Die Universal Studios Los Angeles stehen heute auf dem Plan. So wahnsinnig viele Freizeitparks gibt es hier an der Westküste der USA ja gar nicht und wenn man zufällig schon einmal in der Nähe ist, dann kann man den Park ja mal mitnehmen.

Vom regulären Eintritt gibt es am Eingang dank AAA-Ausweis noch einen kleinen Rabatt in Höhe von 10%. Ob das immer klappt, kann ich allerdings nicht mit Bestimmtheit sagen. Die Universal Studios kennen wir ja bereits aus Orlando, dort werden allerdings keine aktuellen Filme mehr gedreht. Hier in Kalifornien hingegen schon.

Welche das gerade sind, das kann man immer tagesaktuell auf einer Kreidetafel nahe dem Eingangsbereich nachlesen.

 

 

Universal Studios Los Angeles

Anders als in Orlando ist es hier in den Universal Studios Los Angeles also nicht ganz ausgeschlossen, dass einem von Zeit zu Zeit auch einmal ein bekanntes Gesicht aus dem Kino hier über dem Weg läuft.

Wir hatten leider nicht das Glück, obwohl zu der Zeit damals 6 Blockbuster hier gedreht worden sind. Die besten Chancen dafür hat man vermutlich auf der Studio-Tour, wo man durch viele der Hallen gefahren wird, in denen mit Glück auch gerade Drehtag ist.

Eingangsbereich der Universal Studios Los Angeles

Eingangsbereich der Universal Studios Los Angeles

 

Der weiße Hai

Der weiße Hai

 

In den Universal Studios Los Angeles gibt es natürlich jede Menge Attraktionen und Sehenswürdigkeiten aus diversen Filmen für Groß und Klein. Eigentlich ist für jeden etwas dabei.

Neueste Attraktion war zu unserer Zeit damals Revenge of the Mummy, eine Indoor-Achterbahn die es wirklich in sich hat. Das Ganze ist schnell, ziemlich düster und wird durch zusätzliche Film-Effekte wirklich großartig umgesetzt. Seit 2016 gibt es im oberen Bereich natürlich noch die Wizarding World of Harry Potter. Unbedingt empfehlenswert.


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Weitere Highlights: Der Flight of the Hippogriff-Coaster, The Forbidden Journey (Harry Potter), der The Simpsons Ride und Despicable Me Minion Mayhem. Letzteres sind zwei Simulatoren, die aber durchaus ganz cool sind.

Was man sich – wie oben kurz angedeutet – auf gar keinen Fall entgehen lassen sollte ist die knapp 45-Minütige Studio Tour. Mit einer Art Bimmelbähnchen wird man durch die Filmhallen und durch verschiedene Original-Filmkulissen gefahren. Meistens sind es Schauplätze auf Filmen oder Serien die wirklich jeder kennt.

So ist z.B. der Platz mit der Kirchturmuhr aus Zurück in die Zukunft ebenso dabei wie ein Szenario vom Grinch, vom weißen Hai oder aus Psycho. Mittendrin statt nur dabei beschreibt es wohl am ehesten, man kommt sich hier in der Tat so vor, als wäre man gerade in einer berühmten Hollywood-Kulisse Teil des Films.

Die Waterworld Stunt Show in den Universal Studios Los Angeles

Die Waterworld Stunt Show in den Universal Studios Los Angeles

 

Lohnenswert sind hier in den Universal Studios Hollywood vor allen Dingen die Shows. So hat mir die Waterworld Stunt Show zum Beispiel extrem gut gefallen. Unfassbar, was auf der Bühne alles passiert, explodiert und in Flammen aufgeht.

Ganz interessant ist auch ein riesiges Wasserbecken vor einer gigantischen Bluescreen Leinwand. Hier wurden schon etliche Filmszenen gedreht die auf dem Meer spielen. In dem Becken kann künstlich jeder Wellengang simuliert werden und auf dem Bluescreen kann dann nachträglich später jeder beliebige Hintergrund eingefügt werden.

Diese extrem interessante Tour gibt es auch nur hier in den Universal Studios Los Angeles, in Orlando sucht man danach vergebens.

Terminator ... ich komme wieder!

Terminator … ich komme wieder!

 

Apollo 13

Apollo 13

 

Verglichen mit den Studios in Orlando haben uns die Universal Studios hier in Hollywood aber nicht ganz so gut gefallen. Es gibt deutlich weniger Thrillrides, trotzdem muss man irgendwie viel mehr laufen. Vieles wirkt altbacken und könnte mal modernisiert werden. Aber so etwas ist natürlich immer auch eine persönliche Geschmacksfrage.

Anschließend waren wir noch kurz auf dem City Walk und haben danach was im Hard Rock Café gegessen. Irgendein Steak mit irgendwelchen Nudeln – schmeckt immer, selbst in den USA.

 

Hard Rock Cafe Hollywood

Hard Rock Cafe Hollywood

 

 

Wissenswertes vor Deinem Besuch

Parkgebühr: Wenn Du mit dem Auto anreisen solltest plane auf jeden Fall die Parkgebühren mit ein. Aktuell werden saftige 50US$/Auto fällig, sofern man direkt bei den Studios parken möchte. Wer etwas weiter weg auf dem riesigen Parkgelände seinen Wagen abstellen möchte, der spart sich 50% und zahlt „nur noch“ 25 US$ Parkgebühr.

Eintrittspreise: Der Eintritt ist aktuell mit 129 US$/Person (Stand 07/2019) ziemlich happig finde ich. Möchte man den Express-Pass, um die Warteschlangen zu umgehen, werden dafür zusätzliche 100 US$ fällig. Man kann es auch echt übertreiben finde ich.

Verpflegung im Park: Ein weiterer Kostenfaktor, der den Tag unerwartet teuer werden lassen kann. Unter 10US$ bekommt man hier fast gar nichts. Selbst kleine Snacks sind exorbitant teuer.

 

 

Fazit Universal Studios Los Angeles

Wer die Themeparks aus Orlando bereits kennt bzw. die Universal Studios dort ebenfalls schon besucht hat, der braucht in meinen Augen die Universal Studios Los Angeles nicht zwingend auch noch einmal zu besuchen.

Das ganze Areal ist im gesamten deutlich kleiner und wirkt rein subjektiv betrachtet eher altbacken. Dem Fahrspaß tut das aber irgendwie trotzdem keinen Abbruch. Eigentlich rechtfertigt alleine schon die Studio-Tour durch die einzelnen Hallen und vorbei an viele bekannten Locations einen Besuch. Müsste ich wählen, so würde ich mich trotzdem für Orlando entscheiden.

Wer in erster Linie Thrillrides sucht, der sollte vielleicht überlegen, stattdessen ins Disneyland Anaheim zu gehen oder gleich Knotts Berry Farm besuchen. Letztere ist erfreulicherweise auch nur halb so teuer ;-)