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Tips & Infos für den USA - Aufenthalt |
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Allgemeines:
Ausgeschriebene KAUFPREISE an Waren sind immer Nettopreise. An der Kasse wird immer noch eine Tax hinzuaddiert, welche von Bundesstaat zu Bundesstaat variieren kann.
Vorteilhaft ist eine KREDITKARTE beim bezahlen. Im Gegensatz zu uns kann man in den USA damit in (fast) jedem noch so kleinen Laden damit bezahlen! Mastercard, AmEx und VISA werden fast überall akzeptiert. Durch den oftmals günstigeren Dollar/Euro - Umrechnungskurs spart man auf diesem Wege häufig auch noch eine Kleinigkeit unterm Strich. Bargeld braucht man in der Regel eigentlich nur für Parkuhren und Trinkgelder.
Die AMIS sind ein recht unkompliziertes und eigentlich ziemlich "offenes" Völkchen. Für mich sind sie die Weltmeister im Small-Talk. Es ist dadurch sehr leicht in Kontakt zu kommen. Wenn man als Urlauber aus Europa enttarnt ist, kommt man nämlich recht schnell ins Gespräch und spricht sich mit Vornamen an. Auch wenn viele das Gerede als oberflächlich und gespielt empfinden, wir haben absolut nicht solche Erfahrungen machen können. Muss aber auch jeder für sich entscheiden, was ihm lieber ist. Ich für meinen Teil unterhalte mich lieber mit einem freundlichen Ami als mit einem griesgrämig und schlecht gelaunten Deutschen, dem mal wieder der Nachbar auf den Keks geht. Also wenn man mal nicht weiter weis und/oder sich z.B. verlaufen hat, ruhig mal einen Ami ansprechen - die Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft mit der einem in 99% aller Fälle begegnet werden wird, ist schon allerhand ... Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, aber im grossen und ganzen ist das "aufeinander zugehen" bei weitem nicht so kompliziert wie in Deutschland.
In jedem Geschäft und an jedem Ort wo man hinkommt wird man BEGRÜSST mit "Hi, how are you today?" oder "How're u doin'? ". Das ist lediglich eine typisch amerikanische Floskel wie bei uns z.B. "Na, alles fit?" und sollte einen nicht dazu verleiten, die momentane Gemütslage auszubreiten und/oder über seine wirkliche Laune zu reden. Ein schlichtes "Good, how are YOU?", oder "I'm fine, thx" reicht vollkommen aus!
Sobald man sich in das Innere eines Gebäudes begibt, wird man von der KLIMAANLAGE erschlagen. Das ist natürlich nicht wörtlich zu nehmen, sondern bezieht sich auf die eingestellte Temperatur. So kann es gerne mal vorkommen, das es draussen 40, aber dafür innen nur 19 Grad sind. Deshalb sollte man wenigstens beim Essen gehen in einem Restaurant immer einen Pulli oder etwas anderes langärmliges dabei haben, was man sich überziehen kann. Den Amis scheinen diese extremen Temperaturunterschiede komischerweise nichts auszumachen, sitzen sie doch noch mit Short und Trägershirts am Tisch, während wir uns schon mit Pullover und langer Hose fast den Ar**h abgefroren haben *staun*
TOILETTEN kennt man unter diesen Namen in den USA nicht. Wenn man also einmal danach fragen muss, so erkundigt man sich immer nach dem Restroom. Alternativ kann man aber auch nach dem Ladies bzw. Mens Room fragen. Niemals fragt man hier nach der "toilet", da dieses Wort drüben bis heute als "anstössig" gilt !?! KLOBÜRSTEN sucht man übrigens überall vergebens; also nicht drüber wundern, wenn keine vorhanden ist!
In Amerika kann man viele Sachen günstig in sogenannten OUTLETSTORES einkaufen. Eine Übersicht sämtlicher US-Outlets bekommt man übrigens auf Outletbound. Wir persönlich haben gute Erfahrungen gemacht mit Turnschuhen, Fossiluhren, Kosmetik und sportlichen Klamotten aller Art. Verschiedene Designerware (CK etc.) gibt es zwar auch günstiger, lohnt sich aber nicht wirklich.
In jeder halbwegs größeren Stadt gibt es verschiedene NO GO - BEZIRKE und dunkle Ecken, die man als Tourist nach Möglichkeit meiden sollte. Bei der Ankunft im Hotel am besten bereits an der Rezeption danach fragen und sich auch daran halten. Die Hauptverkehrsstrassen und Touristenbereiche sollten nach Möglichkeit nicht verlassen werden!
Zollbestimmungen: ZOLLFREI darf man 200 Zigaretten, 1 Liter alkoholische Getränke, sowie Geschenke im Wert von bis zu 100 Dollar in die USA einführen. Für Bargeld gibt es keine Beschränkungen, allerdings muss bei Beträgen ab 10000 Dollar ein extra Zollformular ausgefüllt werden. Ein strenges Einfuhrverbot besteht für Fleischprodukte, Obst, Alkoholgefüllte Süßigkeiten, Gemüse, Pflanzen, Erde oder Samen jeglicher Art, Feuerwerksartikel, pornographisches Material, Arzneien, Drogen, Klappmesser und Gifte. Es lohnt sich nicht aus dem Flugzeug einen Apfel oder ähnliches in die USA mitzunehmen , da hier Geldstrafen drohen. Wenn man Medikamente für den Eigengebrauch mitführt, muss man sich vorher vom Hausarzt ein entsprechendes Attest ausstellen lassen, am besten in englischer Sprache übersetzt. Um auf Nummer sicher zu gehen, den Beipackzettel des Medikamentes am besten noch mitnehmenmit. Backwaren wie Kekse oder Kuchen und haltbar gemachter Käse dürfen eingeführt werden. Eine genaue Liste der Artikel die eingeführt werden dürfen findet man auf der Website des auswärtigen Amtes.
Reisevorbereitung:
Wenn man endlich "drüben" angekommen ist, will man ja auch einen möglichst reibungslosen Verlauf der Reise haben. Dazu zählt natürlich auch, das die Strecke gut ausgearbeitet ist, um mögliche Umwege zu vermeiden. Schließlich hat man ja (leider) auch nur einen gewissen Zeitraum zu Verfügung, in dem man sich so viel wie eben möglich ansehen möchte.
Wer etwas Geld investieren kann/mag, sollte sich deshalb einen ROUTENPLANER speziell für die USA kaufen. Als wirklich gut hat sich da zum Beispiel der StreetAtlas von DeLorme herausgestellt. Mit solch einer Software lässt sich die Route fast bis ins kleinste Detail planen, da die benötigte Zeit für die einzelnen Tagesetappen ziemlich genau ausgerechnet wird. Einige Entfernungen werden manch einen z.B. erschrecken, da sie auf einer normalen Karte (vom ADAC beispielsweise) bei weitem nicht so groß bzw. weit erscheinen, wie sie in Wirklichkeit sind. Deshalb gilt: Lieber etwas kürzere Streckenabschnitte aussuchen und fahren, bevor man sich verschätzt und der Tag eine wilde Hetzjagd zum nächsten Ziel bzw. Motel wird. Weniger ist manchmal mehr ... das gilt für den Südwesten der USA ganz besonders wie ich finde! Wer einmal drüben gewesen ist, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit eh wiederkommen. Und DANN kann man sich immer noch die Dinge ansehen, für die beim ersten Mal keine Zeit gewesen ist.
Vor der Reise sollte man sich auch überlegen, WAS - und vor allem - WIEVIEL GEPÄCK man mitnimmt. Das gilt insbesondere für die Kleidung.Wir haben bis jetzt erfahrungsgemäß immer viel zu viel mitgenommen. Meistens kauft man eh drüben für wenig Geld eine Menge Klamotten ein, so daß man von zu Hause nicht unbedingt alles doppelt und dreifach mitnehmen sollte. Sonst kann es nämlich ganz schnell mal vorkommen, das man einen zusätzlichen Koffer benötigt. Das stellt aber auch kein Problem dar, weil man pro Person 2 Koffer mitnehmen darf.
REISEPASS: Für die USA ist ein maschinenlesbarer, bordeauxfarbener Reisepaß mit einer Mindestgültigkeitsdauer von einem halben Jahr erforderlich. Ein Personalausweis reicht nicht! Berücksichtigt werden sollte im "Ernstfall" auch die Zeit, die deutsche Behörden benötigen, um ggf. neue Dokumente auszustellen (8 - 10 Wochen). Im äußersten Notfall kann man aber auch einen vorläufigen Reisepass beantragen. In jedem Fall sollte man die Informationen der amerikanischen Botschaft in Berlin beachten, die man HIER nachlesen kann.
STROMSPANNUNG: In den USA wird man überall nicht 220V, sondern 110V vorfinden. Dehalb sollte man an einen passenden Reisestecker/Adapter denken, der auch in die Steckdosen passt. Diese haben nämlich anstatt zwei runder kleiner Löcher zwei längliche Schlitze. Ebenso müssen die Elektrogeräte für 110V geeignet sein, sonst nützt der beste Adapter nichts. Rasierapperate/Föns/Elektrokleingeräte aus Deutschland sind aber oftmals für Spanungen von 110 - 220V geeignet (Hinweis auf dem Gerät beachten!). Beachten sollte man hinterher auch, das das Laden z.B. von Akkus für die Videokamera, Fotoapparat oder das Aufladen des Akkurasierers etwas länger dauert.
KRANKENVERSICHERUNG: Zwischen den USA und Deutschland besteht kein Krankenversicherungsabkommen. Die anfallenden Behandlungskosten muss man im Ernstfall selbst tragen. Deshalb ist es ratsam, vor Reiseantritt eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen (z.B. über den ADAC oder den Reiseveranstalter), da man in den USA automatisch Privatpatient ist! Und DAS wird in der Regel sehr teuer.
Wer viel FOTOGRAFIEREN möchte in den USA (und das wird man zwangsweise machen), der sollte ausreichend Filmmaterial (Speicherkarten/Kleinbildfilme/Akkus etc.) schon von Deutschland aus mitnehmen. Drüben ist alles um einiges teurer als bei uns. Ich wollte mir zum Beispiel in Las Vegas eine neue Speicherkarte kaufen. Bei Preisen um die 50$ für 128MB (das war im Sept.2004) überlegt man sich das dann allerdings doch 2x und brennt stattdessen lieber seine bisher gemachten Bilder auf eine CD ... bei Walgreens oder Wal Mart geht das meist recht problemlos und ist auch nicht allzu teuer.
Auch MIETWAGEN sollten immer bereits von Deutschland aus vorgebucht werden; das ist a) wesentlich günstiger und beinhaltet b) in den allermeisten Fällen bereits eine Versicherung, die man drübern erst noch dazukaufen müsste. Ausserdem hat man dann deutschen Gerichtsstand und bei einem Rechtstreit auch einen deutschen Ansprechpartner. Bezüglich der Mietwagenfirma gehen die Meinungen bei vielen Leuten weit auseinander. Einige würden nie mehr über Alamo den Wagen buchen, andere nie mehr bei Dollar usw. Ich würde meinen, es ist schlichtweg egal für welchen Anbieter man sich entscheidet, man kann gute und schlechte Erfahrungen mit jedem von ihnen machen! Fragt man 10 Leute, bekommt man 10 verschieden Antworten wenn es darum geht, welche sie bevorzugen würden! Unsere Empfehlung daher: Selbst herausfinden und sich ein Urteil bilden!
Auch wenn in den Nachrichten nichts berichtet wird, so sollte man sich doch kurz vor Reiseantritt nochmal auf der Seite des auswärtigen Amtes erkundigen, ob irgendwelche REISEWARNUNGEN vorliegen. Schaden kann das nie!
Die WAHL DES REISEZEITRAUMS ist Abhängig von der Auswahl des genauen Reiseziels. Da die USA sehr groß ist und die meisten Reisenden wohl entweder eine Florida/Südstaaten , Südwest - oder Nordostrundreise machen, variiert natürlich auch die beste Reisezeit. Fährt man in den Südwesten, so sollte man beachten, das in der ersten Jahreshälfte teilweise bis in den Juni hinein auf einigen Strassen/Pässen und in manchen Nationalparks noch mit Schnee zu rechnen ist (z.B. im Yellowstone und Yosemite NP ... Zustand der Yossi-Pässe kann man HIER nachschauen). Unnötige Umwege/Ausweichrouten - und Ziele müssen unter Umständen somit eingeplant werden. Wir waren ja 2004 im September und 2006 im Mai/Juni dort und hatten - bis auf einige wenige Tage - immer strahlenden Sonnenschein. Die zweite Jahreshälfte eignet sich dafür eher weniger für den Südosten, da dort immer häufiger mit Hurricanes zu rechnen ist. Da die Sturmsaison auch immer früher im Jahr anfängt, sollte man sich also eine Reise dorthin in der zweiten Jahreshälfte genauestens überlegen. Stornieren wg. einem Hurricane kann man nämlich nur in Ausnahmefällen. Wir haben selber schon mehrfach umbuchen müssen, weil stornieren nicht möglich gewesen ist.
Internet:
Viele hilfreiche INFOS, gesammelte Werke sozusagen, was den USA-Urlaub angeht findet man auf usatipss im Netz ...
Wer evtl. eine ROUTE AUSARBEITEN möchte oder Stadtpläne von US-Zielen benötigt und das Geld für eine eigene Software nicht investieren mag/kann (z.B. DeLorme , siehe oben), kann sich auch via Internet behelfen. Auf Seiten wie Mapquest oder RandMcNally zum Beispiel kann jeder Stadtpläne durchforsten oder seine Route eingeben, berechnen und anschließend ausdrucken lassen.
Auf milebymile.com gibt es eine gute, teilweise sogar bebilderte Übersicht über viele Highway und Interstates der USA und Kanada mit Meilenangaben! In meine Augen ist es eine der besten Travelguide-Seiten im Netz!
Natürlich gibt es im Internet auch unzählige Seiten mit REISEBERICHTEN, auf denen man ruhig mal nachlesen sollte. Einige davon findet Ihr auch in unserer Linksammlung. Viele "USA-Süchtige" geben Ihre Erfahrungen zum Besten und verraten nützliche Tips/Tricks und Anekdoten, die einem garantiert weiterhelfen, wenn man noch nie drüben war.
Wenn man in den Südosten der USA verreisen möchte, kann man sich übrigens HIER über aktuelle Hurricane informieren. Die Saison beginnt meistens Ende August/Anfang September und kann bis in den November hinein dauern.
Für Fragen und Ungereimtheiten gibt es natürlich unzählige Foren im Internet. Als Beispiel möchte ich hier mal den usa-stammtisch erwähnen, der mir persönlich immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden hat und auf (fast) jede USA-Frage eine Antwort weiss ...
Sprache und Floskeln:
Jeder der schonmal in den USA wird es erlebt haben ... und alle, die demnächst zum ersten Mal rüber fliegen, werden es höchstwahrscheinlich auch erleben: Kleine oder größere SPRACHMISSVERSTÄNDNISSE. Häufig kommen diese durch fehlende Kenntnisse in der Umgangssprache zustande, also solche Worte und Sätze, die man in keinem Duden oder Kurs finden kann.
Viele Worte, die uns in der Schule im "britischen" Englisch beigebracht wurden, kennt man als Amerikaner überhaupt gar nicht. Da kann ich nur sagen: Ein Glück! AMERIKANISCHES ENGLISCH ist nämlich wesentlich cooler als das angestaubte und - meiner Meinung nach - hochnäsig gesprochene englische Englisch.
Ich hab hier mal eine LISTE zusammengetragen von Wörter und Floskeln, die wir selber so erleben duften oder die ich irgendwo im Netz aufgegabelt habe:
- Urlaub heißt nicht 'holiday', sondern 'vacation'.
Holiday ist der Feiertag.
- Im Hotel nach einem freien Zimmer fragen heisst nicht 'free rooms', sondern 'vacant room'. Free würde in dem Falle nämlich 'umsonst' heissen. Und sowas gibt es in den wenigsten Hotels. Wenn man also höflich nach einem verfügbaren Zimmer fragen möchte, so lautet die Frage: "I am looking for a room, do you have vacancy?"
- Toiletten heissen Restroom ... oder: Men bzw. Women oder Lady's room, Powder Room, Comfort Station ... NIEMALS fragt man dach der toilet oder dem WC !!
- Coke ohne Eis bestellen : No ice, please. Nicht "Without ice". Und, weiter vorne schonmal erwähnt: Cola Light gibt es nicht, das heisst Diet Coke!
- Wenn man im Restaurant bestellen möchte, so sagt man nicht 'I want...' oder 'I take...', sondern 'I would like to have...' oder auch kurz 'I'll have...'.
- Wenn man sich in einem Geschäft nur ein wenig umschauen möchte und vom Verkäufer die Frage kommt
'Can I help you?', so antwortet man am besten mit
'No, thanks, I'm just browsing' .... nicht 'just looking'.
- Schnell ausgesprochene Einladungen wie 'Come and see me' oder 'Give me a call´ sind meistens als Floskeln zu verstehen und sollten nicht ZU Ernst genommen werden..
- Auf 'Thank you' wird immer mit 'You're welcome' geantwortet ... und sonst nichts.
... to be continued!
Maße und Gewichte:
Längenmasse:
- 1 inch (in) 2,54 cm
- 1 foot (ft=12 in) 30,48 cm
- 1 yard (yd=3 ft) 0,91 m
- 1 mile (m) 1,609 km
Flächenmass:
- 1 acre = 4047 qm
- 1/2 acre = 2023 qm
- 1/4 acre = 1012 qm
Gewichte:
- 1 ounce (oz) 28,35 g
- 1 pound (lb) 0,453 kg
- 1 ton 0,907 t
Flüssigkeiten:
- 1 pint (pt) 0,473 l
- 1 quart (qt) 0,946 l
- 1 gallon (gal) 3,785 l
Temperaturen:
Für die etwas komplizierte Umrechnung von Fahrenheit in Celsius gilt die Formel: Fahrenheit minus 32 mal 5 durch 9 gleich Celsius.
F 41 50 59 68 77 86 95 ...
C 5 10 15 20 25 30 35 ...
Zahlen und Fakten:
Geographie:
Fläche (50 Bundestaaten und District of Columbia):
Insgesamt: 9.631.418 qkm
Landfläche: 9.161.923 qkm
Wasserfläche: 469,495 qkm
Vergleichsgrößen:
Ungefähr die Hälfte der Fläche Russlands; ungefähr drei Zehntel der Fläche Afrikas; ungefähr die Hälfte der Fläche Südamerikas (oder etwas größer als Brasilien); geringfügig größer als China und ungefähr zweieinhalb mal größer als Westeuropa.
Landesgrenzen:
Insgesamt: 12.034 km
Angrenzende Länder: Kanada 8.893 km (inclusive 2.477 km Grenze mit Alaska), Kuba 29 km (US-Marinestützpunkt Guantanamo Bay), Mexiko 3.141 km.
Hinweis: Der Marinestützpunkt Guantanamo ist von den USA nur gepachtet und bleibt daher ein Teil Kubas.
Küste: 19.924 km
Klima:
Größtenteils gemäßigt, in Hawaii und Florida jedoch tropisch; arktisch in Alaska; halbtrocken in den großen Ebenen westlich des Misissippi und trocken im "Great Basin" des Südwesten; im Nordwesten werden niedrige Temperaturen im Winter zeitweise durch warme Chinook Winde, von den östlichen Hängen der Rocky Montains kommend, abgemildert.
Gelände:
Ausgedehnte, zentrale Ebene; Gebirge im Westen; Hügel und niedrige Berge im Osten; wilde Gebirge und weite Flusstäler in Alaska; wildes, vulkanisches Gelände in Hawaii.
Höhenunterschiede:
Niedrigster Punkt: Death Valley 86 m unter dem Meeresspiegel
Höchster Punkt: Mount McKinley 6.194 m.
Bodenschätze:
Kohle, Kupfer, Blei, Molybdän, Phosphat, Uran, Bauxit, Gold, Eisen, Quecksilber, Nickel, Pottasche, Silber, Wolfram, Zink, Erdöl, Erdgas und Holz.
Landnutzung:
Ackerland: 19%
Dauerkultur: 0%
Anderes: 80% (2001)
Naturgefahren:
Tsunamis, Vulkane und Erdbebentätigkeit im Pazifik; Hurrikane entlang der Atlantikküste und dem Golf von Mexiko; Tornados im mittleren Westen und im Südosten: Erdrutsche in Kalifornien; Waldbrände im Westen; Überschwemmungen ...
Menschen:
Bevölkerung:
293,027,571 (Juli 2004 Schätzung)
Altersstruktur:
0-14 Jahre: 21,12% (männlich: 30.034.674; weiblich: 28.681.253)
15-64 Jahre: 66,27% (männlich: 91.371.753; weiblich: 92.907.199)
65 Jahre und älter: 12,61% (männlich 14.608.948; weiblich 20.455.054) (geschätzt 2001)
Bevölkerungswachstum:
0,9% (geschätzt 2003)
Geburtenrate:
14,2 Geburten auf 1000 Einwohner (geschätzt 2003)
Sterberate:
8,7 Todesfälle auf 1000 Einwohner (geschätzt 2003)
Nettomigrationsrate:
3,5 Migranten auf 1000 Einwohner (geschätzt 2003)
Kindersterblichkeit:
6,76 Todesfälle auf 1000 Lebendgeburten (geschätzt 2003)
Lebenserwartung bei der Geburt:
Gesamtbevölkerung: 77,26 Jahre
Männer: 74,37 Jahre
Frauen: 80,05 Jahre (geschätzt 2003)
Ethnische Gruppen:
77,1% Weiße, 12,9% Schwarze,4,2% Asiaten, 1,5% amerikanische Indianer einschl. aus Alaska , 0,3% Hawaiianer und Personen von anderen pazifischen Inseln, 4% Andere (2000)
Hinweis: "Hispanics" werden nicht gesondert aufgeführt, da das Bundesbüro zur Durchführung von Volkszählungen unter dem Begriff "Hispanics" Personen lateinamerikanischer Herkunft versteht (besonders aus Kuba, Mexiko oder Puerto Rico), die in den USA leben und Angehöriger jeden Rasse oder ethnischen Gruppe sein können (Weiße, Schwarze, Asiaten etc.).
Religionszugehörigkeit:
52% Protestanten, 24% Katholiken, Mormonen 2%, Juden, 1%, Moslems 1%, Andere 10% Konfessionslose 10% (2002 geschätzt)
Sprachen:
Englisch, Spanisch (gesprochen von einer beträchtlichen Minderheit)
Wirtschaft:
BIP:
Kaufkraftparität: $10.99 Billionen (2004 est.)
Realer Zuwachs des BIP: 3,1% (geschätzt 2004)
BIP pro Person:
Kaufkraftparität: $37,800 (2004 est.)
BIP zusammengesetzt nach Sektoren:
1,4% Landwirtschaft, 26,2% Industrie, 72.5% Dienstleistung (2004 est)
Bevölkerung unter der Armutsgrenze:
12% (geschätzt 2004)
Inflationsrate (Verbraucherpreise):
2.3% (2004 geschätzt)
Erwerbstätige:
146,5 million(einschließlich Arbeitslose) (2004 geschätzt)
Erwerbstätige nach Berufen:
31% Geschäftsführende Positionen und Fachkräfte; 28,9% technisches, Verkaufs- und Verwaltungspersonal; 13,6% Diensleistungsberufe; 24,1% im herstellenden Gewerbe, der Bergbauindustrie und im Handwerk; 2,4% in Landwirtschaft, Forstwesen und Fischerei (2001)
Hinweis: Die Zahlen beinhalten keine Arbeitslosen.
Arbeitslosenrate:
6% (2004 geschätzt)
Öffentliche Haushalt:
Einkünfte: $1.782 Billionen
Ausgaben: $2.156 Billionen, einschließlich Investitionen von NA (2004 geschätzt)
Industrien:
Führende Industriemacht der Welt, hochdifferenziert und technisch fortgeschritten; Erdöl-, Stahl-, Kraftfahrzeug, Luft-u. Raumfahrtindustrie, Telekommunikation, chemische Industrie, Elektronik, Nahrungsmittelverarbeitung, Verbrauchsgüterindustrie, Holzverarbeitung und Bergbau.
Zuwachsrate industrieller Produktion:
0.3% (2002 geschätzt)
Landwirtschaftliche Produkte:
Weizen sowie weitere Getreidearten, Mais, Früchte, Gemüse, Baumwolle; Rind- u. Schweinefleisch, Geflügel, Molkereiprodukte; Forstprodukte; Fish
Exporte:
$714,5 Billionen f.o.b. (2004 geschätzt)
Warenexporte:
Investitionsgüter, Kraftfahrzeuge, Industriezubehör und Rohmaterialien, Verbrauchsgüter, landwirtschaftliche Produkte
Exportländer:
23,4 % Kanada, 13,5% Mexiko, 7,2 Japan, 4,7% GB, 4% Deutschland (2003)
Importe:
$1.26 Billionen f.o.b. (2003 geschätzt)
Warenimporte:
Rohöl und raffinierte Erdölprodukte, Maschinen, Kraftfahrzeuge, Verbrauchsgüter, industrielle Rohstoffe, Nahrungsmittel und Getränke
Importländer:
Kanada 17.4%, China 12.5%, Mexiko 10.7%,Japan 9.3%, Deutschland 5.3% (2003)
Kommunikation:
Telefon - Hauptverbindungen
181,599,900 (2003)
Telefone - Mobiltelefon:
158,722 Million (2003)
Telefonsystem:
Allgemeine Beurteilung: ein sehr großes, technisch fortschrittliches, Mehrzweck-Kommunikationssystem
Inland: ein umfangreiches System aus Faserglaskabeln, Radio-Mikrowellen Relais, koaxial Kabeln und Satelliten übertragen jede Art von Telefonverkehr. Ein rasch wachsendes Funktelefonsystem führt zur Ausbreitung der Handys im gesamten Land.
International: 24 Kabelsysteme im Ozean sind in Nutzung; Satellitten - Erdstatioen - 61 Intelsat (45 Atlantik, 16 Pazifik), 5 Intersputnik (Atlantische Region) und 4 Inmarsat (Pazifische und atlantische Regionen) (Stand: 2000)
Radiostationen:
AM 4.762, FM 5.542, Kurzwelle 18 (1998)
Fernsehstationen:
Über 1,500 (einschließlich fast 1,000 Stationen, den zu den fünf größten Anbietern gehören - NBC, ABC, CBS, FOX, und PBS; zusätzlich etwa 9.000 Kabelfernsehsysteme) (1997)
Internetanbieter:
115.311.958 (2002)
Internetbenutzer:
159 million (2002)
Transportwesen:
Eisenbahnen:
228.464 km (2003)
Autobahnen:
Insgesamt: 6.406.296 km
Gepflastert: ca. 4.148.395 km (einschließlich 74,898 km Autobahn)
Ungepflastert: 2,257,902 km (2000)
Wasserwege:
41.009 km (wirtschaftlich genutzt: 19.312 km)
Note: Schiffbare Wege im Inland, einschließlich die Großen Seen (Great Lakes)
Pipeline:
Petroleumprodukte 244.620 km; Erdgas 548.665 km (2003)
Häfen:
Anchorage, Baltimore, Boston, Charleston, Chicago, Duluth, Hampton Roads, Honolulu, Houston, Jacksonville, Los Angeles, New Orleans, New York, Philadelphia, Port Canaveral, Portland (Oregon), Prudhoe Bay, San Francisco, Savannah, Seattle, Tampa, Toledo
Flughäfen:
circa 14,807
Helikopterflughäfen:
circa 155
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