1.Tag Flug und Los Angeles
Pünktlich um 10.40h startet die Maschine der LTU vom Düsseldorfer Flughafen Richtung LAX. Wir sitzen diesmal in Reihe 19, direkt vor der Tragfläche. Vor uns bleibt einer der beiden Plätze frei, auf dem anderen hat es sich der Freund einer der Stewardessen gemütlich gemacht. Im Boardkino werden heute "Im Dutzend billiger Teil 2" und "Wo die Liebe hinfällt" gezeigt. Prima, die kennen wir beide noch nicht und somit können wir knapp 3 Stunden des Fluges schonmal mit fernsehen verbringen. Die Flugroute ist mal wieder die übliche, über Grönland (wo wir dank wolkenlosen Himmels diesmal sogar richtig die Eisschollen erkennen können) und die grossen Seen Kanadas geht es schräg runter über Salt Lake City und Vegas nach Los Angeles. Unterwegs haben wir eine phantastische Aussicht, unter anderem aufs eisige Grönland und den Lake Powell ...
Gegen 13h landen wir bei strahlendem Sonnenschein in Los Angeles. Die Einreise an sich geht dann merkwürdigerweise recht zügig von statten. Es werden wieder Netzhautscan und Fingerabdrücke genommen, anscheinend sind wir aber beide nicht vorbestraft Unser Gepäck steht auch schon wieder neben dem Bagagge Claim parat, so daß wir zügig aus dem Flughafengebäude rauskommen und in das Bus-Shuttle zur Hertz Mietwagenstation steigen. Und hier muss ich mal ganz ehrlich sagen, einen reibungsloseren und schnelleren Ablauf als bei Hertz hatten wir noch nirgends bis jetzt. Ich schätze mal, das inklusive Warten die komplette Mietwagenübernahme nur knapp 10 Minuten gedauert hat. Gerade nach solch einem doch recht langen Flug ist man ja wirklich dankbar dafür. Unser Auto für die nächsten Wochen sollte dann ein Hyundai Accent werden. Da wir grundsätzlich immer die niedrigste Kategorie buchen, war das auch absolut okay. Unser Gepäck (immerhin ein grosser Koffer, 1 riesige Reisetasche und ein Trolly) liessen sich problemlos im Kofferraum verstauen. Der Wagen hatte erst jungfräuliche 1710 Meilen auf dem Tacho und sollte in den nächsten Wochen also von mir auf Herz und Nieren getestet werden. Wir verlassen die Mietwagenstation und fahren die unglaublich lange Strecke von rund 500 Metern zu unserem Flughafenhotel Howard Johnson. Das das Hotel in der gleichen Strasse liegt wie Hertz wusste ich übrigens im Vorfeld auch nicht, umso überraschter war ich, als ich das dann mitbekommen habe. Da wir im selben Hotel auch nochmal am Ende unsere Reise nächtigen werden, ist das natürlich für den letzten Tag und die damit verbundene Abgabe des Mietwagens nicht schlecht. Doch soweit sind wir ja noch lange nicht, jetzt wird erst einmal der Wagen halbwegs leergeräumt und wir beschließen, zum Block at Orange zu fahren. Das ist eine Mall, in der sich der einzige Ron Jon Surfshop der gesamten Westküste befindet. Da wir bis jetzt fast in allen RonJon-Stores waren die es gibt, war das für uns also quasi schon ein Pflichtbesuch. Kaum auf dem Highway stehen wir aber schon im ersten Stau ... schließlich ist gerade Rush Hour und wir sind mittendrin. So hatten wir uns die ersten Meilen dieses Jahr ja eigentlich nicht vorgestellt, aber was soll's. Wir haben Urlaub, wozu aufregen !? Nach etwas über einer knappen Stunde erreichen wir dann schließlich unser Ziel und es folgt der erste obligatorischen T-Shirt-Kaufstop. Danach stand ein leckerer Frappuccino bei Starbucks auf dem Programm.
Nach ausgiebigem Erkunden der restlichen Shops fuhren wir weiter zum Surfmekka Huntington Beach, wo wir beim letzten Mal leider nur durchgefahren sind und nicht angehalten haben. Das wollten wir dieses Mal schleunigst nachholen. Wir sind ein wenig durch die ganzen Surfshops geschlendert und haben uns auf dem Weg zum Strand gemacht, wo wir den Pier auf und ab geschlendert sind und einigen Verrückten im Wasser zugesehen haben, die über die Wellen geritten sind. Am Ende des Piers gibt es übrigens ein Rubys, anscheinend hat das aber nichts mit dem Namensvetter am Bryce Canyon zu tun !? Äußerlich könnte der Eindruck zwar entstehen, was aber auch an dem ähnlichen Schriftzug liegt, von innen sieht es allerdings eher wie eine 50'er Jahre Burgerbude aus. Things to do in Huntington Beach findet Ihr hier.
Mittlerweile ist es auch dunkel geworden, einige wagemutige surfen trotz Null Sicht immer noch, uns fallen aber langsam die Augen zu und wir machen uns auf den Rückweg über die #1 zu unserem Hotel, wo wir den Schlaf der Gerechten schlafen ... zumindest bis um 0 Uhr der Radiowecker anfängt Alarm zu schlagen. Irgendein Scherzkeks fand es wohl lustig, den Alarm mitten in der Nacht zu stellen. Wirklich toll, danke *gääähn* Nach diesem kurzen Intermezzo schliefen wir dann aber zum Glück doch noch ganz gut bis zum nächsten Morgen durch.
|
© HOH |