15.Tag (2.Juni 2007)
Salt Lake City
Der heutige Tag ist eigentlich recht schnell erzählt, bis zum Bear Lake passiert nämlich erstmal nicht viel. Die Strecke zieht sich wie ein Kaugummi. Da man auch bis weit dem Bear Lake ausschließlich Landstrassen fahren kann und immer wieder kleine Orte kommen, in denen die Geschwindigkeit reduziert wird, kommt einem das ganze nochmal doppelt lange vor.
Das einzige Bild der gesamten Fahrtstrecke ist dann auch eben jener Bear Lake, den wir von einem Scenic Point im Südwesten festgehalten haben. Um halb 11 Uhr waren wir hier erst vor Ort, obwohl wir eientlich recht früh in Jackson losgefahren sind heute morgen.

Hier oben ist extra ein grosser Parkplatz angelegt, alles ist gut ausgebaut und man hat damals anscheinend mit 500 vollbepackten Autos gerechnet. Mit uns stehen aber fast 5 auf dem gesamten Platz ... gut also, das wir überhaupt noch eine Parklücke finden.
Nach einem ausgiebigen zweiten Frühstück geht die Fahrt weiter, die Interstate ist von hier aus nicht mehr sooo weit und ich kann mich nicht erinnern, das ich mich schonmal jemals SO auf einen Autobahn gefreut habe.
Die weitere Fahrt verläuft dann auch Interstatemässig langweilig und wird nur noch von einem Superstau getoppt, der ungefähr 30 Meilen vor Salt Lake City beginnt und sich bis kurz von unsere Ausfahrt hinzieht. Wie sich herausstellen sollte war eine Fahrbahnverengung der Grund, erst war es 3-spurig und der Verkehr musste auf eine einzige Spur zusammengequetscht werden. Warum das so war konnten wir allerdings nirgendwo entdecken, es gab keinen ersichtlichen Grund dafür. Einmal mehr konnten wir allerdings dafür feststellen, das die Amis fast alle null Plan vom Autofahren haben. Reißverschlussverkehr? Nie gehört!
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Ewig lange kommt uns dieser Stau vor, das Thermometer draussen zeigt mittlerweile auch wieder fröhliche 35°C, Ausfahrten sind Mangelware ... ein ausweichen auf Umgehungsstrassen war somit nicht möglich, zumal kein Kartenmaterial dieser Gegend vorhanden war. Irgendwann nach gefühlten 72 Stunden kommen wir dann endlich in Salt Lake an, erste Stop ist auch umgehend das Capitol. Zu unserer Enttäuschung ist das allerdings eine riesige Baustelle im Moment und einen Besuch nicht wert.
Wir beschließen, erst einmal zum Hotel zu fahren. Da es mittlerweile bereits fast 15h ist können wir ja vielleicht schon einchecken. Wenigstens DAS klappt auch, wenn das Hotel auch ein totaler Flop zu sein scheint.
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Nebenan ist ein riesiger Truckparkplatz, über uns verläuft die Interstate und die Gegend hier sieht auch recht ... trostlos aus. Super Sache, wird bestimmt einen ruhige Nacht werden.
Wir fahren schnell wieder weiter ... und zwar in die Nähe des Temple Square. Hier parken wir kostenlos und schauen uns erstmal zwei der zahlreich vorhandenen Kirchen an.
Da Salt Lake City quasi eine Hochburg der Mormonen ist findet man hier zahlreiche Gebäude mit religiösem Hintergrund.
Weiter geht's zum Temple Square. Dieses knapp 4ha grosse Areal befindet sich mitten in Downtown und ist durch eine 5m hohe Mauer nach aussen hin abgeschottet. Herzstück dieses Platzes ist der Mormon Temple. Dieser ist jedoch leider nur für Mormonen zugänglich, andere Glaubensgemeinschaften haben keinen Zutritt. Das finden wir zwar schade, aber auch von aussen ist das Gebäude bereits schon sehr beeindruckend.

64m ist dieses Granitbauwerk hoch, 3 Spitztürme erheben sich oben an beiden Seiten die das ganze sehr fotogen machen. Ausserdem findet man hier noch den Tabernacle, einen Konzertsaal der auf 44 Sandsteinsäulen eine der größten freischwebenden Kuppeln der Welt trägt. Die Akustik hier drin soll umwerfend sein; leider können wir das weder bestätigen noch verneinen, da zur Zeit kein Konzert war.

Nachdem wir hier genug gesehen haben fahren wir noch zum Abendessen und gehen aufs Zimmer ... früh schlafen gehen ist angesagt, da wir sehr zeitig aufstehen wollen um möglichst früh am Zion Natinal Park zu sein morgen früh. Ob das funktioniert hat könnt Ihr dann morgen lesen ...
Nacht ...
| Getankt: muss ich noch raussuchen |
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