Denkt man an Florida, dann kommt einen unweigerlich sofort auch der Everglades National Park in den Sinn. Obwohl dieser mit rund 20 Prozent Fläche eigentlich nur einen Bruchteil der eigentlichen Everglades ausmacht. Das riesige Sumpfgebiet im Süden Floridas zählt sicherlich zu einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der USA. Und das nicht ohne Grund.

 

Die Everglades in Florida

Die Everglades reichen vom Lake Okeechobee, mit 1890 Quadratkilometern der größte See in ganz Florida, bis zum südlichsten Zipfel des Bundesstaates. Obwohl es im ersten Moment den Anschein hat, als wenn es sich bei den Everglades um ein stehendes Gewässer handelt, ist das nicht der Fall. Denn dieser knapp 60 km breite „“Fluss“ bewegt sich unmerklich fast 1 Meter pro Stunde.

Über 1000 Pflanzenarten, Orchideen, Farne und über 100 Baumarten; mehr als 400 Vogelarten wie der Rosa Löffler und Schmuckreiher, 60 Amphibien- und Reptilienarten. Aber auch 40 Säugetierarten wie Schwarzbären, Rotluchse und Florida-Panther sind hier zu Hause.

US-Präsident Harry S. Truman erklärte 1947 ein 5667 Quadratkilometer großes Gebiet an der Südküste Floridas zum Nationalpark. 1982 erklärte die UNESCO den Nationalpark schließlich zum „Naturerbe der Welt“ und zum „Internationalen Biosphären-Reservat„.

Rosa Löffler sieht man mit Glück öfters in den Everglades

Rosa Löffler sieht man mit Glück öfters in den Everglades

 

 

Everglades National Park

Der eigentliche Everglades National Park wurde von US-Präsident Harry S. Truman 1947 zum Schutzgebiet erklärt. Dieser nimmt allerdings, wie oben bereits erwähnt, nur einen kleinen Teil der riesigen Gesamtfläche der Everglades ein. Er ist untergliedert in zwei Bereiche. Zum einen den südlichen Teil hier in der Nähe von Florida City, zum anderen einen nördlicher gelegenen Teil beim Shark Valley.

Für beide Bereiche muss man Eintritt zahlen, der 30 US$/Fahrzeug beträgt (Stand 01/2020). Das Eintrittsticket ist dann 7 Tage lang gültig und gilt sowohl für den nördlichen, als auch für den südlichen Teil. Wenn Du also zum Anhinga Trail möchtest und am Kassenhäuschen ein Ticket besorgst, gilt dieses dann auch im Shark Valley und umgekehrt.

Durch den Park führt die Main Park Road mit der Nummer #9336. Sie ist 61 km lang und führt quasi vom Ernest Coe Visitor Center bis runter nach Flamingo. Unterkünfte gibt es dort nicht, allerdings einige Campgrounds. Entlang dieser Main Park Road gibt es immer wieder einige kürzere oder längere Trails. Im folgenden einmal die bekanntesten von ihnen.

Markanter Fels am Eingang vom Everglades National Park

Markanter Fels am Eingang vom Everglades National Park

 

Pa-hay-okee Overlook

Pa-hay-okee heißt übersetzt soviel wie „Meer aus Gras“ und genau so wirkt es hier auch. Bis auf eine riesige ausgetrocknete Graslandschaft gibt es nämlich nicht wirklich viel zu sehen. Eigentlich gibt es hier eh nur einen kleinen Aussichtsturm aus Holz, von dem aus man ein wenig die Umgebung betrachten kann. Unspektakulär, zumindest im Moment. Wenn hier mehr Wasser steht, sieht es aber bestimmt besser aus.

 

Mahogany Hammock Trail

Der 0.4 Meilen lange hölzerne Boardwalk des Mahagony Hammock Trails führt durch eine Graslandschaft und einen kleinen Mangrovenwald. Üblicherweise gibt es hier zwar weniger Tiere zu sehen, dafür ist die Flora aber nett anzusehen.

 

Gumbo Limbo Trail

Der Gumbo Limbo Trail ist mit 0.6 Meilen relativ kurz und führt durch ein Dickicht aus Bäumen und Mangroven. Am Ende erreicht man einen kleinen Tümpel, wo man mit etwas Glück ebenfalls Alligatoren sehen kann.

 

Anhinga Trail

Der Anhinga Trail ist einer der besten Anlaufpunkte, wenn man möglichst viele Tiere sehen möchte. Kaum irgendwo sonst in den Everglades hat man fast schon so etwas wie eine „Alligator-Garantie“ wie hier.

Der asphaltierte Weg vom Royal Palm Visitor Center aus endet auf einer kleinen hölzernen Plattform, von wo aus man einen tollen Blick auf eine Stelle hat, wo sich die Alligatoren regelrecht zu versammeln scheinen.

Der Anhinga Trail ist ein beliebter Treffpunkt der Besucher. Im Hintergrund erkennt man das Royal Palm Visitor Center.

Der Anhinga Trail ist ein beliebter Treffpunkt der Besucher. Im Hintergrund erkennt man das Royal Palm Visitor Center.

 

Alligatorauflauf am Ende des Anhinga Trails

Alligatorauflauf am Ende des Anhinga Trails

 

Der Boardwalk, der vom Anhinga Trail einmal als Loop abgeht

Der Boardwalk, der vom Anhinga Trail einmal als Loop abgeht

 

 

Shark Valley

Zum Shark Valley zweigt ebenfalls vom Tamiami Trail eine Stichstraße ab. Da das Shark Valley zum Everglades National Park zählt, wird dort ebenfalls der obligatorische Eintritt in Höhe von 30 US$/Auto (Stand: 01/2020) fällig.

Drei Möglichkeiten gibt es, wenn man den Parkplatz vom Shark Valley erreicht, dieses Gebiet zu erkunden. Entweder geht man zu Fuß los, mietet sich ein Fahrrad oder fährt mit der Shark Valley Tram Tour. Mit der Tram Tour legt man dann in zwei Stunden mit einer Art Bimmelbahn gut 24 km Strecke zurück. An mehreren Punkten zwischendurch kann man auch aussteigen.

Am Observation Tower, dem höchsten Punkt im Shark Valley, hat die Tour dann 30 Minuten Aufenthalt. Dort hat man Gelegenheit für einen Blick in die Umgebung und zahlreiche Fotos.

Zu empfehlen ist auch der Otter Cave Nature Trail. Der Weg ist nicht asphaltiert, führt dafür aber wunderschön über Planken, Bächen und kleinen Brücken durch ein Dickicht aus tropischem Mischwald.

Auch der Bobcat Boardwalk ist lohnenswert. Auch, wenn es solche Holzstege natürlich an vielen Stellen in den Everglades gibt.


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Preise Shark Valley Touren

Fahrrad: 9 US$/Stunde

Tram-Tour: 25 US$/Erw., 12.75US$/Kinder

 

 

Big Cypress National Preserve

Die Big Cypress National Preserve ist stattliche 2,900 km2 groß und liegt etwas höher als die eigentlichen Everglades. Die wenigen Meter reichen aber aus, um hier eine völlig andere Flora und Fauna vorzufinden. Big Cypress gilt heutzutage als eines der wichtigsten Rückzugsgebiete des vom aussterben bedrohten Florida-Panthers. Auch Schwarzbären gibt es dort noch vereinzelt.

Das Schutzgebiet wird zusammen mit dem Everglades National Park seit 1974 von National Park Service verwaltet. Zwei Visitor Center gibt es in der Big Cypress National Preserve. Zum einen das Big Cypress Swamp Welcome Center, zum anderen das Oasis Visitor Center. An beiden befinden sich hölzerne Boardwalks, von welchen aus sich immer wieder einige Alligatoren beobachten lassen.

Wenn man den Tamiami Trail entlang fährt, dann kommt man innerhalb von Big Cypress an zwei kleineren Roadside Parks vorbei, die in meinen Augen beide sehenswert sind und einen Stopp lohnen.

 

HP Williams Roadside Park

Beim HP Williams Roadside Park handelt es sich eigentlich eher um eine Art Rastplatz, neben welchem sich ein Gewässer befindet. So gut wie immer ist dort ein Ranger anwesend, weil es an dieser Stelle häufig von Alligatoren nur so wimmelt. Der Ranger hat in aller Regel ein Fernglas dabei, welches er den Besuchern bereitwillig zur Verfügung stellt. Nicht selten hat er auch eine Keksdose samt Cookies mit dabei. Unbedingt probieren!

 

Kirby Storter Roadside Park

Ebenfalls einen Stopp lohnt der Kirby Storter Roadside Park. Genau wie der HP Williams Roadside Park befindet er sich unmittelbar neben dem Tamiami Trail, ist allerdings eher unscheinbar. Aus diesem Grund verpasst man ihn schnell beim Vorbeifahren.

Im Kirby Storter Roadside Park gibt es einen knapp 800 Meter langen Holzsteg, welcher mitten durch ein Sumpfgebiet führt und an einem etwas größeren Sumpfloch endet. Etwas Glück vorausgesetzt, lassen sich dort ebenfalls wieder jede Menge Tiere beobachten.

Boardwalk im Kirby Storter Roadside Park

Boardwalk im Kirby Storter Roadside Park

 

Mangroven im Kirby Storter Roadside Park

Mangroven im Kirby Storter Roadside Park

 

 

Fakahatchee Strand Preserve State Park

Zusätzlich zu den beiden Roadside Parks bietet sich noch ein Besuch des Fakahatchee Strand Preserve State Parks an, der ebenfalls in Big Cypress liegt. Der alte Boardwalk endet nach einigen hundert Metern am sogenannten Alligator Hole. Der Name ist Programm, mehr muss ich wohl nicht sagen.

Zusätzlich wurde ein zweiter Boardwalk angelegt, der vom ebenfalls neu angelegten Parkplatz zum Green Heron Lake führt.

Eine Liste der aktuellen Tiersichtungen im Park

Eine Liste der aktuellen Tiersichtungen im Park

 

Boardwalk in der Fakahatchee Strand Preserve

Boardwalk in der Fakahatchee Strand Preserve

 

 

Loop Road

Die Loop Road ist eine kleine, nicht asphaltierte Seitenstraße des Tamiami Trails, der quasi einmal von der Westküste Floridas an die Ostküste führt. Auf knapp 24 Meilen (ca. 39 km) führt sie durch ein Dickicht aus Mangroven und mitten durch eine Marschenlandschaft. Für die eigentlich relativ kurze Strecke solltest Du 1-2 Stunden einkalkulieren, da es immer wieder jede Menge Tiere am Straßenrand gibt. Genau wie am Anhinga Trail hast Du hier fast schon eine Garantie irgendwo Alligatoren zu sehen.

Drei Trails kannst Du von der Loop Road aus laufen. Den Tree Snake Hamrock Trail, den Gator Hook Trail und den Roberts Lake Trail. Wenn Du Dich für letzteren entscheidest, kommst Du am Ende am Tamiami Trail wieder raus. Sei Dir auf jeden Fall bewusst, dass Du jederzeit und überall mit Alligatoren rechnen musst.

Die nicht asphaltierte Loop Road ist definitiv ein Pflichtbesuch in den Everglades

Die nicht asphaltierte Loop Road ist definitiv ein Pflichtbesuch in den Everglades

 

Solche kleinen Wasserstellen findet man jede Menge neben der Loop Road

Solche kleinen Wasserstellen findet man jede Menge neben der Loop Road

 

 

Fahrten mit dem Airboat

Eine Fahrt mit dem Airboat durch die Everglades zählt für viele Urlauber auch heute noch zu einem der Dinge, die sie unbedingt einmal machen wollen, wenn sie vor Ort sind. Ich muss gestehen, auch wir haben solch eine Tour 2005 bei einem Besuch in den Everglades gemacht. Mit dem Ergebnis, dass wir nicht einen einzigen Alligator gesehen haben, dafür aber jede Menge Graslandschaft. Abgesehen davon würde ich heutzutage von einer Airboat-Tour definitiv abraten.

Der Spaß ist zum einen viel zu laut, zum anderen viel zu umweltschädlich. Das wichtigste aber ist wohl, dass sich die Tiere definitiv durch den Lärm gestört und in Ihrem natürlichen Lebensraum belästigt fühlen. Bei Preisen um die 50 US$/Person bei einem der zahlreichen Anbieter entlang des Tamiami Trails ein eher zweifelhaftes Vergnügen.

Für mich persönlich ein Erlebnis, auf das man durchaus auch verzichten kann und sollte. Zumal damit auch im Anschluss an solch eine Tour immer auch irgendwelche merkwürdigen Alligatorenshows verbunden sind. Was ich davon halte, kann sich jeder vermutlich denken.

Einige der größeren Airboats. Das ganze gibt es auch eine Nummer kleiner ...

Einige der größeren Airboats. Das ganze gibt es auch eine Nummer kleiner …

 

Mit dem Airboat durch die Everglades

Mit dem Airboat durch die Everglades

 

 

Alternative: Mit dem Kajak durch die Sümpfe

Eine gute Alternative sind Kajak oder Kanutouren durch die Everglades, die natürlich allesamt bedeutend ruhiger ablaufen. Auch dafür gibt es inzwischen jede Menge Anbieter vor Ort. Ob man sich das zutraut, mitten in den Lebensraum der Alligatoren und Pythons auf einem kleinen Kajak unterwegs zu sein, das muss natürlich jeder für sich selber entscheiden. Meins wäre das glaube ich nicht so wirklich. Zumal mich auch die Preisstruktur ein wenig abschreckt. Die Touren starten nämlich üblicherweise so bei um die 140 US$.

Und auch ein ganz anschauliches Video eines Kanu-Trips entlang des Wilderness Waterway Trails im Everglades National Park habe ich gefunden.


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Alligatoren in den Everglades

Wenn Du Alligatoren siehst, egal wo in den Everglades oder Florida ganz allgemein, dann vermeide es unbedingt diese zu füttern. Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber ganz ehrlich – heutzutage muss man selbst solche Dinge glaube ich explizit immer noch einmal mit dazuschreiben. Leute kommen für Selfies auf die bescheuertsten Ideen. Von daher wundert mich inzwischen gar nichts mehr.

Mal abgesehen davon, das solch ein Handeln natürlich nicht ungefährlich ist, kann das sogar sehr teuer werden. Alligatoren füttern ist in Florida nämlich per Gesetz verboten (FL.St.Statute 372.667) und kann Geldbußen bis 500 US$ nach sich ziehen!

 

Wo ist eigentlich der Unterschied zwischen Alligator und Krokodil?

Lustigerweise kann man in vielen Berichten und auch auf Florida-Fachseiten lesen, dass man dort Alligatoren UND Krokodile finden kann. Tatsächlich ist das aber nur an einer einzigen bestimmten Stelle in Florida der Fall. Nämlich dort, wo das Süßwasser der Everglades an der Florida Bay in den salzigen Atlantik mündet. Dies ist tatsächlich der einzige Ort auf der Welt, wo Alligatoren UND Krokodile zusammen existieren können. Im kompletten Rest Floridas sind ausschließlich Alligatoren zu finden.

Doch warum ist das so? Dazu muss man wissen, das Alligatoren tatsächlich zur Sorte der Krokodile zählen. Rund 25 Krokodilarten gibt es auf der Welt, die man wiederum in drei Gattungen unterteilt. Echte Krokodile, Alligatoren und Gaviale.

Nun wird es interessant. Alligatoren können nämlich nur in Frischwassergebieten leben. Echte Krokodile hingegen auch in Salzwasser, weil sie spezielle Drüsen auf der Zunge besitzen, die es ihnen erlauben, zu viel Salz im Körper wieder loszuwerden.

Während man Krokodile eigentlich überall auf der Welt finden kann, gibt es Alligatoren tatsächlich nur in China (Großraum Jangtsekiang) und den USA. So einfach ist das eigentlich. Die oben erwähnten Gaviale findet man übrigens nur in Nepal, Indien und Indonesien.

Auch an der Form der Schnauze kann man Krokodile von Alligatoren unterscheiden. Während sie beim Krokodil eher V-förmig ist, ist sie beim Alligator U-förmig.

Der Stoffwechsel von Alligatoren ist deutlich langsamer als von echten Krokodilen. Daher werden sie mit durchschnittlich 100 Jahren auch viel älter. Außerdem sind Alligatoren mit bis zu 6 Metern größer bzw. ein wenig länger als echt Krokodile.

Ein Alligator dreht gemütlich seine Runden am Big Cypress Visitor Center

Ein Alligator dreht gemütlich seine Runden am Big Cypress Visitor Center

 

Alligator am Straßenrand

Alligator am Straßenrand

 

Ein Alligator zieht gemütlich seine Runden an einem der beiden Roadside Parks

Ein Alligator zieht gemütlich seine Runden an einem der beiden Roadside Parks

 

Kleiner Alligatorenauflauf

Kleiner Alligatorenauflauf

 

 

Das kleinste Postamt der USA

Das Ochopee Post Office hat zwar mit den Everglades nichts zu tun, ich möchte es trotzdem kurz erwähne. Das Post Office liegt nämlich ebenfalls unmittelbar neben dem Tamiami Trail und ist zudem auch noch das kleinste Postamt der USA. Dies ist allerdings auch nicht wirklich verwunderlich, es bietet nämlich gerade einmal Platz für etwas mehr als eine Person. Unter der Adresse 38000 Tamiami Trail erfüllt auch heutzutage tatsächlich noch seine Funktion.

Ursprünglich war das Gebäude allerdings nur als Geräteschuppen gedacht, worin Bewässerungsrohre eines Farmers gelagert wurden. Erst 1953 wurde es dann in ein Postamt umgewandelt, nachdem es in Ochopee einen Brand gegeben hatte, bei dem das örtliche Postamt vollkommen zerstört wurde.

Wenn Du tatsächlich den Postbeamten hier antreffen möchtest, dann geht das nur zu bestimmten Öffnungszeiten

  • Montag – Freitag | 8:00-10:00 Uhr, 12:00-16:00 Uhr
  • Samstag | 10:00-11:30 Uhr
  • Sonntag | geschlossen
Ochobee Post Office, das kleinste Postamt der USA

Ochobee Post Office, das kleinste Postamt der USA

 

 

Übernachten in den Everglades

Einige persönliche Hotelempfehlungen für die Everglades habe ich noch parat. In jeder der Unterkünfte bin ich selber einmal gewesen und kann sie daher bedenkenlos weiterempfehlen

Fairway Inn Florida City

Everglades City Motel

Fairway Inn Florida City Homestead Everglades

 

 

Everglades Karte mit den Sehenswürdigkeiten

Hier findest Du meine Karte mit den einzelnen Locations in den Everglades sowie der Big Cypress Nature Preserve. Ich habe versucht, jeden der hier aufgeführten Punkte dort zu markieren.

Bitte klicken für interaktive Karte der Sehenswürdigkeiten in den Everglades

 

 

Weitere Sumpfgebiete in Florida

Wer keine Gelegenheit hat um in die Everglades zu fahren, für den gibt es noch einige Alternativen in Florida. Zum einen wäre da natürlich das Audubon Corkscrew Swamp Sanctuary bei Naples zu nennen. Auch dort gibt es einen hölzernen Boardwalk, der wunderschön durch das Dickicht führt. Ebenfalls an der Golfküste befindet sich der Myakka River State Park. Dort findet man ebenfalls jede Menge Alligatoren und mit etwas Glück auch die rosa Löffler.

Erwähnenswert ist auch das Loxahatchee National Wildlife Refugee in der Nähe von Fort Lauderdale. Dort gibt es ebenfalls den tollen Cypress Swamp Boardwalk und auch eine größere Graslandschaft, durch die der 8 km lange Marsh Trail führt. In der Nähe von Boynton Beach gibt es zudem noch die Green Cay Wetlands, welche ebenfalls einen Abstecher wert sind in meinen Augen.

Und falls Du nördlicher unterwegs bist, dann lohnt ein Abstecher nach Merritt Island auf den Blackpoint Wildlife Drive. Dort gibt es unter anderem den Scrub Ridge Trail, der einen kurzen Abstecher lohnt.

Weitere Alternativen: Orlando Wetlands Park, Green Swamp Wilderness Preserve, Sweetwater Wetlands Park und die Wakodahatchee Wetlands.

See am Scrub Ridge Trail im Merritt Island Wildlife Refuge

See am Scrub Ridge Trail im Merritt Island Wildlife Refuge

 

Und jetzt Du, bist Du selber schon in den Everglades oder dem Everglades National Park gewesen?

Falls ja, dann berichte mir doch davon in den Kommentaren. Wie lange ist es her, seit Du dort gewesen bist und was hast Du alles gesehen?

 

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