fluggastrechte
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Es kann vorkommen, dass Flüge nicht oder nur verspätet stattfinden oder sogar einzelne Gäste gegen ihren Willen nicht mit fliegen sollen. Um die Reisenden zu schützen hat die EU eine Verordnung erlassen. Bei Nichtbeförderungen, Annulierungen und Verspätungen von Flügen haben die Fluggäste die folgenden Rechte.

Nichtbeförderung durch Flugumbuchungen

Sofern Fluggäste aufgrund fehlerhafter Planung der Fluggesellschaft nicht befördert werden können, besteht ein Anspruch auf Erstattung der Kosten. Bei Flügen mit mehreren Zwischenzielen können die Reisenden sich auch mit dem Flugunternehmen auf einen kostenlosen Rückflug zum ersten Flughafen oder einer alternativen Beförderung zum vorgesehenen Endziel einigen. Die Beförderungen können frühestmöglich oder auf Wunsch auch zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden.

Sollte es nicht zu einer solchen Einigung kommen, kann es passieren, dass das Flugunternehmen die Gäste gegen ihren Willen von einem Flug ausschließt. In diesem Fall haben die Reisenden neben den zuvor genannten Beförderungen Anspruch auf unentgeltliche Mahlzeiten und Erfrischungen. Zusätzlich besteht bei längeren, notwendigen Aufenthalten ein Anspruch auf eine Unterbringung in einem Hotel sowie dem Transport vom Flughafen zu dem Hotel.

Des Weiteren haben die Fluggäste Anspruch auf eine Entschädigungszahlung, wenn das Flugunternehmen sie gegen ihren Willen vom Flug ausschließt. Diese bestimmt sich nach der Länge des Flugs und kann, unabhängig was für den Flug gezahlt wurde, bis zu 600,- EUR betragen.
Um Kosten zu sparen, weisen die Flugunternehmen die Reisenden in der Regel nicht auf ihre Rechte hin. Weiterführende Informationen bezüglich Fluggastrechte im Bereich der EU sind auf flightright.de nachzulesen. Darüber hinaus prüft flightright, ob Reisende im Einzelfall einen Anspruch auf Entschädigungszahlungen haben und setzt bei Beauftragung die Rechte auch bis vor Gericht ohne zusätzliche Kosten durch.

 

Ausfall von Flügen

Fallen Flüge aus, hat das Unternehmen den Fluggästen die Kosten des Flugscheins zu erstatten, Alternativen zum Ziel oder zurück zum Ausgangspunkt anzubieten. Ebenfalls sind Mahlzeiten und Erfrischungen vom Unternehmen für die Wartezeit bereitzustellen. Wenn am nächsten Tag eine alternative Beförderung möglich ist, ist der bis dahin notwendige Aufenthalt in einem Hotel und der Transport durch das Unternehmen zu organisieren.

Sofern das Flugunternehmen dem Gast nicht spätestens zwei Wochen vor Abflug von dem Ausfall unterrichtet hat oder bei noch kürzeren Zeitpunkten keine angemessene alternative Beförderung anbietet, haben die Fluggäste je nach Fall Anspruch auf eine Ausgleichszahlung von bis zu 600,- EUR.

 

Verspätung von Flügen

Bereits ab zwei Stunden Verspätung muss das Unternehmen die Gäste mit Mahlzeiten und Erfrischungen je nach Dauer der Wartezeit versorgen. Abhängig davon, ob es sich um einen Kurz-, Mittel- oder Langstreckenflug handelt, kann bei längeren Wartezeiten ab drei Stunden auch ein Recht auf eine Entschädigungszahlung von bis zu 600,- EUR bestehen. Sollte sich der Flug sogar bis auf den nächsten Tag verspäten, hat das Unternehmen die Gäste in einem Hotel unterzubringen und den Transport zum Hotel zu zahlen.

 

Verlust des Gepäcks

Sofern Gepäck verloren geht oder zerstört wird, haben die Reisenden einen Anspruch auf Schadensersatz von der Fluggesellschaft auf bis zu 1.400,- EUR. Dies gilt nicht nur für Flüge in den europäischen Mitgliedsstaaten, sondern nahezu weltweit.