den mitreissendsten überhaupt zählt. Bei Interesse stelle ich die Show gerne zur Verfügung.
Bis zum nächsten Mal, machts gut ...  |

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