Die Alabama Hills in Lone Pine sind selbst heute noch kein Standardziel für die meisten USA-Urlauber, wenn sie auf einer Reise durch Kalifornien oder ganz allgemein an der Westküste der USA unterwegs sind. Vielleicht, weil viele einfach glauben, dass die Alabama Hills Recreation Site, wie es richtig heißen würde, irgendwo im gleichnamigen Bundesstaat liegt.

Aber weit gefehlt. Der Ort ist nämlich gar nicht weit vom Death Valley entfernt. Von dort aus kann man den Park problemlos anfahren und ihn auf vielen Rundreisen in dieser Region mit einbauen.

Interessanterweise wird der Park von jeder pauschal durchgeführten Busrundreise völlig ignoriert. Warum das so ist, dass werde ich wohl nie wirklich verstehen.

Als Übernachtungsort dient der kleine Ort Lone Pine, wo es ein paar Unterkünfte gibt und man auch vernünftig einkaufen kann. Von Lone Pine aus ist man innerhalb weniger Minuten am Parkeingang angekommen. Verfehlen kann man die Zufahrt nicht, sie liegt an der einzigen Kreuzung im Ort.

Dieses Schild kennzeichnet den Eingang der Alabama Hills

Dieses Schild kennzeichnet den Eingang der Alabama Hills

 

Lange Warteschlangen gibt es nicht, ein Kassenhäuschen sucht man ebenfalls vergeblich. In Lone Pine gibt es aber das Eastern Sierra Interagency Visitor Center, wo man sich ein wenig informieren kann.

Der eigentliche Besuch der Alabama Hills ist aber tatsächlich kostenlos, da die Gegend vom Bureau of Land Management verwaltet wird.

 

Alabama Hills Recration Site

Warum die Alabama Hills überhaupt so heißen hat geschichtsträchtige Gründe. Es ist zurückzuführen auf den Bürgerkrieg in den 1860ern. Natürlich könnte ich jetzt weit ausholen und alles erklären, aber genauso gut lässt sich das auch auf die wichtigsten Fakten beschränken.

Seinerzeit arbeiteten Südstaatensympathisanten in den umliegenden Minen und nannten die Gegend nach einem Kriegsschiff der Konföderierten, eben jener CSS Alabama. Tja, der Name ist bis heute geblieben, die Alabama Hills haben aber ansonsten rein gar nichts mit dem Bundesstaat gemeinsam.


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Was macht die Alabama Hills zu einem lohnenswerten Ziel?

Das ist eine Frage, die relativ leicht zu beantworten ist. Es gibt hier in den Gesteinsformationen nämlich zahlreiche Steinbögen, sogenannte Ärche.

Über 70 Stück sollen es laut einem englischsprachigen Reiseführer sein. Ob das stimmt, kann ich schlecht beurteilen. So viele habe ich trotz GPS Koordinaten nicht einmal ansatzweise gefunden.

Dazu kommt noch die Lage der Alabama Hills am Fuße des Mount Whitney, dem zweithöchsten Berg der USA. Wenn Du zum Sonnenaufgang im Park bist und das Wetter mitspielt, kannst Du sehen, wie die gesamte Gebirgskette anfängt sich in einem unwirklichen rosa zu verfärben.

Die gesamte Bergkette wird regelmäßig zum Sonnenaufgang in ein unwirkliches Pink getaucht.

Die gesamte Bergkette wird regelmäßig zum Sonnenaufgang in ein unwirkliches Pink getaucht.

 

Ärche in den Alabama Hills

Wie oben erwähnt gibt es über 70 namentlich bekannte Steinbögen hier zu entdecken. Ich vermute aber, die Anzahl der Ärche ohne Namen dürfte schier endlos sein. Überall sieht man kleine Löcher oder Bögen im Gestein, so dass man nur schwer abschätzen kann, wie viele davon es hier tatsächlich geben mag. Es dürften weit über 200 sein schätze ich.

 

Mobius Arch

Der wohl bekannteste aller Ärche in den Alabama Hills ist eindeutig der Mobius Arch. Er ist zudem gut ausgeschildert und leicht zu erreichen. Ein gut ausgebauter Wanderweg führt zu ihm.

Die beste Zeit für einen Besuch ist – rein subjektiv betrachtet – der frühe Morgen zum Sonnenaufgang. Wenn das Wetter mitspielt, wird er dann von der Sonne in ein wunderbar warmes Licht getaucht und die Berge dahinter werden zusätzlich noch angestrahlt. Ein toller Moment.

Auf den ersten Blick mag der Mobius Arch übrigens recht klein erscheinen, wenn man ihn vor Ort dann live sieht, wird man vermutlich aber überrascht sein. Er ist groß genug, um sich komplett in ihn hineinzustellen. Für vernünftige Fotos ist daher ein Weitwinkel unerlässlich.

Der bekannteste aller Ärche in den Alabama Hills ist der Mobius Arch

Der bekannteste aller Ärche in den Alabama Hills ist der Mobius Arch

 

Lathe Arch

Der Lathe Arch befindet sich nur unweit vom Mobius Arch entfernt und ist trotz seiner Spannweite von schätzungsweise 2 Meter deutlich kleiner. Auch er ist ein beliebtes Motiv zum Sonnenaufgang und durch die Nähe zum Mobius Arch kann man relativ gut auch von der einen zu anderen Location wechseln zwischendurch.

Der kleine aber beeindruckende Lathe Arch ist nur wenige Meter vom Mobius Arch entfernt

Der kleine aber beeindruckende Lathe Arch ist nur wenige Meter vom Mobius Arch entfernt

 

Heart Arch

Seinen Namen hat der Heart Arch von seiner Form, die man allerdings nur aus einem bestimmten Blickwinkel zu sehen bekommt. Er ist nicht schwer zu finden, da er relativ nahe bei der Straße liegt. Der frühe Morgen eignet sich eher weniger, um ihn abzulichten, da die Sonne noch auf der verkehrten Seite steht.

Der Heart Arch sieht nur aus einer bestimmten Perspektive aus wie ein Herz

Der Heart Arch sieht nur aus einer bestimmten Perspektive aus wie ein Herz

 

Witch Arch

Den Witch Arch habe ich mehr oder weniger durch Zufall gefunden, als ich hier durchs Gelände gewandert bin. Immer wieder entdeckt man dabei kleine oder größere Ärche, die ich allesamt namentlich nicht wirklich zuordnen konnte.

Witch Arch

Witch Arch

 

Eye of the Alabama

Den Eye of the Alabam Arch sieht man problemlos von der Straße aus. Ihn findet man definitiv auch, ohne die GPS-Koordinaten zu kennen.

Eye of the Alabama

Eye of the Alabama

 

Scenic Road durch den Park

Für mich persönlich viel schöner als irgendein Felsbogen ist allerdings die Movie Flat Road, welche durch die Alabama Hills führt. Ich glaube, ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass ich ganz selten eine Straße gefahren bin, die ich dermaßen schön gefunden habe. Die Aussichten hinter jeder Kurve und jedem Hügel dort sind einfach atemberaubend.

Die Stelle hier unten ist seit geraumer Zeit auch recht beliebt bei Influencern, die an dieser Stelle dann einfach die Straße runter laufen.

Einer der schönsten Stellen im Park wie ich finde

Einer der schönsten Stellen im Park wie ich finde

 

Die nicht asphaltierte Straße windet sich wunderschön durch due Wunderlandschaft der Felsen und Granitsteine

Die nicht asphaltierte Straße windet sich wunderschön durch due Wunderlandschaft der Felsen und Granitsteine

 

Alabama Hills als Filmkulisse

Über 350 Filme wurden im Laufe der Jahre in den Alabama Hills gedreht. Darunter natürlich zahlreiche Western. Aber auch relativ bekannte Filme der neueren Generation, wie zum Beispiel Gladiator, Django Unchained, Postman oder auch Godzilla.

Die Straße durch das Gebiet heißt wohl daher auch nicht umsonst heute Movie Flat Road. Obwohl sie nicht asphaltiert ist, kann man sie problemlos mit jedem Mietwagen befahren. Ihr Zustand ist in aller Regel nämlich äußerst gut. Wer es genauer wissen möchte, der kann sich eine Karte der einzelnen Filmsets anschauen.

 

Whitney Portal Road

Die 13 Meilen lange Whitney Portal Road führt serpentinenartig bis auf 2.562 m Höhe zu einem Parkplatz, ab welchem der östliche Trail für den Aufstieg zum Mt.Whitney beginnt. Für die Fahrt benötigt man ungefähr 30 Minuten. Wer nicht wandern möchte, der kann sich zumindest an den Lone Pine Creek Falls, einem hübschen Wasserfall direkt neben dem Parkplatz, erfreuen.

Auch der Lone Pine Lake ist einen Abstecher wert. Ihn erreich man auf einer 5,6 Meilen langen Wanderung (Roundtrip). Er liegt über 3000 Metern, man überwindet also auf der Wanderung an die 500 Höhenmeter.

 

Miss Alabama

Kurz nachdem man in den Park hinen fährt sieht man rechts neben der Straße einen markanten Granitfelsen. Die Miss Alabama wurde irgendwann einmal mit einem lustigen Gesicht „verziert“ von den Einheimischen. Teilweise findet man ihn auch unter den Namen The visible Man oder Face Rock. Je nach Jahreszeit kann es schon einmal vorkommen, dass das Gesicht auch anders aussieht. Von Zeit zu Zeit wird es nämlich mit Farbe neu bemalt und teilweise auch verändert.

Die "Miss Alabama" begrüßt einen kurz nachdem man in den Park hinein gefahren ist

Die „Miss Alabama“ begrüßt einen kurz nachdem man in den Park hinein gefahren ist

 

Übernachtungsmöglichkeiten in Lone Pine

Viele Unterkünfte gibt es nicht in Lone Pine, aus eigener Erfahrung kann ich aber das Comfort Inn und das Best Western Frontier empfehlen. In beiden habe ich bereits übernachtet und kann sie bedenkenlos empfehlen.

Alternativen wären:

Dow Villa Motel

Portal Motel

 

Interaktive Karte Alabama Hills mit Lage der Ärche

Wer sich selber auf die Suche nach dem ein oder anderen Arch in den Alabama Hills machen möchte, für den habe ich hier eine Karte zu besseren Übersicht erstellt.

Achtung: Auf einigen Karten sieht es manchmal so aus, als ob der Sequoia National Park relativ nah bei den Alabama Hills liegen würde. Es gibt jedoch KEINE Durchgangsstraße von Lone Pine bzw. der östlichen Seite der mächtigen Gebirgskette, der zu diesem National Park führt.

Du musst also über die Road #178 unten herumfahren, am Lake Isabelle vorbei und dann auf der westlichen Seite wieder hoch in Richtung Visalia. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht. Denn auch der Kings Canyon hat keine östliche Zufahrt.

Interaktive Karte Alabama Hills

 

Die Alabama Hills bei anderen Reisebloggern

phototravellers.de

hikelust.de

 

Ziele in der Umgebung

In der Umgebung der Alabama Hills gibt es noch einige andere interessante Ziele, die sich ebenfalls lohnen und welche man prima im Rahmen einer Rundreise kombinieren kann. Wobei man hier beim Begriff „Umgebung“ relativ USA-typisch nicht an wenige Kilometer, sondern etwas großzügiger denken sollte.

 

Ziele südlich der Alabama Hills 

Fossil Falls

Als mir die Fossil Falls Recreation Site zum ersten Mal in einem Reisebericht begegnet ist, da hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nie von diesem Ort gehört. Und irgendwie hätte ich bei diesem Namen auch entweder einen Wasserfall oder irgendwelche Fossilien damit assoziiert. Aber weit gefehlt.

Bei den Fossil Falls handelt es sich nämlich um vom Gletscherwasser glatt geschliffenes Vulkangestein. Ein kurzer Trail führt vom Parkplatz zu der schwarzen Lavastein-Schlucht, bei der die Verlockung im ersten Moment sehr groß ist, dort einfach mal nach unten zu klettern.

Mein gut gemeinter Rat: Lass das am besten sein!. Die Steine sind dermaßen glatt, dass man keinerlei Halt findet und sofort abrutscht, wenn man kein Seil oder ähnliche Hilfsmittel dabei hat. Außen um die Schlucht führt ein schlecht zu erkennender Trail ebenfalls nach unten, diesen sollte man also nach Möglichkeit nehmen.

Entfernung zu den Alabama Hills: 74 km, Fahrtzeit ~ 45 Min.

Zeitaufwand: Eine halbe Stunde sollte reichen. Möchte man unten in die Schlucht hinein wandern, sollte man 60 Minuten einkalkulieren.

Die Fossil Falls bestehen aus glatt geschliffenem Vulkangestein

Die Fossil Falls bestehen aus glatt geschliffenem Vulkangestein

 

Death Valley

Das Death Valley ist vermutlich das bekannteste Ziel in der Umgebung der Alabama Hills. Eine Knappe Stunde musst Du für die Anfahrt einkalkulieren. Wobei Du dann gerade einmal die Grenze des eigentlichen National Parks erreicht hast. Bis Du zu den ersten lohnenswerten Stopps, wie zum Beispiel den Dünen bei Stovepipe Wells, kommt, vergehen gut und gerne weitere 30 Minuten.

Für das Death Valley solltest Du auf alle Fälle einen kompletten Tag einkalkulieren, auch wenn es dort auf den ersten Blick für die meisten gar nicht viel zu sehen gibt. Seine schlichte Schönheit offenbart das Tal des Todes in aller Regel erst, wenn Du etwas genauer hinsiehst. Ich war jetzt mehrmals dort und kann immer nur jedem raten, auf alle Fälle ausreichend Zeit, im Idealfall eben einen kompletten Tag, dort einzuplanen.

Warum und was es dort alles zu sehen gibt, das kannst Du in meinem Artikel Death Valley – 10+ Highlights. Tipps und Infos nachlesen

Entfernung zu den Alabama Hills: 85 km, Fahrtzeit ~ 1 Std.

Zeitaufwand: Sinnvoll ist ein kompletter Tag inklusive Übernachtung

Über 50 Meilen kann man am Dantes Viewpoint in die Ferne blicken

Über 50 Meilen kann man am Dantes Viewpoint in die Ferne blicken

 

Red Rock Canyon

Der Red Rock Canyon ist nicht zu verwechseln mit DEM Red Rock Canyon, der zwischen dem Bryce und Zion National Park liegt. Auch in der Nähe von Las Vegas gibt es einen Red Canyon, mit dem er ebenfalls gerne verwechselt wird. Mit beiden hat der Red Rock Canyon in der Nähe der Alabama Hills aber nichts gemeinsam.

Der Park ist mit 11.000 relativ überschaubar von der Größe und vor allen Dingen bei Campern und Wohnmobil-Fahrern sehr beliebt. Auch hier wurden früher zahlreiche Westernfilme gedreht, weil diese Kulisse aus roten Felsen und einige Joshua Trees sich einfach dafür anbietet. Da es in der Umgebung so gut wie keine Lichtverschmutzung gibt, eignet sich der Park auch wunderbar, um nachts den Sternenhimmel zu bestaunen.

Diverse Trails führen entlang und auf die Anhöhen, auf denen man immer wieder an den merkwürdigsten Steinformationen vorbeikommt.

Entfernung zu den Alabama Hills: 142 km, Fahrtzeit ~ 1:15 Std

Zeitaufwand: 1-2 Stunden, abhängig davon, ob und welche Trails man laufen möchte.

Der Red Rock Canyon State Park in Kalifornien bietet einige coole Motive

Der Red Rock Canyon State Park in Kalifornien bietet einige coole Motive

Ziele nördlich der Alabama Hills

Ancient Bristlecone Pine Forest

20 Meilen nordöstlich von Big Pine befindet sich der Ancient Bristlecone Pine Forest, in welchem man die Great Basin Bristlecone Pines vorfindet. Die Borstenkiefern dort zählen zu den ältesten Lebewesen der Erde. Der älteste Baum dort ist stolze 4843 Jahre alt und hat den passenden Namen Methusaleh. Die genaue Lage ist auf keiner Karte verzeichnet und auch die Park Ranger hüllen sich diesbezüglich in Schweigen, man muss also selber auf die Suche gehen.

Durch die Lage auf über 3.000 Metern in den White Mountains kann man frühestens ab Mitte Mai damit rechnen, dass die Zufahrt zum Park geöffnet wird. Bis circa Ende Oktober ist der Besuch dann möglich, danach wird der Park meistens auf Grund von Schnee wieder gesperrt.

Der Ancient Bristlecone Pine Forest ist extrem beliebt bei Fotografen aus aller Welt. Überraschenderweise verirren sich aber außer ihnen nur sehr wenige Besucher hier her. Im Schnitt kommen gerade einmal an die 50.000 Leute pro Jahr in den State Forest.

Entfernung zu den Alabama Hills: 106 km, Fahrtzeit ~ 1:20 Std.

Zeitaufwand: 3-4 Stunden, alleine die Anfahrt zieht sich ziemlich, so dass man den Zeitaufwand nicht unterschätzen sollte.


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Mammoth Lakes & Umgebung

Der kleine Ort Mamooth Lakes ist eigentlich ein Wintersport-Eldorado, bietet aber im Sommer auch jede Menge tolle Möglichkeiten für Wanderungen. Außerdem kann man mit einem Shuttle zum Devils Postpile National Monument fahren und sich dort die beeindruckenden Basaltsäulen ansehen.

Für die 6.5 km lange Wanderung zu den traumhaft schönen Rainbow Falls sollte man ungefähr 1.5 Stunden einplanen. 30 m fällt das Wasser dort in die Tiefe, bei Sonne kommt so gut wie immer ein Regenbogen zum Vorschein. Der Name kommt also nicht von ungefähr.

Auch einige extrem fotogene und sehenswerte Seen gibt es hier, wie zum Beispiel die Twin Lakes, die Crystal Lakes, den Convict Lake sowie den Duck Lake. Sie sind allesamt einen Besuch wert..

Die Mammoth Hot Creek Geological Site ist über eine 3 Meilen lange Gravel Road zu erreichen. Sie ist problemlos für normale PKWs geeignet. Die heißen Quellen an der Geological Site sind durch vulkanische Aktivität entstanden. Da es häufig auch zum Austritt giftiger Gase, wie z.B. Arsen kommt, darf man sich den Quellen nicht weiter nähern. Man ist also auf einen Aussichtspunkt weiter oben beschränkt. Beste Besuchszeit ist der Nachmittag, morgenn liegt das Tal mit den Quellen noch im Schatten.

Etwas außerhalb von Mamooth Lakes gibt es schließlich noch den Lake Crowley, der in letzter Zeit durch beeindruckende Steinsäulen auf sich aufmerksam gemacht hat.

Entfernung zu den Alabama Hills: 160 km, Fahrtzeit ~ 1:35 Std

Zeitaufwand: Schwierig zu sagen, von 1 Stunde bis zu einem halben Tag ist hier alles denkbar, je nach persönlicher Vorliebe


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Mono Lake

Der Mono Lake ist einer der ältesten Seen der USA. Er ist zweieinhalb Mal salziger als das Meer und 80fach basischer. Durch verschiedene Reaktionen im Wasser entsteht dadurch Kalziumkarbonat, wodurch sich die markanten Säulenformationen aus Kalkstein bilden können. Sie befinden sich hauptsächlich am östlichen Ufer des Sees. Gleich nebenan liegt der Navy Beach, wo sich skurrile Formationen aus Sandstein aus dem Boden erheben.

Gegenüber vom Mono Lake zweigt zudem die Tioga Pass Road ab, welche in den Yosemite National Park führt. Achtung: Die Tioga Pass Road führt über einen Pass und ist nur in den Sommermonaten geöffnet. Wenn Du also den Yosemite mit in Deine Reisepläne aufnimmst und von Osten in den Park fahren möchtest, dann musst Du auf alle Fälle die Tioga Pass Road im Auge behalten vorher. Üblicherweise wird sie Mitte Juni jedes Jahr geöffnet, sich pauschal darauf festlegen sollte man aber besser nicht.

Entfernung zu den Alabama Hills: 198 km, Fahrtzeit ~ 2 Std.

Zeitaufwand: inklusive Navy Beach 1-3 Stunden, je nachdem wie gerne man fotografiert

Merkwürdige Gebilde aus Sandstein wurden von Wind und Regen am Navy Beach beim Mono Lake geformt

Merkwürdige Gebilde aus Sandstein wurden von Wind und Regen am Navy Beach beim Mono Lake geformt

 

Und jetzt Du, bist Du selber schon in den Alabama Hills gewesen?

Wie hat es Dir dort gefallen? Bist Du auch auf „Arch-Jagd“ gewesen? Dann berichte mir doch davon kurz in den Kommentaren, ich würde mich sehr darüber freuen. Auch wenn Du Fragen haben solltest, kannst Du diese selbstverständlich gerne stellen.

 

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