Worum geht es in diesem Beitrag? Nun, sehr viele Leute nutzen zum Hotels buchen mittlerweile standardmäßig das Internet. Mal eben eine Online Buchung im Restaurant für den Kurztrip nächstes Wochenende oder den Familienurlaub durchzuführen geht inzwischen ganz leicht per Mausklick oder App.

Fast hat es den Anschein, dass alteingesessene Reisebüros immer mehr in den Hintergrund rücken, wenn es darum geht einen günstigen Preis zu erzielen für den geliebten Urlaub. Ich kann schlecht beurteilen, ob dies tatsächlich der Fall ist, möchte aber hier mal einige Beispiele auflisten, WIE Du vorgehen kannst, um zu Deiner Wunschreisezeit den bestmöglichen Endpreis zu erzielen. Wie kannst Du Geld sparen? Und was solltest Du generell beachten, wenn Du online Hotels buchen möchtest?

 

Online Hotels buchen – aber RICHTIG

Die 17 besten Tipps, um bei einer Online Buchung zu sparen

Dieser Artikel, samt der ganzen Tipps, ist selbstverständlich kein Patentrezept. Ich möchte hier lediglich ein paar der vorhandenen Möglichkeiten aufzeigen, wie man sein sauer verdientes Urlaubsgeld bestmöglich zu spart, wenn man online Unterkünfte buchen möchte. Es sind quasi DIE Erfahrungen, die sich im Laufe der vielen Jahre wo ich nun reisetechnisch unterwegs bin angesammelt haben und welche ich nun einfach auch weitergeben möchte.

 

Vergleichsportale

Beginnen wir mit den Preisvergleichsportalen, wie zum Beispiel Hotels.com, Booking.com, dhr.com oder auch Expedia und Opodo.

Auf fast allen genannten Portalen gibt es von Zeit zu Zeit durch Gutschein-Aktionen die Möglichkeit, noch einmal zwischen 10% und 20% on top auf die Buchung zu sparen. So erhält man bei Booking.com als registrierter Nutzer 10-15% Genius-Rabatt auf einige Unterkünfte oder ein kostenloses Zimmerupgrade. Auch ein gratis Frühstück ist als Genius-Mitglied öfters inkludiert, als wenn man ein Zimmer ohne Genius-Member buchen würde. Da die Genius-Mitgliedschaft völlig kostenlos ist, hat man also eigentlich nur Vorteile dadurch.

Neu seit 2019: Als Amazon Prime Mitglied erhält man bei Booking.com zusätzlich 10% vom Übernachtungspreis wieder zurück, den man als Sparguthaben für seine zukünftigen Reisen anwenden kann. Weitere Informationen dazu kannst Du hier nachlesen. Booking.com hat sich inzwischen zu meinen Lieblings-Buchungsportal gemausert.

Auch hotels.com bietet regelmäßig alle paar Wochen einen 10% Gutschein an. Nachteil: Meistens sind die großen Hotelketten ausgenommen. Pluspunkt bei hotels.com ist die kostenlose Übernachtung, welche man nach 10 Buchungen dort erhält. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass man sich bei hotels.com auch kostenlos als Mitglied registriert hat.

ebookers schenkt dem Kunden oftmals einen 13% oder 18% Gutschein, dafür sind die Unterkünfte dann dort aber auch etwas teurer im Durchschnitt. Man muss also vergleichen, ob sich das lohnt.

Bei Expedia erhält man zwar keinen Rabatt, dafür aber Paybackpunkte für jede Buchung. Die kann man sich wiederum 1:1 in Lufthansa-Flugmeilen umwandeln oder aber auszahlen lassen kann. So hat jede einzelne Buchungsseite Ihr kleinen Vorteile, entscheiden und Preise vergleichen muss man dann letzten Endes selber.

Ich persönlich schaue übrigens auch des Öfteren bei hotelscombined.com, Trivago oder kayak.de. Einfacher Grund: Hier werden AUCH alle vorher bereits genannten Portale miteinander verglichen! Das erspart lästiges switchen zwischen den einzelnen Seiten und man hat stets den besten Preis im Auge. Diese Plattformen dienen mir aber lediglich als Preisvergleich, gebucht wird dann in aller Regel über eines der oben genannten Portale.

 

Click&Mix Buchung mit Expedia

Click&Mix heißt nichts anderes, als dass man hier sowohl einen Flug, als auch ein Hotel in Kombination bucht. Oftmals hat sich herausgestellt, dass bei einer Click&Mix Buchung auf Portalen wie Expedia nicht nur das Hotel günstiger ist, sondern man auch noch einen günstigeren Flugpreis erzielt.

Die Vorgehensweise ist denkbar einfach. Man wählt einfach Click&Mix oben auf der Menüleiste aus, gibt als Erstes seine Flugdaten ein und sucht im Anschluss daran ein Hotel aus. Dabei kann man variieren, ob man zum Beispiel nur ein Hotel in der ersten Nacht buchen möchte oder auch nur für die letzte Nacht, zum Beispiel wenn man nach einer Rundreise wieder zum Ausgangspunkt zurückkehrt.

Womit wir beim einzigen Haken wären: Das Hotel muss sich immer im selben Ort befinden, wie der Flughafen wo man landet. Bei Zielen wie NYC, San Francisco oder generell bei Rundreisen, sollte dies aber natürlich kein Problem sein.

Weiterer Vorteil solch einer Click&Mix Buchung: Man erhält zum Flug auch einen Sicherungsschein, der einen im Falle von Insolvenz oder Flugausfall vor Verlust des Geldes schützt. Solch eine Flug-Hotel-Kombination zählt nämlich bereits als Pauschalreise. Und Pauschalreisen beinhalten nun einmal einen Sicherungsschein. Und das Jahr 2020 hat uns gezeigt, das zum Beispiel in Fällen wie dem Coronavirus solch ein Sicherungsschein viel wert sein kann.

 

Blind Booking

Eine weitere Möglichkeit, um bei einer Online Buchung zu sparen, ist das so genannte Blind Booking, zum Beispiel via Priceline. Der Name „Blind Booking“ verrät ja bereits, worum es hier geht. Man weiß auf den ersten Blick nicht wirklich in welchem Hotel man hinterher landet, lediglich die Anzahl der Sterne und den Stadtbezirk kann man vorher festlegen. Durch diverse Ausschlusskriterien und mit etwas Recherche lässt sich aber fast immer relativ gut eingrenzen auf welches Hotel man eigentlich bietet.

Das erfordert zwar etwas Zeit, wenn man dafür aber in 5* Hotels zum 2* Preis übernachten kann, sollte einem das schon ein paar Minuten wert sein. Da das Ganze jetzt hier zu sehr ausufern würde von der Länge her habe ich hier eine ausführliche Priceline Anleitung geschrieben.

Alternativ zu Priceline bietet sich hotwire.com an, auch hierbei handelt es sich um das Blind Booking – Prinzip, allerdings weiß man hier bereits WAS man im Endeffekt für einen Geldbetrag bezahlen muss. Genau wie bei Priceline gibt es auch für Hotwire Hilfe in diversen Foren. In der Regel handelt es sich dabei um dieselben Foren, welche auch für Priceline recht hilfreich sind.

Gutscheine

Eine weitere Möglichkeit um recht gute Preise bei Hotelübernachtungen zu erzielen sind Gutscheine. Ich habe das selbst erst nicht wirklich nachvollziehen können, anhand eines Beispiels möchte ich aber verdeutlichen wie sich so etwas rechnet.

Wir wollen im März am Monument Valley im besten Hotel vor Ort, dem The View, übernachten. Als Erstes schauen wir auf die Homepage welcher Preis dort aufgeführt wird. Die Seite spuckt uns 99US$ + Tax, also 110,88US$ als bestmöglichen Preis aus. Umgerechnet sind das, je nach Kurs, circa 85€ pro Zimmer. Das würde bei einer Belegung mit zwei Personen also rund 42,50€ pro Person machen.

Buchung auf der original Webseite vom The View Hotel am Monument Valley

Buchung auf der original Webseite vom The View Hotel am Monument Valley

 

Als Nächstes schauen wir bei sämtlichen Buchungsportalen nach, stellen jedoch fest, dass dieses Hotel dort gar nicht erst großartig auftaucht, weil es angeblich bereits ausgebucht ist an unserem Wunschtermin. Das dies nicht der Fall ist haben wir auf der Homepage vorher bereits sehen können. Eine Buchung über die Webseite des Hotels hätte sich dort ja normal durchführen lassen.

Vergleich auf der Webseite von Hotelscombined

Vergleich auf der Webseite von Hotelscombined

 

Nächster Schritt: Priceline! Über die normale Hotelsuche geben wir als Ort Monument Valley bzw. Kayenta ein. Wir werden feststellen, dass dieses Hotel dort ebenfalls gar nicht erst auftaucht. Anscheinend will man die Zimmer nicht verhökern und den Leuten immer den Maximalpreis aus den Rippen leiern.

Keine Listung des The View Hotels auf der Webseite von Priceline

Keine Listung des The View Hotels auf der Webseite von Priceline

 

Jetzt kommt der Gutschein-Trick zur Anwendung. Diverse deutsche Portale, wie zum Beispiel weg.de, bieten von Zeit zu Zeit immer wieder Gutscheine an, die man einsetzen kann, wenn man NUR Hotelübernachtungen bucht. Wichtig sind dabei die Konditionen des jeweiligen Gutscheins! So bietet aktuell NUR der 40€-Gutschein von weg.de die Möglichkeit diesen auch auf Hotelbuchungen anzuwenden! Die meisten Gutscheine schließen diese Option aus, dieser jedoch nicht!

Diese Gutscheine lassen sich am einfachsten bei eBay ersteigern, dort wechseln sie jeweils zwischen 7€ und 11€ den Besitzer. Manchmal findet man sie auch in den Paketen von Amazon-Bestellungen.

So oder so ähnlich schaut der weg.de Gutschein aus

So oder so ähnlich schaut der weg.de Gutschein aus

 

Wie aber geht es jetzt weiter? Ganz einfach, wir öffnen die Seite von weg.de und klicken dort dann auf die Hotelsuche. Hier öffnen wir die erweiterte Suche und geben direkt die Reisedaten sowie den Namen des Hotels ein …

Buchungsmaske auf der Webseite von weg.de

Buchungsmaske auf der Webseite von weg.de

 

Auf der folgenden Seite bekommen wir das Ergebnis angezeigt. Im ersten Moment erscheint es so, als wenn sich das nun überhaupt nicht rechnen würde, 46€ pro Person macht immerhin 92€/Zimmer … was sogar mehr ist als auf der eigenen Hotel-Homepage. Hier kommt aber jetzt unser Gutschein zum Einsatz.

46 EUR/Person ist ein wirklich guter Preis

46 EUR/Person ist ein wirklich guter Preis

 

Nachdem wir auf „freie Plätze prüfen“ geklickt haben und zum nächsten Buchungsabschnitt gelangen, haben wir die Möglichkeit unseren Gutscheincode einzusetzen.

weg.de Gutschein Eingabe

weg.de Gutschein Eingabe

 

Und JETZT wird ein Schuh daraus. Denn 92€ abzüglich 40€-Gutschein machen eine Restsumme von 52€/Zimmer. Zuzüglich geschätzten 10€ für den Erwerb des Gutscheins = 62€/Zimmer. Ergo bezahlt man pro Person gerade einmal 36€ für das View Hotel. Macht man sich noch diverse Cashback-Programme (Stichwort: qipu, tradoria etc.) zu nutzen kann man noch einmal bis zu maximal 12€ zurückbekommen. Wir kommen somit unterm Strich auf eine Summe von 50€/Zimmer bzw.25€/Person. Nähere Auskunft zum Thema Cashback bzw. Affiliate erteile ich gerne via eMail oder per PN.

Wichtig zu erwähnen: Gutscheine werden NIE direkt vom Ursprungspreis abgezogen! Der Betrag wird immer erst am Tag der Abreise vom durchführenden Anbieter auf das eigene Konto zurückgebucht. Trotzdem sind solche Gutscheine eine prima Variante, um hier und da den Hotelpreis zu drücken, wo es scheinbar nicht möglich zu sein scheint. Neben weg.de bietet unter anderem auch Groupon von Zeit zu Zeit immer Gutscheine an.

Sollte man aus irgendeinem Grund die Übernachtung stornieren müssen verfällt der Gutschein übrigens nicht. Man kann ihn stattdessen für eine der nächsten Buchungen einsetzen.

Wann sollte man überhaupt einen Gutschein einsetzen? Nun, sicher gibt es auch Hotels und Jahreszeiten (Sommerferien) wo sich der Einsatz gar nicht erst lohnen würde, weil der Abzug einfach zu gering ist. Gerade bei nur einer einzigen Übernachtung und wenn man zu zweit unterwegs ist, stellt diese Option aber durchaus eine Alternative zu Priceline & Co dar.

Den 40€ weg.de-Gutschein würde ich immer DANN einsetzen, wenn der Preis für eine Übernachtung die Grenze von 100€ nicht übersteigt – ansonsten ist die Ersparnis meiner Meinung nach nicht relevant genug als das es sich lohnen würde.

 

LNF-Rate / Marriott

Entscheidet man sich in einem Hotel der Marriott-Gruppe zu übernachten lassen sich unter Umständen mit der sogenannten LNF-Rate ebenfalls recht gute Ersparnisse erzielen. LNF heißt soviel wie LookNoFurther und ist im Prinzip nichts anderes als eine Bestpreisgarantie der Hotelkette. Was aber heißt das nun genau und wie lässt sich damit etwas sparen?

Das Ganze ist eigentlich recht einfach. Man schaut auf der Homepage von Marriott nach dem Preis für sein Wunschhotel. Nun geht man über ein Preisvergleichsportal (wie zum Beispiel dhr.com oder kayak.com) und sucht dort explizit zu denselben Daten nach dem Hotel und schaut sich die Preise an. Sollte dort ein günstigerer Preis auftauchen geht man folgendermaßen vor:

1) Man bucht das Hotel über die Marriott-Homepage.

2) Nun füllt man das sogenannte ClaimForm aus und trägt den Vergleichspreis dort ein

3) Man wartet einige Stunden ab

4) Man erhält eine eMail, darin enthalten: „Claim approved, new Rate *** US$“, der Antrag wurde also angenommen. Der niedrigere Zimmerpreis wurde ebenfalls gewährt, abzüglich 25%

Marriott Claim Formular

Marriott Claim Formular

 

Das war es schon. Man hat nun einen um 25% besseren Endpreis für das Hotel als die beste zurzeit im Internet buchbare Rate. Eine Buchung kann man über die Marriott-Homepage im übrigen immer bedenkenlos durchführen, da diese IMMER bis kurz vor Anreise kostenfrei stornierbar ist.

Selbst wenn die Antwort seitens Marriott also negativ ausfallen sollte (was niemals der Fall sein wird) kann man das Zimmer also wieder ganz einfach stornieren.

Das einzige worauf man achten MUSS: Es muss wirklich exakt dasselbe Zimmer sein, was für den besseren Preis bei einer Suchmaschine gefunden wurde!

 

Best Rate Guarantee

Die oben beschrieben LNF-Preisgarantie von Marriott wird bei recht vielen größeren Hotelketten praktiziert, meistens unter dem simplen Namen Best Rate Guarantee. Am interessantesten ist diese Möglichkeit der Ersparnis vermutlich bei Expedia. Dort erhält man nämlich für jeden günstigeren Preis, den man im Verhältnis zum ausgewiesenen Preis auf der Expedia-Homepage entdeckt, einen 50US$-Gutschein zurück

Das heißt im Klartext: Mal angenommen, man findet auf der amerikanischen Seite von Expedia ein Marriott Hotel für 70US$. Dasselbe Hotel wird aber irgendwo bei einer Preisvergleichssuchmaschine für 1US$ weniger gelistet. Dann richtet man sich an Expedia mit dem Hinweis auf das billigere Hotel und erhält einen sogenannten Price Match auf den günstigeren Preis. Zusätzlich bekommt man einen 50US$ Gutschein für die nächste Hotelbuchung.

Zuvor muss man natürlich das Hotel via Expedia gebucht haben. Dieses storniert man nun wieder und kann es unter Einsatz des 50US$-Gutscheins erneut buchen – übrig bleibt bei oben genannten Beispiel ein Betrag von 20US$!

Einziger Haken: Das ganze funktioniert bisher NUR auf der US-Seite und der Antrag an Expedia MUSS telefonisch erfolgen. Die zu wählende Nummer erfährt man auf der Expedia Homepage oben unter dem Link! Es fallen also Telefonkosten an.

Eine hervorragende Quelle im Internet ist die Seite bestrateguarantee.blogspot.de. Dort werden regelmäßig Best Rate Guarantees an Hand von Beispielen gelistet!

 

Sparen NACH der Buchung mit pruvo.net Neu dabei

Eine für viele unbekannte Plattform ist pruvo.com, obwohl es das Ganze bereits seit 2016 gibt. Das Prinzip ist völlig unterschiedlich zu allen anderen Möglichkeiten um bei Hotelbuchungen Geld zu sparen. Hier beginnt der Sparvorgang nämlich nicht während der Buchung, sondern erst danach! Die Vorgehensweise ist dabei denkbar einfach. Du buchst völlig normal über irgendeine Internetplattform Deiner Wahl eine Unterkunft und schickst die Bestätigung danach per eMail an Pruvo.

Das Einzige was Du beachten musst dabei: Deine Buchung muss logischerweise kostenfrei stornierbar sein. Hast Du den Buchungsvorgang abgeschlossen brauchst Du nichts weiter zu machen, als abzuwarten. Pruvo überwacht bis zum Zeitpunkt Deines Check-ins die Preise für Deine gebuchte Unterkunft und benachrichtigt Dich, falls der Preis sich auf irgendeiner anderen Buchungsplattform für Dich zum positiven verändert hat.

Du erhältst dann eine eMail mit dem neuen Preis und auf welcher Seite Du für diesen Preis das Hotel buchen buchen kannst. Danach musst Du lediglich noch die alte Buchung stornieren und fertig. Diese Art „Preisüberwachung“ ist für Dich natürlich völlig kostenfrei und spart zudem jede Menge Zeit. Der wöchentliche oder gar tägliche Preisvergleich, ob Deine gebuchten Unterkünfte vielleicht günstiger geworden sind, entfällt damit.


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AAA-Rabatt in den USA

Viele Hotelketten und Motels in den USA bieten einen AAA-Rabatt an. AAA ist die amerikanische Variante des ADAC. Jeder, der dort Mitglied ist, hat auf seiner normalen ADAC-Mitgliedskarte auf der Rückseite auch ein AAA-Symbol aufgedruckt.

Aber auch wer kein Mitglied ist, kann sich bereits vor der Reise im Internet eine AAA-Papierkarte selber ausdrucken. In aller Regel wird beim Check-in keine Verifikation durch Ausweisdokumente oder ähnliches verlangt. Das simple Vorzeigen der ausgedruckten Karte reicht, um einen Rabatt zu bekommen. Meistens entspricht dieser 10% auf den normalen Zimmer-Tarif.

 

Private Ferienwohnung per AirBnB, 9flats, housetrip, wimdu etc.

Du musst übrigens nicht zwingend immer Hotels buchen. In größeren Städten wie New York City, San Francisco, Seattle, Miami & Co. KANN es eventuell von Vorteil sein über ein Portal zu buchen, wo private Ferienwohnungen angeboten werden.

Vorteil: Zum einen ganz klar der Preis. Zum anderen aber auch unbezahlbare Insidertipps von den Eigentümern, welche teilweise selber mit vor Ort wohnen. Einfach mal ausprobieren. Ihr werdet sehen – es lohnt sich!

Auch für private Ferienwohnung gilt natürlich, das Du Dir vorab die Bewertungen durchlesen solltest. Denn nicht jeder Vermieter schneidet gleich gut ab.

Auch die Stornobedingungen solltest Du Dir gut durchlesen. Von völlig flexibel, ohne Anzahlung und kostenfrei stornierbar bis streng und mit Anzahlung ist auch bei privaten Ferienwohnungen alles vertreten. Ich achte auch hier immer darauf, das die Unterkunft bis kurz vor Anreise kostenfrei stornierbar ist. Alles andere ist für mich direkt Ausschlußkriterium und wird nicht gebucht.

 

Katalogbuchungen bzw.via Internet

Für teure Orte, wie zum Beispiel Key West, San Francisco, New York oder ähnliche, KANN es kurioserweise auch ganz hilfreich sein auf eine Online Buchung zu verzichten. Stattdessen ist es günstiger ganz normal über einen der großen deutschen Kataloganbieter zu buchen. So habe ich beispielsweise im Internet für Key West seinerzeit kein einziges Hotel unter 149€/Nacht finden können.

Schaut man sich die Homepage von Thomas Cook an, kann man aber für 49€/Person und Nacht das Blue Marlin (welches am Ende der Duval Street liegt) buchen. Eine erstaunliche Ersparnis von rund 50€ im Vergleich zum besten Internetpreis. Selbst DAS ist also heutzutage noch möglich! Man muss halt nur ein bisschen suchen – und auch mal ein wenig flexibel in der Planung sein. Womit wir beim nächsten Punkt wären …

 

Flexibilität in der Planung

Vergleicht man zum Beispiel die Übernachtungspreise in Las Vegas für Zimmer am Wochenende und unter der Woche, wird man recht schnell merken, dass diese an einem Wochenende DEUTLICH teurer sind. Solche Orte gibt es viele, gerade in den USA.

Angefangen von Moab über Page bis hin zu San Francisco oder auch New York. Schiebt man im Rahmen seiner Möglichkeiten einige Tage hin und her, sodass teure Unterkünfte nicht auf ein Wochenende fallen, wird man oftmals erstaunt sein über die Ersparnis. Gleiches gilt übrigens auch für die Flugbuchung. Je flexibler Du also bist, umso mehr kannst Du sparen.

 

Stornierbare Sicherheitsbuchungen … mit der Option noch etwas Günstigeres zu finden

Eine Variante, die sich inzwischen bei mir persönlich großer Beliebtheit erfreut, wenn es darum geht Hotels online zu buchen, ist eine Planung, die komplett auf stornierbare Unterkünfte setzt. Das hat mehrere Vorteile: Zum einen belastet solch ein Tarif die Kreditkarte erst beim Check-in und nicht sofort bei der Buchung.

Zum anderen hält man sich die Möglichkeit offen bis zum Reiseantritt noch nach eventuell besseren Alternativen (sei es beim Preis bei der Lage oder generell bei der Wahl der Unterkunft) Ausschau zu halten.

Ich schaue dann grob alle ein bis zwei Wochen noch einmal kurz die Orte durch, an denen eine Übernachtung geplant ist. Dann checke ich, ob sich beispielsweise der Preis für eine der aktuell reservierten Unterkünfte positiv verändert hat. Oder vielleicht ist ja sogar eine völlig andere Unterkunft plötzlich preislich deutlich interessanter und würde somit eher infrage kommen.

Beim ersten Solo-Trip nach Island habe ich so letzten Endes knapp 150€ einsparen können im Vergleich zur allerersten Planung und den Buchungen.

 

Hotels direkt anschreiben

Bei Buchungen von Unterkünften in Island ist mir aufgefallen, dass es sinnvoll sein kann, diese direkt über die Mail-Adresse zu kontaktieren, welche auf der jeweiligen Homepage angegeben ist. So habe ich alleine durch frühzeitige Buchungen einen Rabatt von 10% auf den Normalpreis von zwei Farmen angeboten bekommen, wenn ich über die Homepage der Unterkunft buche.

Der Grund liegt auf der Hand: Wenn über ein Buchungsportal eine Unterkunft gebucht wird, muss diese eine Provision für die Vermittlung bezahlen. Buche ich jedoch direkt bei der Unterkunft fällt diese Abgabe natürlich nicht an. Das Hotel kann also ein wenig sparen und diese Ersparnis auch teilweise an den Endkunden weitergeben. Eine Win-Win Situation sozusagen. Das machen natürlich nicht alle, aber anfragen kostet ja nichts.

 

Als Blogger durch Hotelkooperationen völlig kostenlos übernachten

Wer selber eine Homepage oder einen Blog hat auf dem er schreibt und sich dort mit dem Thema Reisen beschäftigt, für den eröffnen sich durch Hotelkooperationen völlig neue Möglichkeiten. Zumindest was die Unkosten für Übernachtungen angeht.

Im Prinzip heißt das nicht anderes, als das man zum Beispiel ein Hotel anschreibt und diesem mitteilt, dass man gerne dort übernachten möchte und einen Artikel dann später darüber verfasst auf seinen Blog. Das war natürlich vereinfacht ausgedrückt jetzt.

Das ganze kann man in etwas vergleichen mit einer Bewerbung in einer Firma, nüchtern betrachtet ist es nichts anderes. Es geht hier um einen so genannten Pitch, der weder zu lang oder zu nichtssagend und auch nicht zu allgemein sein darf. Er ist mit Recherche, Originalität und etwas Schreibgeschick verbunden, kann dann aber im Optimalfall mit einer positiven Rückantwort vom Hotel und einem damit verbundenen kostenlosen Aufenthalt enden. Das ganze funktioniert übrigens auch bei Flügen.

Und NEIN, nicht jeder kann jetzt her gehen und einfach mal so adHoc irgendwelche Unterkünfte anschreiben, die zufällig gerade in seinem Urlaub am Wegesrand liegen um dort dann für lau abzusteigen. Du benötigst in der Tat einen Blog und du musst natürlich hinterher auch dazu einen Artikel verfassen. Ich hatte bisher noch nicht solch ein Glück und habe immer alles selber bezahlt, daher ist mein Wissen in diesem Bereich auch eher laienhaft.

 

Couchsurfing

Apropos völlig kostenlos. Auch ohne Reiseblogger zu sein funktioniert das heutzutage ganz gut. Das Zauberwort heißt Couchsurfing und die Community dahinter ist inzwischen relativ groß.

Das Prinzip ist einfach. Jeder der sich registriert kann quasi kostenlos sein Haus oder seine Wohnung für Übernachtungen zur Verfügung stellen. Es handelt sich um reine Gastfreundschaft. Diese Art der Übernachtung hat – genau wie bei AirBnB auch – den entscheidenden Vorteil, dass einen die Locals vor Ort natürlich ganz andere Dinge empfehlen können, als wenn man jetzt in einem Hotel übernachten würde. Früher eher belächelt, ist Couchsurfing inzwischen als echte Alternative zu verstehen.

 

Schnäppchen ergattern durch flynous, fly4free etc.

Schnäppchenportale gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Damit meine ich jetzt keine Preisvergleichsportale. Die Rede ist von Internetseiten, die im Prinzip nichts anderes machen, als jeden Tag Preisangebote, Error Fares oder Aktionen von Reiseanbietern zu posten, die irgendwo in den Weiten des Internets aufgetaucht sind.

Um nun möglichst zeitnah von solchen Aktionen Wind zu bekommen, reicht die Anmeldung zu einem Newsletter nicht mehr aus. Dieser landet – wenn überhaupt – einmal früh Abends im heimischen eMail-Postfach. Oftmals ist es dann aber bereits zu spät und die besten Error Fares oder Tarife sind bereits lange ausgebucht.

Was also tun, um frühzeitig davon zu erfahren? Die Lösung lautet Twitter. Ich war selber etwas überrascht, aber wenn man dort den richtigen Seiten folgt erhält man quasi sekundenaktuelle Infos und Neuigkeiten zu den oben erwähnten Angeboten. Ganz gleich, ob es sich nun um Schnäppchen zu Kreuzfahrten, Flügen Unterkünften oder Mietwagen handelt.

Dazu muss man nun natürlich den richtigen Seiten folgen. Als Tipp kann ich hier die in der Überschrift erwähnten Portale Flynous und Fly4free nennen. Ferner noch Travel-Cheaper, Travel-Dealz, Cheap Flights, Error Fares etc. Wenn Du bei Facebook sein solltest schadet es auch nicht diese Seiten dort zu liken und deren Priorität auf ‚hoch‘ zu stellen. So siehst du Neuigkeiten, die dort gepostet werden immer als Erstes.

 

Cookies löschen

Ein Faktor, der nicht zu vernachlässigen ist, sind die Spuren die Du bei Deiner Urlaubssuche und beim Hotels buchen online hinterlässt. Das Internet vergisst nichts. In der Tat ist es so, dass man ja bei der Suche nach Angeboten letztlich immer wieder auf denselben Seiten landen wird. Durch gesetzte Cookies merkt die Buchungsseite ein verstärktes Interesse Deinerseits und passt gerne mal die Preise nach oben an. Das ist leider eine inzwischen gängige Praxis. Daher können folgende Dinge ratsam sein

  • Browser wechseln
  • Cookies löschen
  • Inkognito bzw. privaten Modus zum surfen nutzen

Wenn Du dich also darüber wundern solltest, dass ein Angebot immer leicht teurer wird im Laufe der Zeit wo du es überwachst, rufe dasselbe Angebot einfach mal mit Opera statt zum Beispiel Firefox auf.

Und wenn Du Dir mal einen Spaß machen möchtest, dann schaue Dir einmal ganz allgemein Dienstags die Preise an. Laut Statistik sollen sie nämlich an diesem Wochentag am günstigsten sein. Bestätigen kann ich das allerdings nicht wirklich.

 

Bonus-Tipp

Hotel-Alert bei Verfügbarkeit / Zimmer frei

Du hast Dich für ein bestimmtes Reiseziel und eine ganz bestimmte Unterkunft entschieden, diese ist aber leider ausgebucht an Deinem Termin? Dann kannst Du Dich jetzt benachrichtigen lassen, sobald durch Storno oder andere Ereignisse wieder ein Zimmer frei geworden ist.

Registriere Dich dazu auf dem englischsprachigen Portal Open Hotel Alert und gib einfach die von Dir gewünschten Daten in der Suchmaske ein. Jetzt bestätigt Du lediglich noch mit einem Klick auf Alert me das Du benachrichtigt werden willst und fertig. Zur Auswahl stehen hier die beiden Optionen SMS oder eMail. Dieser Service ist selbstverständlich kostenlos für Dich und beinhaltet sämtliche Unterkünfte, die auf booking.com gelistet sind.

Das war es im Prinzip schon. Ich hoffe, dem einen oder anderen vielleicht ein wenig auf die Sprünge geholfen zu haben und zum Beispiel mit der relativ neuen pruvo.net Plattform einen neuen Ansporn gegeben zu haben für zukünftige Hotel Buchungen im Internet.

Getreu dem Motto: Online Hotels buchen geht (fast) immer günstiger als man zuerst denkt! Wenn ich etwas vergessen haben sollte oder Du selber ein paar Tricks und Kniffe kennen solltest, die hier nicht aufgeführt sind, dann hinterlasse doch gerne kurz einen entsprechenden Kommentar dazu. Ich würde mich freuen.

 

Und jetzt Du, was sind Deine Tipps, um Online beim Hotels buchen zu sparen?

Hast Du noch weitere oder völlig andere Tipps, wie man online beim Hotels buchen sparen kann? Dann hinterlasse mir doch einen kurzen Kommentar dazu, ich würde mich sehr darüber freuen.