Freizeitparks! Schön sind sie, aufregend und jeder mag sie irgendwie. Es ist ein Milliardengeschäft, alleine Disney hat im Geschäftsjahr 2018 mit seinen Parks knapp 26,2 Milliarden (!) Dollar Umsatz gemacht. Als ich damals zum ersten Mal einen Fuß auf amerikanischen Boden gesetzt habe, ging mit dem Besuch der Orlando Freizeitparks ein Kindheitstraum in Erfüllung. Einmal im Leben Disney World, seit ich klein gewesen bin war das mein Wunsch!

Nun, inzwischen war ich seit 2003 mehrere Mal dort und seitdem haben die Parks sich fast im Jahrestakt verändert. Alte Attraktionen wurden ausgemustert, neue Rides gebaut und jedes Mal fragt man sich, was in den Köpfen der Ingenieure vorgeht, um solche wilden Fahrgeschäfte zu entwickeln.

Um Dir einmal die Welt der Freizeitparks in Florida näherzubringen, habe ich versucht, eine kleinen Übersicht zu verfassen. In welchen Parks erwartet dich was genau? Was musst Du vorm Besuch wissen? Und für welche Altersklassen ist welcher Park eigentlich geeignet? Letzteres ist natürlich ein rein subjektiver Eindruck, aber es ist genau DIE Frage, die ich mir selber schon stellen musste, als es 2013 mit Nachwuchs erneut in Richtung Orlando ging. Welche Parks sind eigentlich für kleinere Kinder geeignet und welche nicht !? Und warum denken einige, es gibt ein Disneyland Orlando? So etwas gibt es nur in Paris oder Hong Kong, hier hast Du es mit einer ganzen Welt zu tun und nicht nur einem Land.

Zugegeben, als Erstes würde man denken, dass ein Freizeitpark automatisch auch für alle Altersklassen gemacht ist. Aber hier in Florida ist das alles weitaus komplexer. Daher hoffe ich, dass dieser Artikel hier eventuell dem ein oder anderen bei der Planung nützlich sein kann, wenn man einen Abstecher hier her plant – egal ob nun als Familie mit Kindern, mit Freunden oder seinem Partner.

Kurzer Hinweis zu den Fotos in diesem Artikel: Diese sind in unterschiedlichen Urlauben seit 2003 entstanden und qualitativ daher teilweise nicht der Rede wert *hust*

Hier aber erst einmal eine kurzes Inhaltsverzeichnis, was genau Dich auf dieser Seite erwartet.

 

Karte der Orlando Freizeitparks

Hier mal zur Orientierung eine Übersicht wo sich die Orlando Freizeitparks überhaupt befinden …

Interaktive Karte der Orlando Freizeitparks - wo ist welcher Park?

Über 4 Wochen habe ich in allen Urlauben zusammen gerechnet drüben in Floridas Freizeitparks verbracht, einen Großteil davon 2.5 Wochen zusammenhängend über Weihnachten und Sylvester. Diese Reisezeit hat allerdings einen gewaltigen Nachteil, es ist nämlich die vollste Zeit des Jahres. Wirklich leer sind die Parks zwar nie, aber in diesem Zeitraum ist es wirklich absolut überlaufen.

 

 

Hotels in der Nähe der Freizeitparks

In mehreren Hotels haben wir bisher gewohnt in Orlando, zwei davon kann ich bedenkenlos weiterempfehlen. Nämlich zum einen das Fairfield Inn&Suites im Marriott Village, zum anderen das Comfort Inn Lake Buena Vista ein. Beide Hotels liegen in der Nähe vom Lake Buena Vista und strategisch relativ günstig um einige Dinge zu Fuß zu erkunden, wie zum Beispiel Disney Springs oder auch die Premium Outlets.

Natürlich hatten wir im Vorfeld auch überlegt in einem der wirklich fantastischen Themenhotels von Disney zu übernachten (z.B dem Swan & Dolphin), auf Grund teilweise wirklich heftiger Preise in der Weihnachtszeit haben wir uns dann aber dagegen entschieden. Die Disney Hotels haben in meinen Augen nur einen wirklich entscheidenden Vorteil und er heißt Extra Magic Hours.

Was ist das genau? Als Gast kann man bereits 1 Stunde vor allen anderen Besuchern in die Parks. Das ist in erster Linie prima, um zu dieser frühen Stunde bereits mit DEN Attraktionen zu fahren, an denen man sonst tagsüber am längsten anstehen muss.

Welche Attraktionen das genau in welchem Park sind, lässt sich ganz gut hier bei Disney auf der Seite nachlesen. Von den Extra Magic Hours kannst Du Gebrauch machen, wenn Du in einem der folgenden Hotels wohnst:

Disney Resort Hotels, Swan & Dolphin Hotel, Shades of Green® Resort, Disney Springs Resort Area Hotels, Four Seasons Resort Orlando, Hilton Orlando Bonnet Creek, Waldorf Astoria Orlando

 

 

Walt Disney World

Walt Disney World ist ja quasi DER Inbegriff, wenn man an die Orlando Freizeitparks denkt. Aber was genau gehört eigentlich dazu? Walt Disney World selbst ist schließlich kein „Freizeitpark“ im eigentlichen Sinne, sondern beschreibt quasi ein ganzes Areal an Parks. Als da wären

  • Magic Kingdom
  • Epcot
  • Disney’s Hollywood Studios
  • Typhoon Lagoon
  • Disney’s Blizzard Beach
  • Animal Kingdom Park

Dazu kommt noch Disney Springs, eine Art Shopping und Unterhaltungskomplex. Hier laufen alle Stricke zusammen. Sämtliche Shuttle-Busse in die Parks fahren hier ab. Zusätzlich gibt es noch über 10 eigene Disney Hotels, das bekannteste dürfte wohl das bereits oben genannte Swan & Dolphin sein.

 

 

Animal Kingdom

Beginnen wollen wir mit Animal Kingdom, welches im Prinzip eine Mischung aus riesigem Zoo und Freizeitpark ist. Unterteilt ist der Park in sechs verschiedene Bereiche, als da wären Africa, Asia, DinoLand U.S.A, Camp Minnie-Mickey (wurde 2014 geschlossen um Bereich für der neuen Pandora-Bereich zu schaffen), Rafiki’s Planet Watch und Discovery Island.

Animal Kingdom war bei unserem ersten Besuch 2003 der aktuellste der großen vier Disney-Themeparks in Orlando, eröffnet hat er nämlich erst 1998. Auch wenn es einem nicht so vorkommt wenn man ihn besucht, es ist tatsächlich mit rund 250ha der flächenmäßig größte aller Parks hier. Gutes Schuhwerk und ein bisschen Kondition schaden also nicht, man läuft hier wirklich sehr viel herum.

Der Eingangsbereich von Animal Kingdom, nur einer der Orlando Freizeitparks

Der Eingangsbereich von Animal Kingdom, nur einer der Orlando Freizeitparks

 

Einen Großteil des Parks nimmt die Savanne ein, in der viele Tierarten ein zu Hause gefunden haben und welche man auch auf einer Art „Pirschfahrt“ im offenen Gelände-Jeep erleben kann. Diese Kilimanjaro Safari ist auch eine der Hauptattraktionen hier. Alle Tiere laufen hier Tiere frei herum, die „Big 5“ ebenso wie unzählige andere Savannenbewohner. Immer wieder hält man kurz für Fotostopps an, aus dem Lautsprecher im Auto wird zusätzlich noch der Eindruck vermittelt man sei auf einer Großwildjagd. Das ist schon ziemlich gut gemacht muss ich sagen.

Das zentrale Thema, welches sich durch den gesamten Park zieht, ist logischerweise der Kontinent Afrika. Der Mittelpunkt des gesamten Areals bildet der Tree of Life, ein riesiger künstlicher Baum mit Schnitzereien im Stamm und einem 4-D Kino unten drin. It’s tough to be a bug wird hier vorgeführt, ein Animationsfilm über Käfer. Man bekommt eine 3-D Brille auf und nimmt dann auf ‚interaktiven‘ Stühlen platz um den Film zu genießen.

„Interaktiv“ deshalb, weil es die Stühle ziemlich in sich haben. Man kann mit Wasser vollgespritzt werden, es sind überall Luftdüsen angebracht, sie können vibrieren und Teile des Stuhls können sich bewegen. Hier ist man wirklich mittendrin im Film, echt gut gemacht. Selbst Gestank gehört zum virtuellen 4D-Erlebnis mit dazu.

Der Tree of life in Animal Kingdom stellt quasi das Zentrum dieses Orlando Freizeitparks dar

Der Tree of life in Animal Kingdom stellt quasi das Zentrum dieses Orlando Freizeitparks dar

 

Es gibt natürlich noch eine Vielzahl anderer Attraktionen, so zum Beispiel Dinosaur (ein Darkride der besonderen Art) und die Kali River Rapids, eine Fahrt mit einem riesigen Reifen, in dem man mit bis zu 12 anderen „Mitreisenden“ durch einen Wildwasserkanal fährt. Regencape anziehen ist hier Pflicht, da man garantiert (!) nicht trocken wieder unten ankommt.

Wenn einen die Stromschnellen nicht erwischen haben andere Parkbesucher außerhalb der Attraktion die Möglichkeit die Fahrgäste mit großen Wasserspritzpistolen sozusagen abzuschießen und nass zu machen. Manch einer entwickelt da richtig Ehrgeiz musste ich feststellen. Im Sommer ist so eine Erfrischung bestimmt ganz angenehm, aber hey – es war Dezember als wir hier mit gefahren sind. Zwar nicht wirklich kalt hier in Orlando, aber warm ist auch etwas anderes, wenn man einmal klatschnass ist.

Auf den Kali River Rapids bleibt kein Augen (und keine Hose) trocken

Auf den Kali River Rapids bleibt kein Augen (und keine Hose) trocken

 

Eine zum damaligen Zeitpunkt noch nicht eröffnete Attraktionen ist Expedition Everest, mit Baukosten von 100 Mio.US$ eine der seinerzeit teuersten Achterbahnen der Welt. Bilder (unter anderem vom Bau) gibt es hier.

Der große See mit Blick auf die Matterhorn Experience

Der große See mit Blick auf die Matterhorn Experience

 

Höhepunkt hier – wie eigentlich auch in allen anderen Disneyparks – ist die tägliche Parade der Disneyfiguren. Bereits lange vor Beginn der Parade versammeln sich die meisten Touristen am Straßenrand um Ihr beizuwohnen.

Höhepunkt des Tages ist logischerweise immer die Disney Parade

Höhepunkt des Tages ist logischerweise immer die Disney Parade

 

In Animal Kingdom haben wir dann auch unseren im Flexticket enthaltenen Gutschein für’s Charakter Dining, einem Frühstück mit den Disneyfiguren, eingelöst. Das ist ganz witzig. Man geht in eines der Restaurants im Park an ein riesiges Buffet und mittendrin laufen die ganzen Disneycharaktere um einen herum und setzen sich mitunter auch zu einen an den Tisch. Diesen Gutschein kann man in jedem der Parks einlösen, wir haben uns halt für Animal Kingdom entschieden.

Für wen ist Animal Kingdom geeignet?

Animal Kingdom würde ich eher als einen Park für die jüngere Generation betrachten. Die ganz Kleinen werden es hier wiederum nur semioptimal finden glaube ich, zu wenig ist auf das ganz junge Publikum zugeschnitten und mit Ausnahme des Tierbereichs und ein oder zwei kleinere Fun-Spielplätzen ist hier nicht viel los. Als wir 2013 erneut hier mit Sohnemännchen und Töchterchen gewesen sind – die beiden waren zu dem Zeitpunkt 3 und 10 Jahre jung – ist der Funke bei beiden nicht so wirklich übergesprungen!

Einzuplanender Zeitaufwand für einen Besuch des Parks: Minimum 1 Tag

 

 

Magic Kingdom

Der nächste Park den wir uns ansehen wollen ist Magic Kingdom. Irgendwie ist es ja genau DIESER Park, den man immer mit Mickey Mouse in Verbindung bringt. Hin kommt man allerdings nur mit der Monorail oder mit dem Raddampfer, welcher über der Seven Seas Lagoon hin – und her pendelt.

Cinderellas Castle, Mittelpunkt aller Magic Kingdom Freizeitparks

Cinderellas Castle, Mittelpunkt aller Magic Kingdom Freizeitparks

 

Zentraler Mittelpunkt in Magic Kingdom ist natürlich Cinderella’s Castle, welches man von fast jeder Stelle aus im Park sehen kann und was in allen anderen Disneyparks dieser Welt – egal ob nun an der Westküste in Anaheim, Hongkong, Paris oder auch Tokio – ebenfalls nachgebaut worden ist.

Mit dem Schloss verhält es sich irgendwie wie mit Rom – alle Straßen und Wege im Park führen dort hin. Oder Sie beginnen dort und enden auf der Main Street, auf der auch immer die große Share-a-Dream-come-true-Parade Nachmittags startet. Wenn man sich diese ansehen will sollte man bereits knapp eine Stunde vorher auf der Suche nach einem geeigneten Platz gehen, da der Straßenrand sich schon lange vor Beginn mit Schaulustigen füllt.

Es gibt natürlich hier in Magic Kingdom auch wieder unzählige Attraktionen. Einige von ihnen sind die unterschiedlichen „Mountains“. So gibt es zum Beispiel die Wasserbahn Splash Mountain oder die beiden Achterbahnen Big Thunder Mountain und Space Mountain. Jeder einzelne von ihnen befindet sich jeweils in einem eigenen Themenland. Magic Kingdom ist in sieben solcher Themenländer unterteilt: Die Main Street, U.S.A., Fantasyland, Adventureland, das Westernland Frontierland, Tomorrowland, Mickey’s Toontown Fair, in dem die Besucher unter anderem das Haus von Mickey Mouse besichtigen können und Liberty Square.

Big Thunder Mountain, ein Spaß für groß und klein

Big Thunder Mountain, ein Spaß für groß und klein

 

Eine Hauptattraktion ist natürlich auch noch das allabendliche Feuerwerk Wishes, welches über dem Cinderellaschloss stattfindet. Das Wort „Spektakel“ wäre wohl besser dafür geeignet. Synchron zur Musik abgeschossen ballern die Amis hier jeden Abend Raketen in die Luft als wenn es kein Morgen mehr geben würde. Das macht zwar schon irre Eindruck, ist aber irgendwie auch einfach nur krank. Getoppt wird das nur noch vom Epcot-Feuerwerk, doch dazu später mehr.

Update 2017 … Wishes lief von 2003 bis zum 11. Mai 2017 täglich und wurde dann von einer neuen Show abgelöst, welche auf den Namen Happily Ever After hört.


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Was auf jeden Fall auch sehenswert ist und man sich auf gar keinen Fall entgehen lassen darf: Mickey’s PhilharMagic im Fantasyland. Ein 3D-Show mit Gänsehauteffekt. DIE bekommt man allerdings auch wenn die US-Flagge zur Dämmerung eingeholt wird und spontan alle Amis im Umkreis stehenbleiben und patriotisch Ihre Hand aufs Herz legen. So etwas kann einen schon sprachlos machen …

Flaggenzeremonie

Flaggenzeremonie

 

Disney Parade

Disney Parade

 

Für wen ist Magic Kingdom geeignet?

Der Park ist in meinen Augen der Kleinkindtauglichste von allen Disney Parks denke ich und egal wie jung der Nachwuchs ist, es wird ihm oder ihr hier gefallen. Die Disney-Charaktere laufen einem alle Nase lang über den Weg und die Parade Nachmittags mit Mickey als Höhepunkt ist dann das Highlight für die Kleinen. Einzuplanender Zeitaufwand für einen Besuch hier: 1 Tag

 

 

Epcot

Weiter geht es nach Epcot, was soviel bedeutet wie „Experimental Prototype Community Of Tomorrow“ (Experimentelle Prototyp-Gemeinschaft von Morgen). Im Nachhinein glaube ich allerdings, die inoffizielle Übersetzung passt besser. Die lautet nämlich „Every Person Comes Out Tired“, weil man nämlich so viel herum läuft im Park. Dieser teilt sich überraschenderweise in nur zwei Bereiche auf, Future World und World Showcase.

Letzterer besteht aus elf Themenländern, die verschiedene Staaten der Erde nachstellen: Die USA (natürlich), Mexiko, Japan, China, Frankreich, Marokko das vereinigte Königreich, Norwegen, Kanada, Italien und auch Deutschland, wo man durch eine im bayrischen Stil nachempfundene Kulisse wandert. Hier gibt es sogar Weisswürschtl, Sauerkraut und Weizenbier. DER Inbegriff vieler Amis von Deutschland könnte man meinen. Fehlt eigentlich nur das Oktoberfest. Wenn DAS nicht mal sogar einen eigenen Themembereich wert wäre *grins*

So hat jedes einzelne Land seine Spezialitäten und Bauwerke, die hier nachgebaut wurden und präsentiert werden. In Japan kann man Sushi essen, beim Italiener halt Pizza und es existiert sogar die Rialto Brücke mit einer Gondel. Zwar alles in einem etwas kleinerem Maßstab im Vergleich zum Original, aber immerhin. Nach der Wanderung durch elf verschiedene Länder, die alle um die World Showcase Lagoon angelegt sind, haben wir uns dann auf nach Future World gemacht.

Mickeys Hand weist Dir den Weg nach EPCOT

Mickeys Hand weist Dir den Weg nach EPCOT

 

Unübersehbar in Future World ist Spaceship Earth, die riesige Kugel in deren Innern man mit einem Endlosfahrgeschäft die Geschichte der Kommunikation miterleben darf. Zwar nicht wirklich aufregend, dafür aber recht informativ wenn man versteht, was aus den teilweise doch recht kratzigen Lautsprechern kommt. Jeder der schon mal am McDonalds Drive-In Schalter was bestellen wollte kennt das *knirsch* … ansonsten ist diese Attraktion eher was zum einschlafen … äääh, sorry … zum entspannen natürlich. Man merkt dem guten alten Spaceship halt schon langsam an das es eines der ersten Fahrgeschäfte überhaupt hier im Park gewesen ist.

Einige andere Attraktionen sind da schon wesentlich spektakulärer und nervenaufreibender, so zum Beispiel Testtrack oder Mission : Space, eine Mars-Mission auf der man selber seines Glückes Schmied ist. Letzteres musste vor einiger Zeit vorübergehend wegen einem Unfall sogar geschlossen werden, ist aber mittlerweile wieder in Betrieb. Ein kleiner Junge hatte wohl Probleme mit dem Herzen bekommen während des „Trips“ zum Mars und verstarb.

Ein Jahr später ist eine Frau Mitte Vierzig ebenfalls nach der Fahrt hiermit gestorben. Später hat sich heraus gestellt das beide Herzfehler  hatten von denen sie nichts wussten. Interessantes Detail bei dieser Attraktion: Die Fahrt findet in Vierergruppen statt und jeder muss eine bestimmte Aufgabe übernehmen. Neu – und leider bei unserem Aufenthalt damals noch nicht eröffnet – ist Soarin‘ Around the World.

Die Monorail fährt auch durch EPCOT

Die Monorail fährt auch durch EPCOT

 

Unbestrittener Höhepunkt ist aber das allabendliche IllumiNations: Reflection of Earth !! Eine Licht-Laser-Feuerwerksshow die Ihresgleichen sucht. Die Musik dazu läuft übrigens auch an vielen Flughäfen der USA, wenn man in der Warteschlange vor der Immigration steht und auf den Fernsehern ein „USA – The Beautiful“ Werbeclip zu sehen ist. Wir hatten das Glück, dass wir an zwei Tagen in Epcot waren. Einmal an einem normalen Tag und einmal am Sylvesterabend. An diesem Abend war die Show gleich auch noch um einiges länger, da jedes einzelne Themenland um den See herum mit involviert wurde.

Das ganze lief so ab, dass erst jedes Land nacheinander für sich ein Feuerwerk gemacht hat. Anschließend gab es dann die Illuminations-Show, die mit einem 60-Sekunden Countdown endete. Unter riesigem Jubel fing dann um 0 h das eigentliche Neujahrsfeuerwerk erst an. WAS für eine unglaubliche Show, so etwas haben wir beide noch niemals zuvor gesehen.

Fremde Menschen liegen sich in den Armen und schmeißen ihre Hüte in die Luft, wir wurden von Leuten gedrückt die wir gar nicht kannten. Das war ohne Übertreibung so ziemlich das schönste Sylvester was wir beide je erleben durften. Danke dafür noch einmal im Nachhinein! Nehmt Euch mal ein paar Minuten wenn Ihr die Zeit übrig habt und schaut Euch das Video dazu an.

 

Für wen ist EPCOT geeignet?

Alterskategorie bunt gemischt würde ich sagen, vom Teenager bis Erwachsenen findet hier jeder etwas zu tun, auch wenn der ganze Park zu Beginn etwas bieder erscheint. Für die ganz Kleinen gibt es jedoch relativ wenig Abwechslung.

Einzuplanender Zeitaufwand für einen Besuch hier: 1 Tag

Update 08/2017

Bis 2021 wird Epcot nun langsam aber sicher einer grundlegenden „Renovierung“ unterzogen und soll einige sehr interessante neue Attraktionen bekommen, so ist unter anderem bis zum Jahre 2021 von einem Guardians of the Galaxy Ride die Rede. Dabei wird es sich um eine der längsten Indoor-Achterbahnen der Welt handeln

 

 

Disney’s Hollywood Studios

Der vierte und letzte der „großen“ Disney Parks sind die Disney’s Hollywood Studios. Hier dreht sich alles um das Thema Film und Kino. Es gibt unzählige bekannte Filmkulissen und Shows, so zum Beispiel die Indiana Jones Adventure Show, in welcher der damalige Stuntman von Harrison Ford die Rolle des Indy übernimmt.

Indiana Jones Show, überall explodiert und kracht es

Indiana Jones Show, überall explodiert und kracht es

 

Natürlich darf ein Star Wars – Bereich hier auch nicht fehlen, immerhin zählen die Filme zu den bekanntesten und erfolgreichsten aller Zeiten. Alljährlich im Mai/Juni finden hier an vier Wochenenden auch die Star Wars Weekends statt. Bekannte Star-Wars-Charaktere stehen dann zum Meet & Greet zur Verfügung und der komplette Park wird in helle und dunkle Seite der Macht unterteilt.

Seinen überschüssigen Adrenalin kann man dann noch auf dem Tower of Terror oder bei der Aerosmith-Achterbahn Rock’n’Rollercoaster los werden. Bei letzterem handelt es sich um eine Highspeed-Indoorachterbahn, bei der während der Fahrt ein satter Aerosmith-Sound aus Lautsprechern in jedem Wagen ertönt. Das geht schon ganz gut ab.

Eingang MGM-Studios

Eingang MGM-Studios

 

Star Wars Walker

Star Wars Walker

 

Natürlich gibt es auch in diesem Park wieder eine der üblichen Paraden Nachmittags, wo man dann alle möglichen und unmöglichen Charakteren begegnen kann.

Der Freefall ower of Terror ist nichts für schwache Nerven

Der Freefall ower of Terror ist nichts für schwache Nerven

 

Nachmittagliche Parade in den MGM Studios mit vielen Filmcharakteren

Nachmittagliche Parade in den MGM Studios mit vielen Filmcharakteren

 

Wenn man das alles heil überstanden hat, muss man sich natürlich noch die Parade und die Backlot Tour ansehen, bei welcher man in einer langen Bimmelbahn durch verschiedene Specialeffekt-Szenarien fährt und mal hinter die Kulissen schauen darf. Das Ganze ist mit der Studio-Tour in den Universal Studios in Los Angeles vergleichbar.

Wem das alles  noch nicht reicht in den Hollywood Studios, für den hat Disney Ende August noch einen drauf gesetzt und die Welt Star Wars: Galaxy’s Edge eröffnet. Alleine der Dark Ride Rise of the Resistance hat es schon in sich. Die Hauptattraktion dürfte aber zweifellos der Flugsimulator „Millennium Falcon: Smugglers Run“ sein, bei dem man im dem kultigen  Weltraumfrachter von Han Solo mitfliegt. So ganz nebenbei kann man sich im Star Wars Land auch noch eigene Laserschwerter zusammensetzen.

2021 soll ein eigenes Star Wars Hotel folgen, was vom Flair her vermutlich alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen dürfte. Wer sich auch nur ein bisschen für die Welt und Filme um Krieg der Sterne begeistern kann, für den dürfte also zukünftig ein Besuch der Hollywood Studios definitiv mit auf der To-Do-Liste stehen.

Abends ist ist den Hollywood Studios auf jeden Fall noch Fantasmic ein Must-See! Dabei handelt es sich um eine Licht/Laser/Wassershow, bei der zwischendurch immer wieder auf riesigen Vorhängen aus Wasserfontänen eine Geschichte weitererzählt wird, die gerade im Hintergrund durch die ganzen Disneycharaktere nachgespielt wird. Irre gemacht und durch die passende hammer Musik sträuben sich einem echt die Nackenhaare – natürlich im positiven Sinn!


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Am 30.Juni 2018 eröffnete ein neuer Teil in den Hollywood Studios, der auf den Namen Toy Story Land hört. 2019 wird schließlich mit Mickey & Minnie’s Runaway Railway ebenfalls eine neue Attraktion für die kleineren Besucher öffnen.

Für wen sind die Hollywood Studios geeignet?

Wer halbwegs etwas mit Filmen anfangen kann wird hier sicherlich jede Menge Spaß haben und vieles wiederkennen. Auch die ganz Kleinen erkennen sicherlich jede Menge Charaktere aus Animationsfilmen wieder.

Einzuplanender Zeitaufwand: Auch hier wieder 1 Tag !!

 

 

Blizzard Beach

Nach so vielen aufregenden Tagen steht dann irgendwann auch einmal ein Erholungstag in einem der Wasserparks auf dem Tagesprogramm. Wir haben uns für Blizzard Beach entschieden, einem Funpark mit Rutschen und Reifen im Wasser, der komplett in einer Winterkulisse aufgebaut wurde. Selbst hier gibt es einige Nervenkitzel-Attraktionen, wie z.B Summit Plummet, bei der man mit bis zu 97km/h – mir kam es fast senkrecht vor – nach unten rutscht.

Dann gibt es zum Beispiel auch noch den Slush Gusher, oder den Downhill Double Dipper. Ich frage mich gerade, wer sich eigentlich immer solche Namen für Rutschen ausdenkt, die Leute müssen verdammt viel vorgeglüht haben um sich solche Wortkreationen ausdenken zu können.

Blizzard Beach Eingang

Blizzard Beach Eingang

 

Fun auf der Rutsche

Fun auf der Rutsche

 

Auf Summit Plummet erreicht man fast 100km/h

Auf Summit Plummet erreicht man fast 100km/h

 

Insgesamt ein recht entspannender Tag, auch wenn das Wetter leider nicht so mitgespielt hatte wie wir uns das für einen „Strandtag“ eigentlich gewünscht hätten. Geeignet ist Blizzard Beach für sämtliche Altersklassen von 0 bis endlos finde ich.

 

 

Typhoon Lagoon

Typhoon Lagoon ist ebenfalls ein typischer US-Wasserfunpark. Bis auf ein paar Ausnahmen: So kann man zum Beispiel in einem separaten Becken mit Haien und Stachelrochen schnorcheln. Und im Hauptschwimmbecken wird alle paar Minuten eine riesige Surfwelle ausgelöst, auf der man gut und gerne sein Brett ausprobieren könnte – sofern man denn eins hat. Von Zeit zu Zeit sieht man aber tatsächlich vereinzelt Leute mit einem Brett im Wasser. Zu bestimmten Zeiten gibt es sogar Competitions und das Becken ist nur für Surfer geöffnet … allerhand so etwas!

Typhoon Lagoon Eingang

Typhoon Lagoon Eingang

 

Typhoon Lagoon Main Pool

Typhoon Lagoon Main Pool

 

Ein weiterer Höhepunkt ist definitiv Slush’n Gusher. Beschrieben wird das ganze als Watercoaster, was durchaus nicht untertrieben ist! Die Bahn rutscht man auf einen Gummireifen runter, wobei man hier nicht nur runter sondern auch HOCH rutscht. Man wird regelrecht nach oben geschossen. Das ganze funktioniert durch Wasserdruck der an bestimmten Stellen auf den Reifen geschossen wird. Das ganze macht wirklich riesig Spaß – ist allerdings nichts für schwache Nerven!

SlushnGusher

SlushnGusher

 

Castaway Creek

Castaway Creek

 

Wem das alles zu aufregend ist der schnappt sich einen der Relax-Gummireifen und lässt sich auf dem Castaway Creek hier oben rechts auf dem Foto treiben. Diese gemütlich vor sich hin treibende Wasserstraße umrundet fast den gesamten Park.

Das sind natürlich nur einige der Sachen die man hier machen kann, langweilig wird einem auf jeden Fall nicht. Egal ob man nun Action oder Erholung sucht – hier findet man beides. Kleiner Tipp: Für den Spind muss ein kleiner Pfand hinterlegt werden. Diesen kann man sich hinterher entweder wieder auszahlen lassen oder dafür einen Souvenir-Cup mitnehmen. Letzterer ist deutlich teurer als es der Pfand wäre und zudem eine schöne Erinnerung an den Park. Typhoon Lagoon würde ich jetzt nicht unbedingt mit einem Säugling besuchen, ansonsten ist der Park aber für alle Altersklassen geeignet und recht Actionlastig finde ich.

 

 

Disney Springs (ehemals Downtown Disney)

Abends kann man dann das Disney-Erlebnis vervollständigen und nach Disney Springs fahren, einem offenen Shoppingkomplex mit vielen Geschäften, Restaurants und dem angrenzenden Pleasure Island, auf dem man bis spät in die Nacht in diversen Clubs abfeiern kann. Neben „PI“ geht es weiter nach Disney’s WestSide, wo es u.a. das Planet Hollywood, eine Cirque de Soleil – Show (La Nouba) und die Disney Quest gibt, in der wir dank Flexticket auch freien Eintritt hatten.

Der reguläre Eintritt dort mag den ein oder anderen zunächst abschrecken, es lohnt sich aber definitiv hier einmal rein zu gehen. WO sonst kann man selber ein Flipper sein oder in Käfig Go-Carts andere Mitstreiter mit Bällen abschießen? Im weitesten Sinne kann man die Quest als interaktiven Themenpark bezeichnen. Update 2017: Nach 19 Jahren wurde La Nouba am 31. Dezember 2017 geschlossen.

Planet Hollywood

Planet Hollywood

 

Downtown Disney Westside

Downtown Disney Westside

 

Das waren soweit die Locations die allesamt zu Disney gehören, weiter geht es mit Universal und Anheuser …

 

 

Universal Orlando Resort

Natürlich gibt es neben den ganzen Disney-Attraktionen aber auch noch andere Orlando Freizeitparks in der Umgebung die man besuchen kann, wie zum Beispiel das Universal Orlando Resort. Ein weiteres großes Themepark-Resort, was Disney zwar von der Größe her keine Konkurrenz machen kann, das aber eigentlich auch gar nicht nötig hat. Universal kann mit ganz anderen Dingen punkten, wie zum Beispiel den ganzen bekannten Filmen, zu denen natürlich auch viele Fahrgeschäfte vorhanden sind.

Das Areal ist untergliedert in die beiden Freizeitparks Universal Studios und Island of Adventure, sowie die Unterhaltungsmeile Universal City Walk. Letzterer verbindet quasi fußläufig die beiden Freizeitparks miteinander. Beide lassen sich vom City Walk problemlos erreichen.

 

 

Universal Studios

Zum Universal Orlando Resort gehört übrigens auch noch das größte arbeitende Filmstudio außerhalb Hollywoods. Bis 2005 wurden hier alle Fernsehshows des Kindersenders Nickelodeon aufgezeichnet. Außerdem werden hier immer noch zahlreiche Werbespots gedreht.

Universal Orlando

Universal Orlando

 

Universal Studios ... Men in black gehört der Vergangenheit an

Universal Studios … Men in black gehört der Vergangenheit an

 

Universal Studios ... Jaws. Ups, er hat mich erwischt

Universal Studios … Jaws. Ups, er hat mich erwischt

 

Men in Black, E.T, Back to the Future, Twister, Terminator2 oder Shrek 4-D sind nur einige davon, um mal ein paar Namen zu nennen. Revenge of the Mummy war leider zu der Zeit noch im Bau als wir dort waren, allerdings sollten wir ein Jahr später in L.A. das Vergnügen haben, diesen Dark-Ride miterleben zu dürfen. Update 2008 Back to Future musste am 30.März 2008 dem Simpsons – Ride weichen.

Die Studios an sich üben schon eine ganz eigene Faszination auf einen aus. Man bekommt viel gezeigt, was man immer schon einmal wissen wollte wenn man sich einen Film ansieht und sich fragt „Wie geht das eigentlich?“ Must-Do ist auf jeden Fall die „Weiße Hai“ – Tour Jaws, bei der man mit einem kleinen Boot auf einem See entlang schippert und erst vom Hai gejagt wird, diesem später dann aber selber versucht zu jagen. Immer wenn man nicht damit rechnet, schnellt neben dem Boot dann eben jenes Ungetüm aus dem Wasser.

Neu seit Juni 2010 ist der Themenbereich The Wizarding World of Harry Potter. Alleine DER rechtfertigt für viele Fans der Bücher und viele sicherlich schon einen Besuch. Auch hier gibt es selbstverständlich eine allabendliche Show. Neu in der Harry Potter Welt seit Juni 2019 ist Hagrid’s Magical Creatures Motorbike Adventure, Universal selbst beschreibt die Achterbahn als weltersten Storytelling Coaster. Mit bis zu 80km/h geht es vorwärst und auch rückwärts durch drn „dunklen Wald“.

Das war schon recht spannend. uUd obwohl man das ja schon eigentlich in unzähligen Berichten gelesen oder auch gesehen hat, erschreckt man sich trotzdem! Hier gibt es eine Karte vom Park und eine Liste sämtlicher Attraktionen. Ich bin etwas zwiegespalten ob ich den Park für Kleinkinder geeignet finde, würde aber glaube ich mit meinem eigenen Nachwuchs erst dort hin gehen wenn er etwas älter ist.

Für wen sind die Universal Studios geeignet?

Wer halbwegs etwas mit Filmen anfangen kann wird hier sicherlich jede Menge Spaß haben und vieles wiederkennen. Auch die ganz Kleinen erkennen sicherlich jede Menge Charaktere aus Animationsfilmen wieder.

Einzuplanender Zeitaufwand: Auch hier wieder 1 Tag !!

Update 2008

Back to Future musste am 30.März 2008 dem Simpsons – Ride weichen.

 

 

Island of Adventure

Wenn einem die Universal Studios alleine nicht reichen, der kann nach „nebenan“ zu einem weiteren, ganz eigenständigem Park gehen. Er gehört zwar auch zu Universal, befindet sich aber auf der anderen Seite des City Walks. Die Rede ist vom Island of Adventure. Der Name ist Programm, nirgendwo wird man glaube ich einen spektakuläreren Park in der Umgebung finden.

Angefangen bei dem irren Hulk Coaster, mit der man blitzschnell nach oben geschossen wird, nur um dann wieder Richtung Wasser nach unten zu rasen, über das – in meinen Augen unübertroffene – Amazing Adventures of Spiderman (für mich die geilste Attraktion der Welt – kann man nicht beschreiben, muss man einfach erleben!) bis hin zur Wildwasserbahn Dudley Do-Right’s Ripsaw Falls, welche dermaßen schnell ist und man SO nass wird, das wir Leute gesehen haben, die sich nach der Fahrt bis auf die Unterwäsche ausgezogen haben um Ihre Kleider zu trocknen. Hier ist einfach alles irre.

Duelling Dragons, mittlerweile eine Foto mit Nostalgiewert.

Duelling Dragons, mittlerweile eine Foto mit Nostalgiewert.

 

Alleine die Gebäude aus Pappmaschee sind teilweise schon der absolute Hammer und bringen eine unglaubliche Atmosphäre in das jeweilige Thema des Parkbereiches. So wurde zum Beispiel im Jurassic Park Bereich eine ganze Filmkulisse nachgebaut und man kann sogar Dino-Eier in die Hand nehmen. Der Fantasy – Bereich „Lost Continent“ übertrifft thematisch dann aber alles. Man kommt sich wirklich vor wie im Film, so genial sind die Bauten gemacht. Die Attraktionen Duelling Dragons und Poseidons Fury tun dann noch das übrige dazu! Selten hat man soviel Aufregung an einem Tag! Wobei das durchweg POSITIV gemeint ist!

Update … Duelling Dragons hatte am 5.September 2017 seinen letzten Fahrtag und wird einer neuen Attraktion weichen müssen.

Hulk im Island of Adventure ist ein sogenannter Launch Coaster

Hulk im Island of Adventure ist ein sogenannter Launch Coaster

 

Ich muss sagen, ich hatte im Vorfeld nicht gedacht das mich ein Park mehr beeindrucken würde als irgendeiner in Disney World. Ich hatte mich getäuscht. Die fehlende Größe wird hier ganz klar durch die Originalität der Attraktionen und viel Liebe zum Detail wieder wett gemacht. Man fühlt sich als wenn man durch einen riesigen Hollywoodfilm laufen würde die ganze Zeit.

Herr der Ringe ??

Herr der Ringe ??

 

Poseidons Fury, was für eine geniale Kulisse

Poseidons Fury, was für eine geniale Kulisse

 

Für wen sind die Universal Studios geeignet?

Kleinkinder bitte zu Hause lassen, diese werden sich – trotz Cartoon-Bereich – glaube ich ziemlich langweilen. Mehr Action als hier geht kaum.

Einzuplanender Zeitaufwand: trotz der geringen Größe beider Parks sollte man ruhig jeweils einen vollen Tag rechnen. Beide Universal Themeparks auf einmal an nur einem einzigen Tag schafft man eh nicht, ohne das es in Stress ausartet.

Update 2017

Duelling Dragons hatte am 5.September 2017 seinen letzten Fahrtag und wird einer neuen Attraktion weichen müssen. Welche das sein wird steht aktuell noch nicht fest

 

 

Universal City Walk

Wenn man genug von den beiden Parks hat kann man sich noch eine ganze zeit lang im Universal City Walk aufhalten, das ist eine Art Paralelle zu Disney Springs. Hier befindet sich unter anderem Margaritaville sowie das weltgrößte Hardrock Cafe. Auch sonst gibt es hier viel zu entdecken, wie zum Beispiel das Nascar Cafe oder NBA City. Einige Nachtclubs, diverse Bars, Restaurants, Shops sowie ein riesiger Kino-Komplex runden das Angebot hier ab. Seit einiger Zeit tritt die Blue Man Group hier auch in einem neu erbauten Theater auf.

Wer nur abends mal den City Walk besichtigen will konnte 2003 ab 18h gratis das angrenzende Universal E.T.-Parkhaus benutzen, mittlerweile kostet es ab 18 Uhr 10 Dollar und vor 18 Uhr stattliche 25 Dollar. Besucht man das Kino zahlt man mit seinem Kinoticket später nur 5 Dollar.

Panorama vom Universal City Walk inklusive Hard Rock Cafe

Panorama vom Universal City Walk inklusive Hard Rock Cafe

 

Auch Universal schläft natürlich nicht, so gibt es immer vermehrt Gerüchte das es in Zukunft ein Super Nintendo Land samt Mario Kart Attraktion geben soll. Zudem werden Neueröffnungen wie Kunf-Fu Panda und Sindbad sicherlich ebenfalls für Gesprächsstoff sorgen.

 

 

Universal Neuigkeiten

Im Juli 2019 kündigte Universal einen dritten Themepark im Universal Resort Orlando an. Er wird den Namen Epic Universe erhalten. Ein kleiner Seitenhieb in Richtung Disney sein, ein Universum ist schließlich immer deutlich größer als eine „World“. Mit einem Budget von 160 Millionen US$ soll es der innovativste Freizeitpark aller Zeiten werden

Auf 303ha werden diverse Themenländer entstehen, welche Attraktionen genau geplant sein steht aber noch in den Sternen. Insider vermuten, dass es ein Nintendo Land geben wird (gibt es in Universal Japan ebenfalls) und zwei Bereich zu Phantastische Tierwesen sowie Drachenzähmen leicht gemacht. Sobald es genaueres dazu gibt werde ich das hier natürlich ergänzen.

Wann genau Eröffnung sein wird weiß man noch nicht genau, spekuliert wird aber auf 2023.

 

 

Sea World Entertainment Group

Auch die Sea World Entertainment Group ist natürlich mit einigen Parks vertreten. In Orlando findet man zum Beispiel Sea World, Aquatica und Discovery Cove. Dazu gesellt sich noch Busch Gardens in Tampa samt angrenzendem Wasserpark. Gegründet hat die Parks übrigens früher die Brauereigruppe Annheuser-Busch, die man ansonsten wohl eher von diversen Biersorten kennt. Budweiser und auch Corona gehen zum Beispiel auf deren Kappe.

 

Sea World

Sea World spaltet die Gemüter ja immer wieder. Ich finde aber, ich sollte den Park trotzdem hier erwähnen in einem Artikel bei dem es um die Freizeitparks in Florida geht. Auf dem Weg nach Sea World sind wir damals noch an Discovery Cove vorbei gekommen, welches wir allerdings nicht besucht haben. Mit Delphinen sind wir schon damals in Xcaret in Mexiko geschwommen, dort kann man das in ihrer natürlichen Umgebung machen. Mit ihnen in einer künstlich angelegten Lagune im Wasser zu sein zählt nicht unbedingt zu dem was wir uns vorstellen. Wer einmal Delphine in freier Natur erlebt hat wird einen Bogen um solche „Attraktionen“ machen.

Wir haben schon SO oft Delphine im Meer gesehen, egal ob es jetzt hier in Florida, der Karibik oder in Australien gewesen ist … NIEMALS werde ich mich mit dem Gedanken anfreunden können das solche Tiere, außer sie sind krank, in einem geschlossenen Bereich leben müssen. Aber das nur am Rande! Der Vollständigkeit halber: Die Eintrittspreise für Discovery Cove bewegen sich um die 229$. Eine Vorabreservierung (möglich via Telefon, Internet, beim Sea World-Besuch oder direkt vor Ort) ist zwingend erforderlich, da die maximale Anzahl Besucher im Park auf 1000 pro Tag beschränkt ist.

Shamu Show in Sea World

Shamu Show in Sea World

 

Trauriger „Höhepunkt“ in Sea World ist natürlich die Shamu Show, in der ein paar doch recht stattliche Exemplare der Gattung Orca eine Show darbieten. Untermalt mit einer passenden Musik wird man in der Soak Zone richtig schön nass gespritzt. Wer lesen kann ist klar im Vorteil und setzt sich nicht wirklich freiwillig dorthin. Wir haben uns deshalb weiter nach oben verkrümelt … und sind trotzdem noch nass geworden. Keine Ahnung wie viel Meter das vom Beckenrand waren, Shamu und Konsorten schien das egal zu sein.

2006 hieß die Show noch „Believe“, seit 2011 läuft sie unter dem Namen One World. Langfristig sollen sämtliche Orca-Shows in den Sea World Parks aber abgeschafft werden um stattdessen das natürliche Verhalten der Tiere besser studieren zu können. Soweit zumindest die Aussage der Verantwortlichen. Man darf nur hoffen das etwas wahres an dieser Meldung ist und diese Studien dann in freier Natur stattfinden oder wenigstens irgendwo in einem ansprechenderen Umfeld als hier in den Becken.

Natürlich gibt es aber auch Fahrgeschäfte in Sea World, unter anderem die beiden Coaster Kraken und Wild Arctic sowie die Wasserbahn Journey to Atlantis, auf der mal wieder duschen angesagt ist weil man so schön nass wird. Seit 2016 gibt es noch den Hypercoaster Mako. Mit 61m Höhe, 118km/h Speed und 1451m Schienenlänge ist es aktuell der höchste, schnellste und längste Coaster hier in Orlando. Nichtsdestotrotz steht das Fahrvergnügen hier im Park eher an zweiter Stelle, das Hauptaugenmerk liegt schon irgendwie bei den Tieren. Das ganze jetzt als Zoo abstempeln kann man allerdings auch nicht.

Manta, hier liegt man quasi unter der Gondel

Manta, hier liegt man quasi unter der Gondel

 

Beachtlich ist auch der Antarctica – Empire of the Penguin Ride. Hier wurde eine komplette Eiswelt erschaffen durch welche man fährt und auch außerhalb der Attraktion mutet es fast so an als wäre man gerade am Nordpol unterwegs.

Für wen ist Sea World geeignet?

Der Park eignet sich durch die große Anzahl an Tieren auch prima für eine Besuch mit Kleinkind, zusätzlich gibt es noch einige Spielzonen. Ob man es mit seinem Gewissen vereinbaren kann das man mit jeder Eintrittskarte Hier den Verkauf und das abschlachten von Delphinen auf der Welt unterstützt muss letztlich jeder selber wissen. Ich war ja selber auch schon 2x hier im Park, mir war diese Tatsache damals allerdings noch nicht bewusst.

Einzuplanender Zeitaufwand: Die Gesamtfläche des Parks ist recht überschaubar im Vergleich zu den anderen, riesigen Arealen der Konkurrenz. Ich würde daher meinen das ein halber Tag ausreichend ist, möchte man sich die Shows ansehen aber besser aber etwas mehr.

Update 2010

Am 25.Februar 2010 war SeaWorld Orlando durch einen Zwischenfall weltweit in den Medien. Der größte hier lebende Orca, er hört auf den Namen Tilikum was in der Sprache der frühen Eingeborenen soviel wie „Freund“ heißt, hat bei einem Zwischenfall seine Trainerin Dawn Brancheau unter Wasser gezogen und getötet. So wird ein Traumberuf zum Albtraumberuf und der umgangssprachlich so oft genannte Ausdruck Killerwal erhält eine vollkommen neue Bedeutung. Wer sich in Gefahr begibt kommt halt manchmal in Ihr um.

Ein Unglück, was unter Umständen vorhersehbar gewesen ist. Denn auch 1991 und 1999 hat Tilikum bereits getötet, beide Mal sind die „Opfer“ aus Dummheit oder durch Zufall aus Versehen ins Wasser gefallen und sind – vermutlich – dem natürlichen Beutetrieb der Orcas zum Opfer gefallen. Aber das nur am Rande.

 

 

Aquatica

Direkt gegenüber von Sea World am International Drive befindet sich der Aquatica, ein riesiger Fun-Wasserpark für Groß und Klein. Apropos „klein“, der Kinderbereich besteht hier aus einer überdimensionalen Kletterburg wie man sie in ähnlicher Form auch aus Deutschland kennt, nur das hier halt überall Wasser rum spritzt !! Schon recht genial gemacht, Daumen hoch dafür.

Jede menge Spaß haben die Kids in dieser Spielewelt in Aquatica

Jede menge Spaß haben die Kids in dieser Spielewelt in Aquatica

 

Alle möglichen und unmöglichen Rutschen gibt es hier, mit und ohne Gummireifen, schnell und langsam, steil und flach, hoch und weniger hoch … am besten gefällt mir persönlich das Ding mit dem Twister, wo man erst auf einem Reifen zu zweit durch eine dunkle Röhre rutscht und danach quasi in einem Strudel aufgefangen wird, bevor man die letzten Meter noch einmal nach unten saust.

Aber nicht nur die Rutschen sind allesamt ganz nett, selbst der Lazy River, wo man gemütlich in Gummireifen vor sich hin treibt, ist echt nett gemacht weil man unterwegs an Fischen und Delphinen vorbei kommt.

Und auch der Papa hat mit Sohnemann jede Menge Freude

Und auch der Papa hat mit Sohnemann jede Menge Freude

 

Frei aus dem Bauch heraus würde ich sagen das man mit einem 2-6 jährigen Kind im Gepäck hier nirgends besser aufgehoben ist als in Aquatica. Die Mischung ist hier einfach richtig gut, egal für welche Altersklasse – es ist für jeden etwas dabei!

Und wer so gar keine Lust auf Rutschen hat, der kann immer noch Delphine füttern. Zwar sind es hier „nur“ Commerson Delphine und somit etwas kleiner als DIE die man normalerweise kennt, sie wurden aber nicht ohne Grund gewählt. Zum einen sind sie durch Ihre geringere Größe natürlich Beckenkompatibler, zum anderen sollen sie durch ihre schwarz-weiße Färbung ein wenig an Shamu aus Sea World erinnern. Das ändert natürlich nichts an der Tatsache das es Delphine sind und hier in einem Becken eigentlich rein gar nichts verloren haben!

Auch ein paar Commerson Delphine finden man in Aquatica

Auch ein paar Commerson Delphine finden man in Aquatica

 

Aquatica gehört – genau wie Sea World und auch Discovery Cove – zu den Annheuser-Busch Adventure Parks.

Update 10/2017 … 2018 wurde eine neue Wasserrutsche eröffnet, die den Namen Ray Rush trägt. Sie hat die alte HooHoo Run – Rutsche ersetzt. Hier kannst Du mitfahren..

 

 

Busch Gardens

Ein weiterer Park ist Busch Gardens. Der Park befindet sich in Tampa Bay und bietet eine weitere Alternative zu Disney oder Universal. Mit einem Shuttle-Bähnchen wird man vom Parkplatz zum Haupteingang gefahren, hier kann man sich entweder am Self-Service Automaten selber ein Ticket ziehen, oder man geht halt ganz normal an eines der Kassenhäuschen.

Vorteil bei der letzteren Variante: Man legt die AAA-Karte vor wenn man ein besitzt und bekommt pro Person 5$ Rabatt. Wenn man dann noch mit Kreditkarte bezahlt spart man nochmal ein wenig, für zwei Personen haben wir seinerzeit 128$ bezahlt (das waren in EUR umgerechnet 87€ … also knapp 44€ pro Person). Die Eintrittskarten sind für zwei aufeinander folgende Tage gültig und konnten beim verlassen des Parks kostenlos auf ein Annual Pass geupgraded werden der das ganze Jahr gültig ist. Für den normalo 08/15-Urlauber wohl eher unnötig.

Das Tor nach Busch Gardens, hier kommt man zwangsweise mit dem Auto an

Das Tor nach Busch Gardens, hier kommt man zwangsweise mit dem Auto an

 

Der Park ist im Prinzip eine Mischung aus riesigem Zoo und Themenpark, eigentlich ganz ähnlich Disney’s Animal Kingdom. Nur das hier die Attraktionen weitaus spektakulärer sind und der Park quasi für alle Altersklassen von 3 bis 83 Jahre irgendetwas parat hält. Die Kleinen erfreuen sich an über 2600 Tieren aller möglichen und unmöglichen Arten, angefangen von Gorillas und Löwen bis hin zu Kängurus, während die Erwachsenen ausloten können bei welchem der Coaster sie wohl am wenigsten den inneren Schweinehund überwinden müssen.

Ein eigener Teil von Busch Gardens ist Bird Gardens, eine große Freiflughalle mit allen möglichen gefiederten Genossen. Hier findet man unter anderem auch den rosa Löffler, den man in freier Natur in Florida manchmal auch noch zu sehen bekommt. Ein riesiger Bereich des Parks nimmt auch die Serengeti Plain ein. Hier kann man unter anderem an der Rhino Ralley teilnehmen. Hierbei fährt man als Passagier in einem großen Jeep eine schlammige Strecke mitten durch verschiedene Tiergruppen durch.

Es gibt die Big Five zu bestaunen und viele andere in Afrika beheimatete Tierarten, die wir so eigentlich auch noch nie „in echt“ gesehen haben. Die Fahrt ist ganz ähnlich der Kilimanjaro Safari in Animal Kingdom. Der Fahrer ist ein echter Showman und gibt sein bestes um den Passagieren den Eindruck einer echten Safari zu vermitteln. Ist auch alles gut gemacht, besonders der Punkt an den man auf eine klapprige Brücke fährt und diese dann zusammenbricht. Der Jeep landet in einem Fluss voller Stromschnellen und wird natürlich prompt abgetrieben. Ein echter Überraschungsmoment.

Auf der Rhino Ralley gibt es jede Menge Action und Tiere zu sehen

Auf der Rhino Ralley gibt es jede Menge Action und Tiere zu sehen

 

Auch die für Florida eher untypischen Flamingos bekommt man in Busch Gardens zu Gesicht

Auch die für Florida eher untypischen Flamingos bekommt man in Busch Gardens zu Gesicht

 

Busch Gardens ist allerdings hauptsächlich bekannt für seine spektakulären Achterbahnen, die bekannteste von ihnen ist wohl der Dive Coaster SheiKra. Im Jahr 2007 wurden die Wagons der Bahn so umgebaut das sie nun „floorless“ sind. Das heißt, zwischen den einzelnen Wagenreihen befindet sich kein Unterboden mehr. Geht’s NOCH gemeiner? Acht Personen sitzen hier nebeneinander auf einer Art Bank, wie die normalen Sitze sieht das zumindest nicht aus. Hauptthrill der Bahn: Man fällt aus 61m Höhe senkrecht im 90° Winkel nach unten.

Der Drop bei SheiKra

Der Drop bei SheiKra

 

Freud und Leid sitzen dicht beisammen

Freud und Leid sitzen dicht beisammen

 

Insgesamt gibt es fünf Achterbahnen hier (die „wilde Maus“ mal nicht mit eingeschlossen) und alle haben Ihren eigenen Reiz. Cheetah Hunt ist zum Beispiel fast flüsterleise während der Fahrt, man nimmt die Achterbahn kaum wahr sondern hört nur die Fahrgäste kreischen … ein merkwürdiges Gefühl, da sie auch einen extremen Speed drauf hat mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 97km/h. Die Strecke ist dabei dem Jadgverhalten eines Geparden nachempfunden.

Cobra’s Curse ist eine Art Familien-Spin-Coaster, bei dem sich die Wagons um die eigene Achse drehen. Bei Montu wirken bis zu 3.85G auf den Körper während der Fahrt. GWAZI schaut im ersten Moment harmlos aus, schließlich ist es „nur“ eine Holzachterbahn. Es ist allerdings eine der schnellsten der Welt. Auch für Mutige: Falcon’s Fury, ein Freefall Tower wo man allerdings nicht nur simpel drin sitzt und nach vorne guckt – das wäre ja zu langweilig. Die kompletten Sitze kippen nach vorne, so dass man immer schön nach unten blicken muss. Öhm, ja …

Cheetah Hunt ist ein Silent Coaster, man hört ihn fast gar nicht

Cheetah Hunt ist ein Silent Coaster, man hört ihn fast gar nicht

 

Auch wenn die Bahn an einem vorbeifährt hört man so gut wie keine Geräusche

Auch wenn die Bahn an einem vorbeifährt hört man so gut wie keine Geräusche

 

Tidal Wave und Stanley Falls, die zwei Hauptwasserbahnen, befinden sich beide in Stanleyville … einem der sechs „Länder“ in Busch Gardens. Diese Aufteilung kennen wir ja schon von Orlando, dort ist das ja auch so üblich die Parks in einzelne Länder bzw. Bereiche zu unterteilen. In diesem Fall findet man hier Ägypten, Nairobi, Marokko, Timbuktu, Kongo und Stanleyville. Africa welcomes you!

Seit April 2008 gibt es auch eine völlig neue Attraktion hier im Park: Jungala! Wenn man der Werbung im Park glauben schenken darf handelt es sich dabei um eine Art begehbaren Urwald, in dem man bis in die Baumwipfel klettern kann und durch den man sogar in einer Art Gleiter hängend fliegen kann. Wem das alles zu aufregend ist der geht einfach in eine der Shows, auch davon gibt es hier natürlich einige. KaTonga, die seinerzeit beste Show – eine Art Jungle-Musical – wurde leider im September 2010 eingestellt.

 

Infos und persönliche Einschätzung

Wie viel Zeit sollte man einplanen? Ein ganzer Tag geht definitiv hier drauf, es gibt einfach zu viel zu sehen und zu „bestaunen“, auch wenn sich das vielleicht blöd anhört. Um den Tag bereits im Vorfeld optimal zu planen gibt es hier auf der Busch Gardens – Homepage einen Plan mit den Anfangszeiten der ganzen Shows. Und selbst wer kein potentieller Coaster-Fan ist kommt auf seine Kosten, alleine das zusehen macht schon Spaß.

Für Interessierte gibt es Busch Gardens/SeaWorld – Kombitickets, bei welchen man ein paar Dollar spart im Vergleich zum Einzelpreis. Am Park angrenzend gibt es auch noch Floridas größten Wasserpark, diesen haben wir aber nicht besucht bisher und können deshalb nichts dazu sagen – außer das er vorhanden ist und auf den Namen Adventure Island hört.

 

 

FastPass, Express Lane und Quick Lane

Kleiner Tipp am Rande, der für alle Disney, Universal und Sea World Entertainment Group Parks gilt: Um lange Wartezeiten VOR den Attraktionen zu vermeiden hat man sich das FastPass – System ausgedacht. So heißt es zumindest bei Disney. Bei Universal heißt es Express Pass und bei Anheuser Quick Lane. Der Sinn dahinter ist aber immer identisch. Man kann sich an mehreren Stellen im Park an dort jeweils aufgestellten Automaten ein „Ticket“ zu seiner Wunschattraktion ziehen, auf dem ein gewisses Zeitfenster angegeben ist … beispielsweise 14 Uhr bis 14.20 Uhr.

Kommt man dann mit dem Ticket in eben diesem Zeitraum zur Attraktion, so umgeht man die normale Warteschlange und muss lediglich wenige Minuten zusammen mit DEN Besuchern anstehen die ebenfalls in diesem Zeitfenster eintrudeln. In aller Regel kann man aber sofort bis vorne hin durch gehen. Die Warteschlange ist meist nur sehr kurz und so kommt man fast ohne anzustehen zu seinem Ride. Einen guten Link mit einer Übersicht zu den Attraktionen bei denen der FastPass gilt findet man hier !

Update: Seit März 2014 ist bei Disney die Anzahl der Fastpässe auf drei pro Tag limitiert.

 

 

Tickets

Irgendwann taucht vor dem Besuch eines oder mehrerer Florida Theme Parks ja auch die Frage auf, wann und wo man die Tickets kaufen sollte. Kauft man diese erst vor Ort oder doch lieber bereits von zu Hause aus? Ich persönlich tendiere immer dazu, dies bereits im Vorfeld von zu Hause aus via Internet zu erledigen. Das hat eigentlich nur Vorteile.

  • Man erhält nicht großen Schock an der Kasse, sondern wird sich bereits vorher darüber klar, wie teuer der Eintritt wird
  • Man kann in aller Ruhe nach Discounts oder anderen Ermäßigungen gucken
  • Man umgeht die Warteschlangen im Kassenbereich an den jeweiligen Eingängen der Parks

Auf undercovertourist.com kann man Tickets auch online von Deutschland aus ordern, genauso wie auf greatorlandodiscounts.com. Mit etwas Glück erwischt man Vergünstigungen oder Sondertarife für den geplanten Reisezeitraum, die man vor Ort in aller Regel nicht unbedingt erhält. Dort zählt dafür wiederum der AAA-Rabatt, den man eigentlich – außer bei Disney – bei jedem Themepark an der Kasse erhält. Man muss halt abwägen, was im Endeffekt günstiger wäre … auch wenn sich das natürlich nicht immer im Vorfeld so ohne weiteres ausrechnen lässt. Bei manchen Anbietern werden auch die original Tickets mit der Post direkt zu Dir nach Hause geliefert.

Neuerdings gibt es übrigens auch für Deutsche Orlando-Besucher die Möglichkeit eine kostenlose Orlando Magicard® zu erwerben. Früher war das nur US-Citizens vergönnt. Die Karte gilt für die beliebten Freizeitattraktionen ebenso wie für Verkehrsmittel, Gastronomie und Einkäufe.

Weitere Möglichkeiten zum sparen bei den Ticketpreisen im Rahmen von Sonderaktionen oder ähnlichem findest du zudem noch auf folgenden Seiten. Ich würde dort in jedem Fall vor der Reise mal einen Blick drauf werfen.

Sparen kann man im übrigen auch jede Menge bei den Kosten für den Parkplatz, sofern man mit dem Mietwagen unterwegs sein sollte und beabsichtigt jedes Mal mit dem Auto bis zum jeweiligen Park zu fahren. Macht man das an fünf Tagen ist man schnell 100$ weiter, die Parkgebühren pro Park betragen nämlich zur Zeit (Stand 12/2019) mal eben 25$/Tag.

Die kostengünstige Alternative lautet Shuttle-Bus. Die Shuttles fahren in der Regel alle paar Minuten und halten unter anderem an jedem Disney Hotel oder auch am großen Busparkplatz bei Disney Springs. Dort haben wir bisher das Fahrzeug immer kostenlos abgestellt und sind dann mit dem Shuttle zum jeweiligen Park gefahren. Zu beachten ist hier lediglich die mitunter längere Fahrtzeit. Je nachdem wo man hin möchte, ist man gut und gerne mal 45 Minuten unterwegs. Wer also zur Öffnung des Parks direkt am Eingang sein möchte, muss frühzeitig los fahren.

Früher war alles deutlich besser was die Tickets angeht. Bei unserem allerersten Besuch damals haben wir uns beispielsweise für 280 EUR/Person via Reisebüro einen Fun in the Sun – Pass besorgen lassen. Mit diesem hatte man 30 Tage lang freien und unbegrenzten Zutritt zu allen möglichen Themeparks und anderen Attraktionen in Florida. Soll heißen: Magic Kingdom, Animal Kingdom, Epcot, die MGM-Studios, die beiden Wasserparks Blizzard Beach und Typhoon Lagoon sowie ein paar Sachen in Disney Springs (damals war der Name noch Downtown Disney) bzw. Pleasure Island, wie z.B Disney Quest, eine Art „interaktiver Themepark“ waren allesamt im Preis inklusive.

Dazu kamen noch das Kennedy Space Center sowie die Universal und Annheuser Parks. Ein breit gefächertes Angebot also, was wirklich einmalig in dieser Form war. Cypress Gardens, Legoland und Gatorland haben wir nicht einmal mehr besucht damals, obwohl auch diese drei Parks im Pass mit inkludiert gewesen wären.

Nun, diesen Pass gibt es leider heutzutage nicht mehr. Kein Wunder, bei dem verhältnismäßig lächerlich günstigen Preis seinerzeit. Hält man sich vor Augen, dass der Eintritt in einen einzelnen Park heutzutage bereits um die 100 EUR und mehr beträgt, ist das ein wirklicher Megaschnapper gewesen.

 

 

Kennedy Space Center

Weiter geht es, knapp 80 km von Orlando entfernt und eine gute Autostunde den Highway entlang. Das Kennedy Space Center in Cape Canaveral ist zwar kein Orlando Freizeitpark im ursprünglichen Sinne, darf hier aber trotzdem nicht fehlen in diesem Zusammenhang.

Raketen gucken ist dort angesagt. 1969 startete von hier aus Neil Armstrong mit seiner Crew Richtung Mond. Kurz nach dem Betreten des „Parks“ befindet man sich im Visitor Complex. Von hier aus gelangt man unmittelbar in den Rocket Garden, in dem sich diversen Trägerraketen und der Explorer, ein 1:1 Original Nachbau des Space Shuttles, befinden. Dieses Modell hier war allerdings noch nie im All, man kann es aber trotzdem – oder gerade deswegen – auch begehen und mal von innen besichtigen. Schon recht merkwürdig so etwas mal zu sehen!

Ein Stück weiter befindet sich das Astronaut Memorial. Dabei handelt es sich um einen schwarzer Granitstein mit den eingravierten Namen aller Astronauten die beim Einsatz Ihr Leben gelassen haben. Der Stein besteht teilweise aus Reflektoren, welche das Licht der Sonne auf die Namen reflektieren sollen. Ein Computer richtet das Monument ständig in Richtung Sonne aus, so dass die Strahlen darauf fallen.

Im Gesamten besteht das riesige Gelände – es ist 55km lang und 10km breit – aus vier Bereichen: der KSC Industrial Area, dem Launch Complex 39 mit seinen beiden Startrampen LC-39A und LC-39B sowie der Shuttle Landing Facility und dem Besucherzentrum für Touristen. Dort steht seit 2013 auch die Raumfähre Atlantis als Museumsstück.

Die Abschussrampe auf dem Gelände des KSC

Die Abschussrampe auf dem Gelände des KSC

 

In das Space Shuttle Explorer kann man sogar reingehen

In das Space Shuttle Explorer kann man sogar reingehen

 

Nachdem man sich hier ausgiebig umgesehen hat, kann man sich noch einen IMAX-Film ansehen, oder aber direkt die Bustour zur Launch-Station LC-39 machen. Auf dem Weg dorthin fährt man auch an dem riesigen quaderförmigen Gebäude vorbei, dem Vehicle Assembly Building. Hier werden die Shuttles für Ihre Flüge ins All vorbereitet. Obwohl das Gebäude zu den größten der Welt zählt kommt es einem gar nicht so vor wenn man kurz davor steht bzw. vorbei fährt. Aussteigen darf man hier natürlich nicht! Es herrscht Sicherheitsstufe 1 !!

Das markante Vehicle Assembly Building

Das markante Vehicle Assembly Building

 

Hier mal einige Fakten zum Gebäude: Gebaut und fertiggestellt wurde es 1965. Es ist 160,3m hoch, 218,2 Meter lang und 157,9 Meter breit. Mit einem Rauminhalt von 3.664.883 Kubikmetern zählt es (immer noch) zu den größten Hallenbauten der Welt. Außerdem besitzt es mit 139 Metern die höchsten Tore der Welt. Diese benötigen 45 Minuten um sich vollständig zu öffnen. Aufgrund seiner quaderartigen Bauweise kann das Gebäude Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 km/h widerstehen.

Durch die Höhe des Gebäudes konnten sich in der Anfangszeit Wolken unter der Decke bilden, die zu Niederschlägen führten (KEIN Scherz!) … um dem entgegenzuwirken wurden in das Dach Hochleistungs-Ventilatoren eingebaut. Zutritt hier hat man übrigens nur als hoch autorisierter NASA-Mitarbeiter oder US-Regierungsvertreter. Auf dem Rückweg kommt man dann am Apollo / Saturn V Center vorbei, in dem sich die 111m lange Saturn-V-Rakete befindet.

Triebwerke, da staunt man(n) nicht schlecht

Triebwerke, da staunt man(n) nicht schlecht

 

Der Rocket Garden im Kennedy Space Center

Der Rocket Garden im Kennedy Space Center

Hier im Apollo-Center gibt es natürlich auch einen Souvenirladen, in dem man eine Menge an mehr oder weniger sinnvollem Zeugs kaufen kann. Das obligatorische T-Shirt, diesmal aus dem Space Shop, durfte für unsere Sammlung natürlich nicht fehlen! Wer Lust hat kann beim Lunch with an Astronaut mit selbigen zu Abend essen. Vorabreservierung erforderlich.

Wer nach dem Kennedy Space Center noch etwas in der Nähe unternehmen möchte, dem sei ein Besuch des Ron Jon Headquarter Shops in Cocoa Beach ans Herz gelegt. Hier gibt es Strand – und Surfklamotten ohne Ende und eigentlich gibt es auch immer seeeehr gute Angebote dort.

Für wen ist das KSC geeignet?

Wer sich auch nur ansatzweise für Technik interessiert, für den sollte das KSC ein Pflichtbesuch sein, unabhängig von der Altersklasse.

 

 

Outlet Malls

Apropos shoppen. Allgemein kann man hier in Florida und gerade auch in Orlando ja shoppen bis zum umfallen. Es gibt ohne Ende Outlet Malls, wie z.B die Premium Outlets, die Pr1me Outlets oder die Lake Buena Vista Factory Stores, in denen man Ware teilweise zu Spottpreisen bekommt.

Was man generell gut hier drüben kaufen und auch ruhig empfehlen kann: Turnschuhe (Nike, Adidas und Puma-Outlets gibt’s es genügend), Fossiluhren – und Schmuck, Kosmetik und alles was unter den Überbegriff „Surfklamotten“ fällt. In der Regel kann man damit nichts verkehrt machen und man spart schon einiges im Vergleich zu Deutschland. Auch Outletshops vom Disney Store gibt es einige, hier erhält man die selben Sachen wir im normalen Store … nur eben deutlich günstiger.

Hier mal ein Bild mit (inzwischen) fast historischem Charakter, die Festival Bay Mall existiert nämlich nicht mehr. Nach der ersten Schließung wurde das ganze vorübergehend zwar in Artegon Marketplace umbenannt und wieder eröffnet, trotzdem hat sich der Shopping-Komplex leider niemals gegen Pr1m & Co.behaupten können. Heute sind dort nur noch der Bass Pro Shop und der Cinemark Kinokomplex beheimatet.

Festival Bay Outlet Mall ... mit dem Ron Jon - Shop

Festival Bay Outlet Mall … mit dem Ron Jon – Shop

 

Nach nunmehr 5 Orlando-Besuchen fehlt trotzdem immer noch einiges auf der Liste und wir haben bei weitem nicht alle Attraktionen hier besucht. So waren wir zum Beispiel noch gar nicht im Universal Volcano Bay Wasserpark (auf dem ehemaligen Gelände von Wet n Wild).

Ferner hat Universal die neuen Achterbahn Hollywood Rip, Ride, Rockit gebaut, welche eine Revolution der Sinne sein soll was Achterbahnen angeht. Die Fahrgäste werden während der Fahrt gefilmt und können am Ende ein Musikvideo kaufen in welchem Sie selber die Hauptrolle spielen.

Voraussichtlich 2021 kommt schließlich nun eine neue Monster-Attraktion nach Orlando, der SkyPlex Complex samt Skyscraper Megacoaster … bescheiden angekündigt mit „World’s tallest Roaller Coaster!“ Es wird also hier nie langweilig … There’s so much more to see !!

 

 

Fazit

Nach einigen Aufenthalten hier in Orlando würde ich meinen die Stadt ist ein guter Einstieg, wenn man noch nie drüben gewesen ist und mal ein wenig USA-Luft schnuppern möchte. Da hier alles auf Tourismus eingestellt ist kommt man ganz gut zu recht und hat keine größeren Probleme, wenn man sich nicht allzu ungeschickt anstellt. Auch Autofahren ist relativ problemlos hier. Aber das ist es ja in Amerika sowieso.

Generell können wir jedem nur empfehlen, wenigstens einmal im Leben solch einen Urlaub bei den Freiteitparks in Orlando zu machen. Ganz gleich, ob nun für zwei Tage oder zwei Wochen am Stück – vorausgesetzt, man muss nicht aufs Geld achten. Es ist zwar nicht ganz günstig (die Preise für die Parks sind ja mittlerweile doch recht heftig), aber man gönnt sich ja sonst nichts. Und wer will sich nicht mal wieder vorkommen wie ein kleines Kind !?

Das A und O eines jeden Aufenthaltes hier ist meiner Meinung jedenfalls die Planung im Vorfeld. Jeder Park lässt sich halbwegs logisch zeitlich planen wenn man die Zeiten der Shows kennt und sich mit den Hauptattraktionen ein wenig auseinandersetzt. Dort steht man natürlich immer am längsten in der Warteschlange, daher sollten diese Fahrgeschäfte dann im Idealfall mit FastPass genutzt werden.

Wer die Karten und Lagepläne der einzelnen Orlando Freizeitparks ein wenig studiert und weiß, wo sich welche Attraktion befindet kann zudem viel Zeit sparen und wahlloses herumlaufen weitestgehend vermeiden. Das Zauberwort heißt auch hier wie so oft: Antizyklisch bewegen! Das heißt, zum Beispiel Essen gehen wenn es nicht alle anderen machen. Die meisten Leute gehen in der Tat zwischen 11 und 13 Uhr in die Restaurants. Einfach später gehen und in dieser Zeit die Fahrgeschäfte nutzen.

Was übrigens interessant ist: Mögen die Orlando Freizeitparks auch noch so teuer sein, der Hotelpreisindex von hotels.com zeichnet Orlando als preiswerteste Destination weltweit aus. Online Hotels günstig buchen geht in Orlando also in aller Regel relativ problemlos. Der Sinn dahinter ist natürlich der selbe wie in Las Vegas – wer billig wohnt hat mehr Geld um es woanders auszugeben. Und wenn man das nicht in den Theme Parks macht, dann mit Sicherheit in einem der zahlreichen Outlets. Die preiswerteste Destination ist Orlando also nur durch die rosarote Brille betrachtet.

Sämtliche Urlaube die wir in Florida gemacht haben waren unterm Strich hinterher mit die teuersten, wenn Orlando Teil der Reise gewesen ist. Dessen sollte man sich also durchaus bewusst werden im Vorfeld. Aber wie heißt es noch so schön: Letzten Endes ist es ’nur‘ Geld. Geld kommt und geht, Erinnerungen bleiben ewig. Also … nix wie hin :-)

 

Florida ist Dir zu weit weg? Wie wäre es dann mit einem Besuch im Toverland Freizeitpark in Holland? Der Park bietet tolle Fahrgeschäfte für jede Altersklasse!

 

Eine Bitte an Dich

Falls Du selber vor kurzem in den Orlando Freizeitparks gewesen bist und bestimmte Informationenn hier auf der Seite veraltet und nicht mehr aktuell sein sollten, dann wäre es super, wenn Du mir kurz darüber Bescheid gibst. Da ich natürlich nicht jedes Jahr persönlich vor Ort sein kann, ist es mir auf diesem Wege möglich, die Informationen auch so gut es geht aktuell zu halten.

 

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